
Mit dem Euro-Schlüssel erhältst du Zugang zu vielen barrierefreien Toiletten in Deutschland und Europa – beispielsweise an Bahnhöfen, Raststätten oder in öffentlichen Einrichtungen. So wird ein Stück mehr Selbstständigkeit und Sicherheit möglich.
Auch Menschen mit einer Krebserkrankung können vorübergehend oder dauerhaft Anspruch haben, wenn sie durch die Erkrankung oder Therapie eingeschränkt sind – zum Beispiel bei einem Stoma, Inkontinenz, chronischen Darm- oder Blasenproblemen, starker Gehbehinderung oder anderen medizinisch begründeten Einschränkungen.
Kostenpflichtig beantragt werden kann der Schlüssel zum Beispiel – aktuell für einmalig 28,90 € – über den CBF Darmstadt e.V. Je nach Situation sind dafür Nachweise wie ein Schwerbehindertenausweis oder eine ärztliche Bescheinigung erforderlich. Wende dich gegebenenfalls an Sozialdienste, Selbsthilfeverbände oder Beratungsstellen, um dich bei der Antragstellung unterstützen zu lassen.
Barrierefreiheit bedeutet: mehr Sicherheit, mehr Teilhabe und mehr Selbstbestimmung im Alltag.
Um einen Euro-Schlüssel zu kaufen, benötigst du eine Kopie des Schwerbehindertenausweises oder einen ärztlichen Nachweis, aus dem eine Notwendigkeit für den Zugang zu Behindertentoiletten hervorgeht. Der Schwerbehindertenausweis gilt als Berechtigung, wenn:
Folgende Personengruppen sind zum Beispiel mit ärztlichem Attest berechtigt:
Sobald Du die Voraussetzungen nicht mehr erfüllst, endet Dein Recht, den Schlüssel zu nutzen. Dies kann der Fall sein, wenn sich der Gesundheitszustand verbessert oder der Schwerbehindertenausweis nicht verlängert wird.



