Die Mediathek von Menschen mit Krebs! Nutzen Sie unser kostenloses Video-Angebot während und nach Ihrer Therapie. Hier in unserer Mediathek finden Sie eine Vielzahl von eindrucksvollen Geschichten und hilfreichen Beispielen unserer CancerSurvivor – Menschen, die eine ganz persönliche Erfahrung mit einer Krebserkrankung gemacht haben. Erfahren Sie von diesen Betroffenen von ihrem Weg zurück ins Leben! Expert:innengespräche, Podcasts, Berichte und Artikel ergänzen das ständig wachsende Informationsangebot.

Wenn ein Elternteil schwer erkrankt ist, stellt dies für die gesamte Familie eine völlig neue Herausforderung dar. So sind auch die Kinder dieser Belastungssituation ganz besonders ausgesetzt. Sie erfahren, dass die Menschen, die ihnen bisher Halt, Schutz und Sicherheit gaben, von Sorgen bedrückt sind und ihnen im Alltag nicht wie gewohnt zur Verfügung stehen. Der Alltag gerät »aus den Fugen«, die gemeinsame Orientierung kann verloren gehen.
Die Sorgen, die Fragen, die Verunsicherungen der Eltern sowie Großeltern oder nahestehender Bezugspersonen, sind vielfältig und berechtigt. Die Reaktionen von Kindern und Jugendlichen können sehr unterschiedlich sein. Kinder können u.a. mit Rückzug, Anpassung, Verweigerung, Anhänglichkeit oder großer Verunsicherung reagieren. Wir verstehen uns als präventives Angebot. Kinder müssen nicht erst auffällig werden, um eine Begleitung und Unterstützung zu erhalten. Die Fachkolleg:innen betreuen die Familien in den vier Phasen, in denen sich ein Elternteil befinden kann. Von der Erstdiagnose, über das Rezidiv, die Sterbe- bis hin zur Trauerphase. Damit seelische Belastungen so klein wie möglich bleiben und ein stützendes Miteinander entstehen kann. Wir bieten Familien- und Einzelberatung an, aber auch Paargespräche und Trauergruppen.

Wir sind die helpiS – wir begleiten Kinder und Jugendliche im Krankenhaus. Aufenthalte in Krankenhäusern oder Reha-Kliniken sind für Kinder und Jugendliche nicht immer einfach. Es braucht viel Mut, Kraft, Durchhaltevermögen und auch Humor, um die Stunden, manchmal Tage, Wochen oder Monate für Behandlungen und Untersuchungen zu überstehen. Als beim Sohn unserer Präsidentin, Samuel, im Juli 2019 mit nur 15 Jahren Krebs diagnostiziert wurde, brach für die ganze Familie die Welt zusammen. Wir beschlossen, alles zu tun, um die nächsten Monate im Krankenhaus und all die Behandlungen für Samuel so angenehm wie möglich zu gestalten.
Es gelang uns, die schwierigen und auch traurigen Momente im Krankenhaus mit Humor und Zusammengehörigkeit zu überstehen. Wir bemerkten jedoch während der Therapien, dass bereits der Anblick der Medikamente am Infusionsständer für Samuel furchtbar und angsteinflößend war. Wir deckten also die Medikamente mit einem farbigen Tuch ab. Die Idee der helpiS war geboren.
Mit unseren Designs wollen wir Kindern und Jugendlichen die Zeit im Krankenhaus versüßen. Sie sollen nicht noch zusätzlich eingeschüchtert sein von den Medikamenten. Die helpiS verstecken nur die Flüssigkeiten. Durch das Design ist die Medikation für die Pflegenden immer gut erreichbar und auch sichtbar. Durch unsere Erfahrung wissen wir, dass manchmal gerade das Geld für Kleinigkeiten fehlt und versuchen, finanzschwache Familien mit einer helpiS Spende zu unterstützen. Nimm dazu gerne mit uns Kontakt auf.

Die Diagnose »Krebs« ist ein schwerer Einschnitt in das Leben – allein schwer zu verkraften. In dieser Krisensituation ist unsere Krebsberatungsstelle für Sie da, um Sie aufzufangen, zu beraten und im weiteren Verlauf der Behandlung zu begleiten. Hier können Sie über alles sprechen, Kraft tanken und sich informieren. Wir unterstützen Sie dabei, die Ungewissheit, Verzweiflung und Ängste auszuhalten sowie Hoffnung zu bewahren.
Praktische Tipps und begleitende Hilfen erleichtern es Ihnen, mit den Höhen und Tiefen umzugehen. Es geht darum, Sie zu stärken, Ihre Kinder aufzufangen und Sie mit wichtigen Informationen zu versorgen. Ist die Behandlung überstanden, begleiten wir Sie dabei, Ihren Weg zurück in den Alltag zu finden. Wir sprechen über Leistungsfähigkeit, Lebensbewältigung und Grundsicherung. In Gruppen treffen Sie Menschen, denen es ähnlich geht. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen mit der Krankheit der Boden unter den Füßen weggezogen wurde, rufen Sie uns an. Ein Gespräch mit uns erleichtert und gibt Ihnen Orientierung für die Zeit der Behandlung und danach.
Hilfe bei Sorgen, Ängsten, Unsicherheit, Sozialrechtliche Fragen, Finanzielle Stützen, Informieren, Orientierung geben, Familie stärken, Partnerschaft stärken, Trauer

Auf Kinderkrebsstationen und in Kinder- und Jugendhospizen in ganz Deutschland sorgt Fruchtalarm jede Woche für Lebensfreude und Zuversicht. Denn das ist das Wichtigste, das sie schwerkranken Kindern und Jugendlichen schenken können. Beim Fruchtalarm shaken die schwerkranken Patientinnen und Patienten ihre eigenen Fruchtcocktails. Das fördert Bewegung und selbstbestimmtes Handeln, erleichtert das Trinken, aktiviert alle Sinne und macht Freude und Mut.
Die leckeren Fruchtcocktails sind eine willkommene Ablenkung während der langwierigen Therapien und von den damit verbundenen Nebenwirkungen. Eine Chemotherapie erschwert oft die Flüssigkeitsaufnahme. Auch verändert sie den Geschmacks- und Geruchssinn erheblich. Den schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen fällt es dadurch noch schwerer zu essen und zu trinken. Durch das gemeinsame Mixen leckerer Fruchtcocktails wird der Krankenhausaufenthalt für die jungen Patient:innen etwas bunter gestaltet und sie werden zum Trinken motiviert.
Kleiner Cocktail – große Wirkung


Wir unterstützen Patientinnen und Patienten mit schweren Erkrankungen des blutbildenden Systems, die in der Klinik für Stammzelltransplantation des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) behandelt werden, sowie deren Angehörige während der Behandlungs- und Genesungsphase. Zudem fördern wir die Klinik selbst und deren Forschungstätigkeit, um auch zukünftig eine optimale medizinische Behandlung auf diesem Gebiet zu gewährleisten.

Der Krebsinformationsdienst ist ein Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums für Menschen mit Krebs, ihre Familien und Freunde sowie für alle Ratsuchenden. Ärztinnen und Ärzte beantworten Ihre Fragen zu Krebs am Telefon oder per E-Mail täglich von 8 Uhr bis 20 Uhr, kostenlos, verständlich und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Auch unter www.krebsinformationsdienst.de finden Sie verlässliche Informationen zu Krebs sowie Kontaktadressen von Anlaufstellen und Links zu weiteren qualitätsgesicherten Angeboten.
Hauptsächlich junge Männer im Alter von 20 bis 44 Jahren sind von Hodenkrebs betroffen. Doch wird der Krebs früh erkannt, stehen die Heilungschancen gut. Die einfachste Möglichkeit zur Früherkennung? Das regelmäßige Abtasten der Hoden! Der gemeinnützige Verein ›PATE‹ klärt über die Erkrankung auf und bietet eine Anlaufstelle für Betroffene.


Das Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-M.U.N.D.-Krebs e.V. ist eine Initiative von Krebspatientinnen und Krebspatienten in Deutschland. Unser Leitsatz lautet »Betroffene füreinander und miteinander für mehr Lebensqualität«. Wir unterstützen Menschen, die an einem Kopf-Hals-Tumor erkrankt sind, sowie deren Angehörige. Konkret geben wir Rat und Hilfe bei Tumoren: der Mundhöhle (Mundhöhlenkarzinom) d. h. Tumoren von Lippen, Zunge, Mundboden, Gaumen, Mandel, Speicheldrüsen, des Rachens (Pharynxkarzinom), des Kiefers, der Nase und der Nasennebenhöhle. Für Fragen und die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen vernetzen wir gerne bundesweit.

SURVIVORS HOME ist ein neuartiges und bislang einzigartiges Zuhause für Krebsbetroffene und deren Angehörige in Berlin-Wilmersdorf. Es bietet eine geschützte Gesprächsatmosphäre und einen Ort zum Verweilen. Survivors Home macht Mut, sich dem Leben wieder anzuvertrauen und das »Zurück ins Leben« aktiv zu gestalten.

Die Plattform aus der Schweiz für weniger Tabuthemen und mehr gut informierte Betroffene. Mit medizinischen Informationen und Geschichten von Betroffenen möchten wir Krebs-Patient:innen und ihren Angehörigen Mut machen und sie zu ermächtigen, bei ihrer Behandlung mitzureden und dadurch Entscheidungen mit größerer Sicherheit fällen zu können. Dazu führen wir Interviews mit den führenden Onkologie-Expert:innen der Schweiz über neue Therapien und Behandlungen. Wir sprechen mit Betroffenen und Angehörigen über ihr Leben mit Krebs. Und wir pflegen ein Netzwerk von Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen, um Betroffenen mit der Diagnose Krebs Zugang zu Beratungsangeboten zu erleichtern.

Die yeswecan!cer gGmbH ist eine gemeinwohlorientierte Organisation, die an Krebs erkrankte Menschen unterstützen und die Kommunikation von Betroffenen untereinander fördern will, zum Zwecke des informationellen Austauschs sowie zur Selbsthilfe. Der Stiftungszweck wird unter anderem mittels der YES!APP sowie öffentlichkeitswirksamen Aktionen und Veranstaltungen realisiert.