
»2024 hat mein Leben plötzlich eine Vollbremsung hingelegt: Darmkrebs.
Große Operation – ein Teil meines Darms musste entfernt werden.
Ich dachte danach: ›Jetzt kämpfst du dich zurück ins Leben.‹
Und genau das habe ich getan.
Ich habe auf mich geachtet, versucht, bewusster zu leben, Pläne geschmiedet und mich Stück für Stück wieder nach vorne gekämpft.
Dann kam Januar 2026.
Die zweite Diagnose: Krebs im Harnleiter.
Wieder eine große Operation. Diesmal mussten Harnleiter und Niere entfernt werden.
Und trotzdem habe ich weiter versucht, positiv zu bleiben.
Weil Aufgeben keine Option war.
Jetzt, im Mai 2026, der nächste Schlag:
Bei einer Untersuchung wurden drei Tumore in der Blase entdeckt.
Gerade dann, wenn man wieder anfängt, Pläne zu machen. Wenn man endlich wieder leben statt nur überleben will.
Natürlich macht das etwas mit einem. Aber ich versuche, mich an einem Gedanken festzuhalten: ›Das Rezidiv wurde früh entdeckt.‹
Und genau das gibt mir Hoffnung – auch wenn ich noch nicht weiß, welche Behandlung jetzt vor mir liegt.
Diese letzten Jahre haben mir gezeigt, wie zerbrechlich alles sein kann, aber auch, wie viel Stärke irgendwo tief in einem steckt, selbst wenn man sie manchmal selbst nicht mehr sieht.
Ich gehe Schritt für Schritt weiter.
Nicht ohne Angst.
Aber auch nicht ohne Hoffnung.«
