
Darmkrebs entsteht über Jahre bis Jahrzehnte aus Wucherungen der Darmschleimhaut – den sogenannten Polypen. Die häufigste Form davon wird als Adenom bezeichnet. Etwa 2/3 der Erkrankungen werden dabei im Dickdarm entdeckt.
Es gibt beeinflussbare und nicht beeinflussbare Risikofaktoren. Ernährung, Bewegung/Sport, Körpergewicht, Alkohol und Rauchen sind Faktoren, die du beeinflussen kannst. Alter, Gesundheitszustand, Familiengeschichte und frühere (Darm)krebsdiagnosen sind dagegen nicht beeinflussbare Risikofaktoren.
❓ Du willst wissen, wie dein täglicher Lebensstil dein potenzielles (Darm)krebsrisiko beeinflussen könnte? Mach den »Health Check« des World Cancer Research Fund (einfach WCRF Cancer Health Check googeln).
Die Symptome bei Darmkrebs können unterschiedlich sein. Blut im Stuhl, veränderte Stuhlgewohnheiten wie ein Wechsel von Verstopfung und Durchfall, Blässe, ständige Müdigkeit oder Gewichtsabnahme sind mögliche Beschwerden und sollten dich dazu bringen, hellhörig zu werden.
Ab 50 Jahren bietet dir deine gesetzliche Krankenkasse ein Darmkrebs-Screening an. Da Darmkrebs sich erst relativ spät bemerkbar macht und über Jahre entwickelt, solltest du die Angebote zur Früherkennung unbedingt wahrnehmen. Du wirst als Versicherte:r ab 50 Jahren von deiner Krankenkasse zur Teilnahme per Post eingeladen. Die Teilnahme ist freiwillig.
Du kannst zweimal eine Darmspiegelung (Koloskopie) im Abstand von zehn Jahren durchführen lassen. Werden Veränderungen wie etwa Darmpolypen gefunden, so verkürzt sich die Zeit bis zur nächsten Untersuchung. Alternativ kannst du statt der Darmspiegelung alle zwei Jahre einen Stuhlbluttest machen. Ist dein Befund des Stuhltests auffällig, hast du Anspruch auf eine Darmspiegelung.
Lass uns nicht nur über Darmkrebs sprechen, sondern auch denen zuhören, die davon betroffen sind. Lerne Heiko (58) und Kristin (25) kennen – sie teilen ihre ganz persönliche Geschichte.



