
»Es begann damit, dass ich bemerkte, dass mein Hoden größer geworden war. Anfangs dachte ich mir vielleicht nicht viel dabei, aber ich ging vorsichtshalber zum Urologen. Die Diagnose kam schnell, und schon am nächsten Tag wurde operiert. Nach dieser Operation schien zunächst alles in Ordnung zu sein, und ich hoffte, dass die schlimmste Phase hinter mir lag.
Doch leider war es nicht so einfach: Nach kürzester Zeit stiegen die Tumormarker wieder an. Es folgte die PEB-Chemotherapie, danach eine Operation am Abdomen und Thorax. Auch danach schien es zunächst wieder gutzugehen.
Ungefähr sechs Monate später kam erneut ein Rückfall. Es folgte eine weitere Operation am Abdomen, und daraufhin musste ich mich einer Hochdosis-Chemotherapie mit Stammzelltransplantation unterziehen. Vor der Hochdosis-Chemo wurde noch eine Apherese (Blutwäsche) gemacht, um meine eigenen Stammzellen zu sammeln.
Dieser Weg war alles andere als einfach – viele Operationen, Chemotherapien und Rückschläge –, aber ich habe ihn durchgestanden. Heute bin ich an einem Punkt, an dem ich meine Geschichte teilen möchte, um anderen Betroffenen zu zeigen, dass sie mit dieser Krankheit nicht allein sind und dass es Wege gibt, durchzuhalten.
Heute bin ich dankbar, diese schwere Phase hinter mir zu haben. Ich befinde mich in der Erholungsphase, lasse meine Tumormarker regelmäßig kontrollieren und blicke voller Zuversicht nach vorn – mit dem festen Glauben, dass ich stärker bin als die Krankheit.«
