Hilfsangebote fürdas Leben mit und nach dem Krebs

Hilfestellung
Krebsart
Erkrankungsphase
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Psychologische Entlastungsgespräche helfen den Betroffenen, Angehörigen bzw. der ganzen Familie bei der Stabilisierung und zur Verbesserung der Lebensqualität in einer turbulenten Zeit. Angebote wie Kochkurse, Entspannungs-, Kunst-, Töpfer-, Achtsamkeits- und Yoga-Kurse ergänzen die Beratungen und werden als sehr angenehm aufgenommen.

Wie wir helfen...

  • An 16 Beratungsstellen.
  • Beratung mit Schwerpunkt Soziales.
  • Beratungen mit Schwerpunkt psychologische Krisenentlastung, Familienberatung.
  • Dachverband der onkologischen Selbsthilfe im Bundesland.
  • Online-Sprechstunden für Patient:innen.
  • Publikationen und Broschüren.
  • Angebote und Kurse.

Die Sorgen, die Fragen, die Verunsicherungen der Eltern sowie Großeltern oder nahestehender Bezugspersonen, sind vielfältig und berechtigt. Die Reaktionen von Kindern und Jugendlichen können sehr unterschiedlich sein. Kinder können u.a. mit Rückzug, Anpassung, Verweigerung, Anhänglichkeit oder großer Verunsicherung reagieren. Wir verstehen uns als präventives Angebot. Kinder müssen nicht erst auffällig werden, um eine Begleitung und Unterstützung zu erhalten. Die Fachkolleg:innen betreuen die Familien in den vier Phasen, in denen sich ein Elternteil befinden kann. Von der Erstdiagnose, über das Rezidiv, die Sterbe- bis hin zur Trauerphase. Damit seelische Belastungen so klein wie möglich bleiben und ein stützendes Miteinander entstehen kann. Wir bieten Familien- und Einzelberatung an, aber auch Paargespräche und Trauergruppen.

So helfen wir:

  • Auseinandersetzung mit der Verunsicherung.
  • Stärkung der Elternrolle.
  • Lösungsstrategien entwickeln.
  • Klärung und Unterstützung einer offenen Kommunikation über die Erkrankung.
  • Wahrnehmen der unterschiedlichen Verarbeitungsstrategien der Familienmitglieder.
  • Altersgerechte Erklärung der Erkrankung.
  • Klärung von Ängsten, Sorgen und Belastungen.
  • Eigene Bedürfnisse und eigene Gefühle wahrnehmen.
  • Bearbeitung des Krankheitsverständnisses.
  • Stärken entdecken und weiterentwickeln.
  • Zu der Begleitung der Eltern und ihrer Kinder gehört auch das soziale Umfeld. Wenn Eltern es wünschen, werden sowohl die Angehörigen, als auch Großeltern, Schulen und Kindergärten im Unterstützungsrahmen begleitet.

  • Einzel und Selbstlose Unterstützung durch Organisation von Sachspenden, finanzieller Unterstützung, Wunscherfüllung u.v.m.
  • Hilfe und Unterstützung für kulturelle, sportliche und touristische Themen.
  • Organisation und Durchführung von Seminaren zur Wiedereingliederung ins Leben (Schule, Berufsausbildung, Studium).
  • Unterstützung bei der Suche und Behandlung von speziellen Ärzt:innen und Psycholog:innen.
  • Vermittlung von Kontakten zu Gleichbetroffenen ähnlichen Alters.

Leben mit Lungenkrebs

Der Verein »Leben mit Lungenkrebs« ist eine Patient:innenorganisation für Lungenkrebsbetroffene, welche am 18. Mai 2022 in Luzern gegründet worden ist. Ziel des Vereins ist es, eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung von Lungenkrebsbetroffenen und deren Angehörigen zu bieten. Informationen rund um Lungenkrebs, Öffentlichkeitsarbeit sowie Durchführung von Events für Betroffene und Angehörige gehören ebenfalls zu den Aufgaben des Vereins. Der Verein wird im Co-Präsidium durch Michael Emmenegger-Müller und Dr. Daniel Black geführt. Alle Mitglieder sind ehrenamtlich für den Verein tätig. Der Verein arbeitet mit anderen Organisationen, Ärzt:innen, der Pharmaindustrie sowie weiteren Parteien zusammen und wird durch Sponsoring und Spenden finanziert. Der Verein ist politisch und konfessionell unabhängig.

Lungenkrebs
Hilfsorganisation
Selbsthilfegruppe
Patient:innen und Angehörige
Schweiz
Digitale Unterstützung
Schweiz
Digitale Unterstützung
  • Vernetzung von Patient:innen und Angehörigen
  • Vernetzung mit medizinischen und pychologischen Expert:innen
  • Veranstalten von Netzwerk-Anlässen zum Kennenlernen und Austauschen
  • Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Lungenkrebs in der Schweiz
  • Zusammenarbeit mit der europäischen Lungenkrebs-Patient:innenorganisation »Lung Cancer Europe«
  • Vermittlung zu Selbsthilfegruppen für Kopf-Hals-Tumorbetroffene bundesweit.
  • Gezielte Vernetzung für den Austausch mit Gleichbetroffenen bei Kopf-Hals-Tumoren bundesweit.
    Hier erklärt es Lisa nochmal im Video.
  • Betroffenen-Telefon (0228 - 33 88 33 88) und Betroffenen-Mail (betroffenenmail@kopf-hals-mund-krebs.de). Betroffene für Betroffene. Ein ehrenamtliches Angebot!
  • Fachinformationen (Print und digital): Informationsmaterial.
  • Playlist »Fachvorträge und Gespräch« auf unserem YouTube-Kanal.
  • Playlist »Fachleute erklären« auf unserem YouTube-Kanal.
  • Playlist »Betroffene erzählen« auf unserem YouTube-Kanal.
  • Regelmäßige Infoveranstaltungen über Selbsthilfe in 6 der 18 bundesweiten Reha-Kliniken für Kopf-Hals-Tumorbetroffene.
  • Gewährung und Durchführung von onkologischen (Anschluss-) Rehabilitationen
  • Ergänzende Leistungen: Übergangsgeld, Begleitperson, Haushaltshilfe, Reisekosten, Kinderbetreuung
  • Angebote nach der Reha: Reha-Sport, IRENA, T-RENA, Stufenweise Wiedereingliederung
  • Ernährungsberatung: Ratgeber zur praktischen Anleitung, Rezeptsammlung auf der Website
  • Kostenlose Broschüren
  • Podcast »Reha nach Krebs«
  • Die individuelle, auf die Bedürfnisse des Kindes angepasste Begleitung und Unterstützung während der elterlichen Erkrankung und auch darüber hinaus ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit in der Beratungsstelle.
  • Beratung und Begleitung von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Familien
  • Unterstützung bei der Verarbeitung und in Krisen
  • Kind- und altersgerechte Aufklärung: z.B. was ist Krebs?, Medizinsiche Maßnahmen und deren Nebenwirkungen (z. B. OP, Chemo, Bestrahlung und weitere Behandlungen)
  • Unterstützung beim Abschiednehmen und Trauerbegleitung
  • Freizeitpädagogische Gruppenangebote für Kids, Youngsters und die ganze Familie
  • Kids- und Midi-Treff: kreativer, themenbegleiteter Austausch in der Gruppe
  • Eltern-Treff: offener Austausch für Eltern zur Krankheitsverarbeitung oder Trauerbegleitung
  • Porträts mit Betroffenen über ihren Weg mit der Krankheit beim »Gespräch im roten Sessel«
  • Antworten zum Umgang von Betroffenen und Angehörigen zu den verschiedenen Phasen der Erkrankung.
  • Themen-Specials z. B. zu Ernährung, Rehabilitation, Angehörige, Bewegung, Immunsystem etc.
  • aktuelle Live-Sendungen aus dem »SURVIVORS HOME Berlin« mit Expert:innen zu unterschiedlichen Themenbereichen.
  • Brustkrebs erkennen
  • Brustkrebs behandeln
  • Nachsorge
  • Reha und Finanzhilfen
  • Rezidiv und Metastasierung
  • Leben mit Brustkrebs
  • Studien und Forschung

Erreichbar ist das Team des BürgerTelefonKrebs von Montag bis Freitag, 08.30 – 12.30 Uhr, unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 8510080 oder per E-Mail (buergertelefon@bzkf.de). Außerhalb der Beratungszeit können Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen und wir rufen Sie zurück. Über das Bayerische Zentrum für Krebsforschung (BZKF): Mit dem Zusammenschluss der sechs bayerischen Universitätsklinika in Augsburg, Erlangen, den zwei Standorten in München, Regensburg und Würzburg wird die Krebsforschung gefördert und Wissen zu den Themen Therapie und Nachsorge von Krebserkrankungen gebündelt und zugleich Betroffenen eine flächendeckende und interdisziplinäre Versorgung angeboten.

So helfen wir:

  • Gespräche zum Thema Krebs ermöglichen
  • Individuell beraten, ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Ratsuchenden
  • Zuhören und ermutigen, Fragen zu stellen
  • Medizinische Fachbegriffe »übersetzen« und Orientierung im Gesundheitswesen geben
  • Gezielt an ein heimatnahes Spitzenzentrum und an Experten vermitteln
  • Möglichkeit einer Zweitmeinung zu Diagnosen und Therapien aufzeigen
  • Grundsätzliche Fragen zur Früherkennung, Diagnose, Therapie und Nachsorge von Tumorerkrankungen beantworten
  • Informationsbroschüren zusenden
  • Kontakte zu Selbsthilfegruppen und weiterführenden Hilfsangeboten vermitteln
  • Finanzielle Unterstützung von allogen stammzelltransplantierten Patientinnen und deren Angehörige
  • Ideelle Unterstützung von allogen stammzelltransplantierten Patient*innen und deren Angehörige (Begleitung und Unterstützung vor, während und nach einer allogenen Stammzelltransplantation)
  • Persönliche Gespräche mit allogen stammzelltransplantierten Patient*innen und deren Angehörigen

Krebsverband Baden-Württemberg e.V.

Mit rund 50.000 jährlichen Neuerkrankungen in Baden-Württemberg ist Krebs eine gesamt-gesellschaftliche Herausforderung. Der Krebsverband Baden-Württemberg e. V. hat sich seit seiner Gründung 1973 der Aufgabe verschrieben, die Situation der Betroffenen und deren Angehörigen zu verbessern. Seine Hauptaufgabe sieht der Verband in der Prävention sowie in der Information und Beratung von Betroffenen. Mithilfe eines multikompetenten Netzwerks im Bereich der Onkologie, setzt sich der Krebsverband Baden-Württemberg für eine optimale Versorgungslandschaft für Menschen mit Krebs ein. Teil des Netzwerks sind: Onkologische Tumorzentren, niedergelassenen Onkolog:innen, Psycholog:innen, ambulanten Krebsberatungsstellen, Rehazentren oder auch Selbsthilfegruppen.

Alle Krebsarten
Hilfsorganisation
Beratungsstelle
Patient:innen und Angehörige
Baden-Württemberg
Digitale Unterstützung
Baden-Württemberg
  • 21 Krebsberatungsstellen für Betroffene und Angehörige
  • Gruppen- und Beratungsangebote, wie z. B. Gesprächsgruppen, Yoga, Tanztherapie
  • viele kostenlose Broschüren rund ums Thema Krebs
  • Präventionsprojekte, wie SunPass zur Hautkrebsprävention
  • Jährliche ATO-Tagung zur Vernetzung aller wichtiger Akteure

Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft

In Schleswig-Holstein erkranken jährlich 19.000 Menschen neu an Krebs. Erfahrungsgemäß hat die Hälfte dieser Patient:innen einen Bedarf an Beratung und Hilfestellungen. Jede:r Dritte benötigt vor allem in akuten Krisensituationen kurzfristige professionelle Hilfe. Hier setzt die Arbeit der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft an: Seit über 65 Jahren treten wir als gemeinnütziger Verein für eine Verbesserung der Versorgungsstrukturen für Krebspatient:innen und deren Angehörigen ein. Wir stellen ein kostenfreies, patientenorientiertes Angebot bereit, welches den Menschen in Schleswig-Holstein unabhängig von Krankenkasse oder Wohnort offensteht und von qualifizierten Mitarbeitern durchgeführt wird. Die vielfältigen Angebote sind für Betroffene kostenfrei und werden durch Spendengelder finanziert.

Alle Krebsarten
Hilfsorganisation
Beratungsstelle
Patient:innen und Angehörige
Schleswig-Holstein
Digitale Unterstützung
Schleswig-Holstein
  • Sechs Beratungsstellen
  • Psychoonkologische Beratung
  • Sozialrechtliche Beratung
  • Angehörigenwohnungen
  • Selbsthilfegruppen
  • Informationsabende
  • Informationsmaterial
  • Zahlreiche (online-) Seminare und Kurse zu Themen wie Fatigue, Achtsamkeit, Yoga, Atemyoga, kreatives Schreiben, Kunsttherapie, Ernährung, Gedächtnistraining oder Tanzen und Projekte zu Prävention und Früherkennung.

Krebspatient:innen

Man kann die Diagnose »Krebs« nicht schönreden. Und das wollen wir auch nicht. Krebs bedeutet, eine Menge Kraft aufbringen zu müssen, Unterstützung einzufordern und Menschen zu brauchen, denen man vertraut.

Krebs bedeutet aber auch in der heutigen Zeit, einer Zeit des medizinischen Fortschritts, dass dieser oftmals heilbar ist! Hoffnung, Vertrauen in sich selbst, aber auch zu seinen Lieben, sind hierbei überaus wichtig. Leider fehlen hin und wieder jedoch die finanziellen Möglichkeiten, um z. B. soziale Kontakte aufrechtzuerhalten oder um medizinische Optionen auszuschöpfen!

Angehörige

Für Angehörige ist die Diagnose »Krebs« meist genauso niederschmetternd wie für den Betroffenen selbst. Diesem hilflos gegenüberzustehen und nichts machen zu können, ist nicht selten unerträglich für Angehörige.

Angehörige und Freunde möchten helfen, kommen aber schnell an ihre Grenzen.

Kennst auch du einen geliebten Menschen, der an Krebs erkrankt ist und unbürokratische Hilfe gebrauchen kann? Auch Angehörige haben bei uns die Möglichkeit, Hilfe für eine:n Krebspatient:in anzufragen.

Hier kommen wir ins Spiel. Kannst du Unterstützung bei deinem Genesungsweg gebrauchen, aber die finanziellen Mittel lassen dies nicht zu? Geld sollte dir bei deinem Therapieweg und deiner Genesung nicht im Wege stehen.

Die leckeren Fruchtcocktails sind eine willkommene Ablenkung während der langwierigen Therapien und von den damit verbundenen Nebenwirkungen. Eine Chemotherapie erschwert oft die Flüssigkeitsaufnahme. Auch verändert sie den Geschmacks- und Geruchssinn erheblich. Den schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen fällt es dadurch noch schwerer zu essen und zu trinken. Durch das gemeinsame Mixen leckerer Fruchtcocktails wird der Krankenhausaufenthalt für die jungen Patient:innen etwas bunter gestaltet und sie werden zum Trinken motiviert.

Kleiner Cocktail – große Wirkung

  • Aktiviert alle Sinne
  • Erleichtert das Trinken
  • Macht Freude und Mut
  • Fördert Bewegung und Selbstbestimmung
Einem Kind wird der Frucht-Cocktailshaker gereicht.

Warum ist Früherkennung so wichtig …

  • Hodentumore sind die häufigsten bösartigen Tumore bei jungen Erwachsenen, aber können grundsätzlich in jedem Alter auftreten. Wenn Veränderungen am Hoden frühzeitig erkannt werden ist oft eine vollständige Heilung möglich!
  • Von uns organisierte Selbsthilfegruppen helfen deutschlandweit Betroffenen das Leben mit der Erkrankungen zu meistern und sich über Erfahrungsberichte auszutauschen.
Tastest Du heut Deine Hoden oder soll ich das machen? Hodentumore sind die häufigstens bösartigen Tumore bei jungen Erwachsenen.
  • Das Magazin »Leben mit Krebs« erscheint 2x jährlich
  • Der Podcast »Leben mit Krebs« hat 6 Staffeln pro Jahr
  • Aufbau und Coaching von Patientenorganisationen
  • Awareness Kampagnen

  • Patenprogramm
    Das Herzstück des Vereins sind unsere Patenschaften. Unsere Paten begleiten ihre Schützlinge und deren Angehörige als Ansprechpartner auf dem Weg durch die Therapie. Ziel ist es, gesund und mit einer neu geschlossenen Freundschaft gestärkt und gemeinsam durch diese schwierige Zeit zu gehen.
  • Austausch
    Wir bieten auf persönlicher Ebene einen engen Informationsaustausch, unterstützen durch Aufmerksamkeiten, sind füreinander da und versuchen Mut und Hoffnung zu geben
  • Events
    Gemeinsame Zeit verbindet! Daher möchten wir mit euch bei Workshops und Veranstaltungen Spaß haben, Neues lernen, Erfahrungen weitergeben, kreativ sein, uns miteinander austauschen, gemeinsam lachen und – denn das gehört manchmal auch dazu – zusammen weinen.

Leider konnten wir kein passendes Hilfsangebot finden.

Unsere Website ist noch im Aufbau, deswegen kann es sein, dass noch nichts Passendes für dich dabei ist. Erzähl uns doch, wonach du suchst, vielleicht können wir etwas für dich finden!

Illustration, in der eine Hand zu sehen ist, die ein Smartphone in der Hand hält. Dadrüber ist ein Vergrößerungsglas, das über dem Smartphone schwebt.
Illustration eines Glases mit Herzchen drinnen.

Dein Hilfsangebot fehlt noch?

Das lässt sich ändern! Meld dich, dein Projekt, deine Organisation, deine Initiative oder deinen Verein bei uns an, damit man dich besser finden kann. Gemeinsam können wir Krebspatient:innen und ihnen Lieben durch das Leben mit dem Krebs begleiten.

Hilf uns beim Helfen! Mit deiner Spende.

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