
Die Tastuntersuchung wird erst ab einem Alter von 30 Jahren von der Krankenkasse übernommen. Für die Selbstkontrolle sollten wir uns also mit unseren Brüsten vertraut machen, denn beim Abtaste geht es darum, Veränderungen zu bemerken.

Zum Beispiel Verformungen, Knoten, wachsende Venen, Ausfluss, Beulen, Einkerbungen, Verhärtungen, Rötungen oder Grübchen.
Erstmal solltest du darauf achten, immer zum selben Zeitpunkt deines Zyklus abzutasten. Am besten einmal im Monat, circa zwei bis drei Tage nach deiner Periode.

Krebsberatungsstellen sind spezialisierte Einrichtungen, die Betroffene und deren Angehörige in allen Phasen der Krebserkrankung unterstützen. Die Mitarbeiter:innen in den Beratungsstellen haben meist unterschiedliche Hintergründe und können dadurch zu unterschiedlichen Themen beraten. So setzt sich das Team beispielsweise aus Psycholog:innen, Sozialarbeiter:innen und Sozialpädagog:innen zusammen und bietet Folgendes an:
In Deutschland gibt es eine Vielzahl an Krebsberatungsstellen, die bundesweit verteilt sind. Diese Stellen werden von verschiedenen Organisationen und Einrichtungen betrieben, darunter Krankenhäuser, soziale Träger und gemeinnützige Organisationen. Bestenfalls kann dein:e Ärzt:in dir eine Einrichtung in deiner Nähe empfehlen. Oder schaue gerne einmal auf der Seite des Krebsinformationsdienstes vorbei: Dort gibt es eine Übersicht mit allen Beratungsstellen. Viele Krebsberatungsstellen haben aber auch eine eigene Website mit Informationen zu den entsprechenden Angeboten und Kontaktdaten der Einrichtung. Mit einer kurzen Internetrecherche findest du also bestimmt auch ein passendes Angebot in deiner Nähe.
Der Kontakt zu einer Krebsberatungsstelle ist oft recht leicht. Als niedrigschwellige Anlaufstelle kannst du dich einfach persönlich, online oder telefonisch bei der entsprechenden Einrichtung melden und bekommst normalerweise kurzfristig innerhalb von ein bis zwei Wochen einen Termin – kostenlos und unbürokratisch.
Schau doch gerne auch einmal auf unserer Seite zu weiteren Hilfsangeboten vorbei, vielleicht findest du dabei schon eine Einrichtung in deiner Nähe!

Das weibliche Hormon Östrogen gilt als ein Faktor, der das Brustkrebsrisiko beeinflusst. Ein erhöhtes Risiko kann also in diesem Zusammenhang bestehen …
Rund 5–10% aller Brustkrebsfälle sind erblich bedingt. Das BRCA-1-Gen oder BRCA-2-Gen (»breast cancer genes«) weisen Mutationen auf, also vererbbare genetische Veränderungen. Weibliche Personen mit dieser Mutation haben ein erhöhtes Risiko an Brustkrebs zu erkranken. Gerade wenn Brust- und Eierstockkrebs häufiger in der Familie auftreten, kann man sich bei einer genetischen Beratung, in einer Spezialsprechstunde für familiären Brust- und Eierstockkrebs, Klarheit verschaffen.
Jede Brust besteht zu unterschiedlichen Anteilen aus Fett -und Drüsengewebe. Ganz allgemein kann man sagen: Je mehr Drüsengewebe, desto höher die Brustdichte. Mit der Zeit kann sich dieser Anteil und damit die Brustdichte verändern. Bekannt ist, dass mit zunehmender Brustdichte sich auch das Risiko für eine Brustkrebserkrankung erhöht. Bei der Früherkennung helfen hier zusätzliche Ultraschalluntersuchungen.
Therapeutische Röntgenbestrahlungen jeglicher Art (zum Beispiel Mammographien, CTs) erhöhen ebenfalls das Brustkrebsrisiko. Besonders im Kindes- und Jugendalter. Abhängig ist das Risiko von der Dauer und dem Volumen der Bestrahlung. Doch um ein mögliches Mammakarzinom so früh wie möglich zu erkennen, starten die Früherkennungsscreenings bei Betroffenen in der Regel bereits ab 25 Jahren.
Wie bei vielen anderen Krebsarten auch, spielt die Lebensweise bei Brustkrebs eine wichtige Rolle. Im Gegensatz zu den zuvor genannten Risikofaktoren, haben wir auf unsere Lebensweise einen Einfluss und können aktiv etwas tun, um das Brustkrebsrisiko zu reduzieren, nämlich:

Dann kontrollieren Ärzte:innen:
Dann erhältst du zusätzlich:
Dann wird ab dem 25. Lebensjahr oder fünf Jahre vor dem jüngsten Erkrankungsalter in der Familie empfohlen*:
*Dafür schließen Kliniken besondere Verträge mit den Krankenkassen. Es ist eingesondertes Vorsorgeprogramm an dem dudann teilnehmen kannst. Extra Kostenkommen nicht auf dich zu.

Je nachdem, wie stark dein Durchfall und Wasserverlust ist, solltest du viel trinken und genügend Elektrolyte aufnehmen. Es gibt zum Elektrolytausgleich zum Beispiel Elotrans, Oralpädon oder du machst dir eine WHO-Lösung selbst:
Mische 1 Liter Mineralwasser, 4 Teelöffel Traubenzucker, ¾ Teelöffel Salz, 1 Teelöffel Backpulver und 1 Tasse Orangensaft. Eine optimale Trinkmenge sind 40 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht in 24 Stunden.
Cola ist kein geeignetes Getränk bei Durchfall, da der hohe Zuckergehalt Wasser im Darm bindet und so deinen Durchfall noch verstärkt.

Dazu gehören beispielsweise gemahlene Flohsamenschalen oder Pektine. Die Flohsamen kannst du in ein großes Glas Wasser einrühren und trinken. Beginne mit einer kleinen Menge von ½ bis 1 Teelöffel und steigere deine Dosis langsam. Pektine kommen auch im Apfel vor. Reibe einen Apfel mit Schale fein, lasse ihn solange stehen bis er braun wird und iss ihn anschließend. Durch die Bräunung entfaltet das Pektin seine volle eindickende Wirkung. Du kannst Apfelpektin auch als Pulver in der Apotheke kaufen.
Kartoffeln, Kartoffelpüree, geschälter Reis, Reisschleim, Nudeln, Haferflocken, Haferschleim, Grieß, Weißbrot und Zwieback tun deinem Darm gut, indem sie stopfend wirken.
Zu fettreiche und stark gewürzte Speisen wirken darmreizend. Frittiertes und paniertes wie Schnitzel, Pommes Frites, Mayonnaise, fettreiches Gebäck, Fertiggerichte, Curry und Chili sind daher eher ungeeignet.

Sind alle Untersuchungen abgeschlossen, legen die Ärzt:innen die Therapie fest und übermitteln den Medikationsplan an die Apotheken. Kliniken haben ihre eigenen Apotheken im Haus, Praxen arbeiten mit Apotheken zusammen, die geschultes Personal (pharmazeutisch-technische Angestellte) zur Zubereitung von Zytostatika-Infusionen haben. Nach verschiedenen Kontrollen (korrekte Patient:innendaten, passende Wirkstoffe und Dosierungen) erfolgt die Freigabe zur Herstellung.

Alle benötigten Substanzen und weiteres Equipment werden zusammengestellt, danach desinfiziert und über eine Materialschleuse in einen sterilen Herstellungsraum, den Reinraum, gegeben. Mitarbeiter:innen betreten über eine Personalschleuse das Labor, tragen Handschuhe, spezielle sterile Kleidung und Mundschutz.
Die Produktion läuft nach dem Vier-Augen-Prinzip ab: Während ein:e Mitarbeiter:in für die Herstellung zuständig ist, ist eine zweite Fachkraft die ganze Zeit dabei und überprüft die Einhaltung der Vorgaben und protokolliert den Verlauf und das Ergebnis. Eine Chemotherapie ist kein Einheitsbrei: Patient:innen bekommen eine auf sie zugeschnittene Infusion. Die Lösungen werden mit sterilen Spritzen aufgezogen und daraus die Infusionslösungen hergestellt, die in die Beutel eingebracht wird. Anschließend werden diese etikettiert, eingeschweißt und noch einmal mit den übermittelten Daten des Onkologen und dem Herstellungsprotokoll verglichen. Danach kommen die fertigen Infusionsbeutel in Transportboxen.
Je nach Klinik gibt es unterschiedliche Transportwege. Manche bemühen noch die gute, alte Rohrpost, andere haben speziell geschulte Fahrer, die die Infusionsbeutel abholen und den Ambulanzen und Stationen zustellen. Dort überprüft das Personal die Lieferung und lagert sie, sollte sie nicht sofort verabreicht werden können.
Ihr seht: Die Herstellung erfordert ein hohes Maß an Konzentration von allen Mitarbeitenden. Und je nach Zusammensetzung ist der Zeitaufwand sehr hoch, denn manche Zytostatika liegen noch in konzentrierter Form vor und müssen vor der Verarbeitung erst gelöst werden. Dann gilt für euch die Redewendung: Abwarten und Tee trinken.

Als Lymphome werden verschiedene Krebserkrankungen bezeichnet, die das lymphatische System betreffen. Lymphom wird daher als Sammelbegriff für Lymphknotenschwellungen und -vergrößerungen, sowie Tumoren des Lymphgewebes gebraucht. Umgangssprachlich nennt man Lymphome auch Lymphknotenkrebs oder Lymphdrüsenkrebs.
Das lymphatische System ist ein komplexes Netzwerk, das sich über den ganzen Körper erstreckt. Es besteht aus lymphatischen Organen und dem Lymphgefäßsystem. Lymphatische Organe helfen dem Immunsystem dabei, Abwehrzellen (Lymphozyten) zu bilden und zu vermehren. Das Lymphgefäßsystem besteht aus feinwandigen Gefäßen, die Lymphflüssigkeiten in Gewebespalten sammeln, in den Lymphknoten filtern und zurück in den Blutkreislauf transportieren.
Die Lymphome unterteilt man in drei große Gruppen: das Hodgkin-Lymphom, die Non-Hodgkin-Lymphome und das Multiple Myelom.
Dies ist eine seltene Form, die oft bei jungen Erwachsenen auftritt. Im Jahr 2020 erkrankten deutschlandweit 2.450 Menschen (990 Frauen und 1.460 Männer) an einem Hodgkin-Lymphom. Mit den medizinischen Fortschritten in der Krebsforschung haben die Überlebenschancen erheblich zugenommen. Junge Betroffene werden jedoch häufig nicht ernst genommen, weshalb es umso wichtiger ist, am heutigen Tag darauf aufmerksam zu machen. 💪
Dies ist die häufigere Form und kann Menschen jeden Alters betreffen, wobei aber eher Menschen im höheren Alter betroffen sind. Bei den Non-Hodgkin-Lymphomen handelt es um einen Sammelbegriff für all die Lymphome, die nicht dem Hodgkin-Lymphom zugeordnet werden können. Im Jahr 2020 erkrankten in Deutschland 18.320 Menschen (8.230 Frauen und 10.090 Männer) an einem Non-Hodgkin-Lymphom.
Dies ist eine weitere Art von Blutkrebs, die zuerst das Knochenmark betrifft und dort häufig mehrere Erkrankungsherde bildet. Das Erkrankungsrisiko steigt im höheren Alter deutlich an, sodass Erkrankungen vor dem 45. Lebensjahr äußert selten auftreten. Im Jahr 2020 erkrankten deutschlandweit 6.710 Menschen (3.010 Frauen und 3.700 Männer) am Multiplen Myelom.
Lasst uns gemeinsam aufklären, Lymphom-Betroffene unterstützen und dabei für eine bessere und krebsfreie Zukunft kämpfen. 💜

Der 13. September wurde von der Europäischen Hautkrebsstiftung ESCF (European Skin Cancer Foundation) zum »Tag des Hellen Hautkrebses« ernannt, um mehr Bewusstsein für die Krebserkrankung zu schaffen, an der jährlich rund 260.000 Menschen erkranken.
Umgangssprachlich kennen wir ihn auch als Weißen Hautkrebs, der im Gegensatz zu Schwarzem Hautkrebs in seinen beiden Unterarten gute Heilungschancen verspricht. Trotzdem sollte die Erkrankung nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da auch sie die Lebensqualität beeinträchtigen kann.
Wie so oft bei Themen rund um Krebserkrankungen, spielt die Sonne sowie die von ihr ausgehende UV-Strahlung einen maßgeblichen Risikofaktor. Hautkrebs entwickelt sich besonders häufig auf den sogenannten Sonnenterassen unseres Körpers. Dazu gehört die Stirn, die Nase, der Nacken, aber auch unsere Ohren und Hände – also vor allem die Stellen, die wir beim Auftragen von Sonnencreme gern vergessen – so setzen wir sie oft schutzlos und unbemerkt dem Sonnenlicht aus. Neben der Menge an UV-Strahlung, der wir uns aussetzen, spielen aber auch die Gene eine Rolle; so sind hellhäutige Menschen häufiger betroffen.
Der Helle Hautkrebs kann als sogenanntes Plattenepithelkarzinom oder Basalzellkarzinom auftreten. Aber woran erkenne ich sie?
Das Plattenepithelkarzinom erscheint oft als schuppige, gerötete Hautstelle. Manche Stellen können auch etwas dunkler verfärbt oder verkrustet sein.Oft ist diese Form des weißen Hautkrebses an der oberen Kante der Ohren oder im Gesicht – speziell an der Nase – zu finden.
**»**Ein Basaliom fällt in frühen Stadien erst bei sehr genauer Betrachtung der Haut auf. Es erinnert an eine kleine, nicht heilende Wunde, die auch bluten kann.Typisch ist die knotige, glänzende, durchscheinende Oberfläche. Oft sind an der Stelle auch Hautschuppen zu finden. Am Rand befinden sich mitunter kleineKnötchen oder Blutgefäße. Andere Basalzellkarzinome sind pigmentiert und dunkler als die umgebende Haut«, so die Beschreibung auf krebsportal.de. Sollte sich der Verdacht für Hellen Hautkrebs beim Arzt bestätigen, stehen eine Vielzahl effektiver Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. So können neben deroperativen Entfernung des Tumors, auch Strahlentherapie, Kryotherapie, lokale Chemotherapie in Cremeform oder einige andere Therapiearten zur Heilung verhelfen.
Du bist dir unsicher, ob du eine auffällige Stelle entdeckt hast? Dann ist es ratsam, diese zeitnah beim Hautarzt checken zu lassen. Umso schneller derHelle Hautkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Erfolgschancen der Heilung. Einen Termin beim Hautarzt zu bekommen gestaltet sich in den meisten TeilenDeutschlands, aber vor allem kurzfristig, sehr schwierig. Um dennoch einen zeitnahen Termin zu ergattern, können Apps wie ›Doctolib‹ helfen.
Ab dem Alter von 35 steht dir bei der gesetzlichen Krankenkasse übrigens eine Hautkrebsfrüherkennung zu. Einige Kassen bieten diese Unterstützung auch schon früher an. Aktuell wird dieses Angebot trotzdem nur von rund 30 Prozent all derer genutzt, die alle zwei Jahre Anspruch auf die Untersuchung haben. Wir wissen aber: Vorsorge ist die halbe Miete.

✅ Finanzielle Entlastung: Die Kosten deiner Beratung werden teilweise oder sogar vollständig übernommen, so dass sich deine Ausgaben im Rahmen halten.
✅ Individuelle Beratung: Eine maßgeschneiderte Ernährungsberatung ist auf deine Bedürfnisse und Krebstherapie abgestimmt. Jeder isst individuell und braucht deshalb eine individuelle Beratung.
✅ Verbesserte Lebensqualität: Eine an deine Bedürfnisse angepasste Ernährung stärkt dein Immunsystem und gibt dir mehr Energie. Gerade während und nach einer Krebsbehandlung ist es sehr wichtig, deinen Körper mit den richtigen Nährstoffen in ausreichender Menge zu versorgen.
✅ Bessere Therapieergebnisse: Die richtige Ernährung kann Nebenwirkungen deiner Behandlung lindern und deine Genesung unterstützen.
📄 Ärztliche Bescheinigung einholen: Lade dir eine sogenannte Notwendigkeitsbescheinigung aus dem Internet runter und lass sie dir von deinem Arzt ausfüllen.
💻 Ernährungsfachkraft finden: Suche dir eine qualifizierte Ernährungsfachkraft, die von deiner Krankenkasse anerkannt ist. Achte darauf, dass die Fachkraft Erfahrung mit der Beratung von Krebsbetroffenen hat. Du kannst zum Beispiel über @staerkergegenkrebs oder über die Expertensuche vom @vdoe_berufsverband nach Fachkräften suchen.
📩 Antrag bei der Krankenkasse stellen: Reiche die ärztliche Bescheinigung und den Antrag auf Kostenübernahme bei deiner Krankenkasse ein. Oft haben Krankenkassen spezielle Formulare, die du ausfüllen musst.
🍲 Beratung in Anspruch nehmen: Nach der Genehmigung kannst du mit deiner Ernährungsberatung starten.


Zumindest nicht am Aussehen von eurem Brot oder Brötchen, denn genau das wird oft ausgenutzt. Das Mehrkornbrötchen sieht mit seinen vielen Körnern so gesund aus, dabei ist das verwendete Mehl ein Auszugsmehl (Weißmehl). Die Randschichten des Korns wurden abgetrennt, bevor es gemahlen wurde. Aber genau dort sitzen wichtige Nährstoffe. Brote werden auch oft mit Malz dunkel gefärbt, um den Eindruck zu erwecken, Vollkorn zu sein.
📄 Der Name und die Zutatenliste sind entscheidend! Ein Vollkornbrot oder -brötchen darf sich nur so nennen, wenn auch Vollkorn drin ist – und zwar mindestens zu 90 Prozent. Ihr könnt also am Namen direkt erkennen, ob es sich um Vollkorn handelt. In der Zutatenliste sollte an erster Stelle Vollkorn stehen und auch die weiteren Zutaten sollten Vollkorn enthalten.
🥖 Ein Vollkornbrot kann auch fein gemahlen ohne sichtbare Körner sein und muss auch nicht dunkel aussehen.
✅ Vollkornprodukte enthalten viele Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Außerdem senken sie das Risiko für viele Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Dickdarmkrebs.
✅ Vollkorn liefert essentielle Vitamine und Mineralstoffe wie B-Vitamine, Eisen, Magnesium und Zink, die wichtig für die Zellfunktion und das Immunsystem sind.
✅ Es hilft außerdem, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten, was wichtig für die Energieversorgung und die Vermeidung von Heißhungerattacken ist.

Zunächst einmal Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung. In so einer Zeit hilft es, sich so viel es geht abzulenken, um sich so wenig wie möglich verrückt zu machen. Wir wissen aus Erfahrung, dass dies leichter gesagt als getan ist.
Versucht mit euren Freunden und eurer Familie über eure Sorgen und Ängste zu sprechen und bittet sie, dass sie euch ablenken. Es ist gerade in so einer Zeit wichtig, mit anderen Menschen zusammen und nicht allein zu sein.
Denn wenn wir allein sind, haben wir mehr Zeit zum Grübeln und um über alle möglichen Szenarien nachzudenken. Wir sollten positiv denken, allerdings befinden wir uns in der Zeit in einer Ausnahmesituation und können meistens keinen klaren Gedanken fassen.
Bewegung und frische Luft lenkt ab und hilft uns, uns unsere Gedanken zu sammeln und zu sortieren.
Wie eben schon gesagt lenkt Bewegung ab. Vielen hilft es Sport zu machen, um auf andere Gedanken zu kommen. Zudem geht die Zeit schneller um, was sie für uns angenehmer erscheinen lässt.
Schaut einen Film oder eine Serie, die euch ablenkt und euch guttut. Habt ihr eine Komfort-Serie oder einen Film? Schaut ihn!

Falls eure Konzentration es zulässt, lest ein gutes Buch! Vielleicht ein Liebesroman? Oder ein Thriller oder Krimi? Oder vielleicht ein Buch mit dem ihr euch weiterbilden könnt? Sucht euch das aus, was euch zusagt! Solltet ihr nichts passendes daheim haben, könnt ihr euch auch mal in der Bibliothek umschauen und euch da nach etwas Passendem umschauen.
Malt etwas. Zum Beispiel ein Mandala, dies beansprucht Zeit und lenkt ab, weil ihr euch auf etwas konzentrieren müsst. Oder macht ein Puzzle.
Kocht oder backt euer Lieblingsrezept, vielleicht allein oder mit euren Liebsten.
Was würdet ihr gerne nach der Untersuchung machen? Sucht euch was Schönes aus. Wollt ihr ein Eis essen gehen? Oder in euer Lieblingsrestaurant gehen? Oder einfach an eurem Lieblingsort spazieren gehen? Einen Film schauen? Shoppen gehen?Schenkt euch etwas Zeit und vor allem was Gutes!
Dieses Ereignis ist für viele sehr anstrengend und sobald wir es überstanden haben, müssen wir erstmal darauf klarkommen und herunterfahren.Gönnt euch etwas und, wenn es nur euer Lieblingsgetränk ist! Egal, was ihr für ein Ergebnis bekommen habt, ihr habt dieses Kapitel durchgestanden und das mit Bravour!
Ihr seid stark und werdet das schaffen! Ich denke das Leben kommt wie es kommen soll. Seid stolz auf euch! 😊

Es handelt sich beim Portkatheter (Port) um einen Zugang in eine Vene von außen, der bei einem kleinen, zumeist ambulanten, Eingriff unter die Haut eingesetzt wird, und zwar normalerweise etwas unterhalb des Schlüsselbeines. Ein Port misst circa drei Zentimeter und ist oft aus Kunststoff mit einer Membran und einem kleinen, flexiblen Schlauch. Man kann den Port nach dem Eingriff auch mit den Fingern ertasten, was für die Benutzung seitens des medizinischen Personal wichtig ist. Sie können den Port mit einer speziellen Portnadel anstechen und somit Zytostatika und Schmerzmittel darüber verabreichen, aber auch Blut abnehmen. Ein klarer Vorteil ist dabei, dass für diese Tätigkeiten nicht jedes Mal eine Vene angestochen werden muss; unsere Venen leiden unter einer Chemotherapie nämlich häufig und können so etwas geschont werden. Außerdem hat man weniger Schmerzen.

Ob es sinnvoll ist, dass du einen Port gelegt bekommst oder nicht, wird dir dein(e) Onkolog:in beantworten können. Bei Chemotherapien sind Medikamente oft sehr aggressiv und werden über die Vene verabreicht. Manche Medikamente könnten auch einen größeren Gewebeschaden im Körper verursachen, wenn sie falsch verabreicht werden, weshalb eine Gabe über den Port sicherer ist. Wenn du unter schlechten Venen leidest, ist das Einpflanzen eines Ports möglicherweise auch sinnvoll. Der Port kann im Übrigen sofort nach dem Einsetzen benutzt werden und wird üblicherweise vor den Chemotherapien gesetzt. Ob du Schmerzen nach dem Einsetzen hast oder nicht, ist sehr individuell. Einige merken kaum etwas, andere berichten von einem Ziehen, wiederum andere brauchen ein paar Tage um sich an den Fremdkörper zu gewöhnen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Es wird von Tag zu Tag besser und schließlich bemerkt man den Port kaum noch. Lediglich bei Kontrolluntersuchungen, wenn dein Helfer wieder genutzt werden sollte, fühlen Einige ein Ziehen oder Stechen, andere die Kühle der Flüssigkeit, die verabreicht wird, aber das sind Empfindungen, die auch wieder vorbeigehen.
Nach dem Einsetzen bekommt man von vielen Kliniken einen Portpass, der Informationen über das eigene Modell enthält. Falls du einen solchen Pass erhältst, ist es ratsam, diesen mit dir zu führen und auch zu Kontrollterminen mitzubringen.
Hygiene ist das A und O. Wenn der Port genutzt wird, muss die Haut vor dem Anstechen und einer Injektion vom Pflegepersonal desinfiziert werden. Nach Gabe von Medikamenten oder einer Blutentnahme sollte der Port immer gespült werden, um ein Blutgerinnsel im Kathetersystem zu verhindern; dafür wird oft Kochsalzlösung verwendet. Wenn du in eine Therapiepause entlassen wirst, wird der äußere Zugang entfernt und deine Haut wiederum desinfiziert. Es wird ein Pflaster an der Einstichstelle befestigt und man sollte ein bis zwei Tage kein Wasser oder ähnliches hinkommen lassen, um eine Infektion zu vermeiden. Und was ist wenn man endlich alle Chemos hinter sich gebracht hat? Dann kann der Port immer noch für deine Kontrolluntersuchungen zur Blutabnahme genutzt werden. Je nach Porthersteller wird nämlich ein Spülen des Ports alle vier bis sechs Wochen, alle drei Monate oder gar nicht empfohlen. Lass dich diesbezüglich am besten von deiner Klinik oder deinem Onkologieteam beraten.
Im Alltag bist du vielleicht zunächst verunsichert, ob alles mit Port geht, vor allem an Bewegung. Du empfindest ihn möglicherweise zunächst als Störfaktor, aber dein Körper gewöhnt sich wahrscheinlich schnell an den Port. Selbst Sport sollte wieder gut möglich sein, auch wenn im Fitnessstudio manche Bewegungsabläufe an zum Beispiel Maschinen etwas Missempfinden produzieren können. Da kann man sich aber mit einem Portkissen als Puffer zwischen Maschine und Körper Abhilfe schaffen. Diese Portkissen sind auch für viele ein alltäglicher Begleiter beim Autofahren, wenn man sich anschnallen muss oder manche tragen Portkissen auch unter dem BH-Träger, um ein Reiben zu verhindern.
Natürlich kann der Port zwicken, beispielsweise beim Fahrradfahren oder wenn du einen schweren Rucksack trägst, schließlich ist er immer noch ein Fremdkörper. Wenn es zwickt, musst du kreativ werden und deine Bewegungen vielleicht anpassen. Insgesamt ist ein solches Zwicken ab und zu nicht weiter schlimm, wenn der Port nicht dauerhaft wehtut. Falls das allerdings der Fall ist, solltest du jedoch Rücksprache mit deinem Arzt oder deiner Ärztin halten, um der Ursache auf den Grund zu gehen.
Und wir brauchen uns nichts vorzumachen: Du hast nach dem Porteinsatz natürlich eine kleine Narbe am Oberkörper. Je nach Tagesform wird dich diese Narbe auch mal nerven können, weil du diese Narbe eben nicht möchtest oder der Meinung bist, dass ein bestimmtes Oberteil oder Kleid besser an dir aussehen könnte ohne diese Kennzeichnung. Auch wir haben solche Momente als Betroffene. In einer solchen Situation kannst du dir vor Augen halten, was dein Körper gerade leistet oder geleistet hat. Die Narbe ist ein Symbol für deinen Kampf gegen den Krebs und zeigt deinen Kampfgeist, auf den du sehr stolz sein kannst.
Gibt es den richtigen Moment? Das ist schwer zu beantworten. Mir wurde vom Onkologieteam von Leuten berichtet, die 10 Jahre nach der Behandlung immer noch ihren Port besitzen, weil er ihnen eine gewisse Sicherheit gibt. Manch anderer verabschiedet sich nach der letzten Chemo so schnell es geht vom Port, weil sie oder er mit dem Kapitel lieber heute als morgen abschließen möchte. Bevor du die Entscheidung triffst, sprich doch noch einmal mit deiner Onkologin oder deinem Onkologen, wie auch mit deinen Liebsten. Es gibt sicherlich gute Gründe dafür und dagegen, wie beispielsweise Prognosen bei deiner Krebsart oder auch wie sehr dein Port körperlich oder auch mental einen Störfaktor darstellt.
Wenn es soweit sein sollte, dass du deinen Helfer herausnehmen lassen möchtest, geht das normalerweise ambulant und ohne Narkose. Und rein theoretisch kannst du deinen Port auch behalten und umfunktionieren. Auf Social Media habe ich gehört, dass manche ihn anschließend als Schlüsselanhänger oder Schmuck nutzen.

Wenn du dich seriös über Ernährung bei Krebs informieren möchtest, schau auf den Webseiten der Krebsgesellschaften wie zum Beispiel des Deutschen Krebsforschungszentrums oder der Deutschen Krebsgesellschaft vorbei oder informiere dich bei Ernährungsfachkräften, die dich wissenschaftlich fundiert beraten.
❌ Wenn Kohlenhydrate wie Brot, Nudeln und Reis weggelassen werden, verhungert dadurch der Krebs.
✅ Man kann Krebs nicht aushungern. Das Einzige, was verhungert, ist der eigene Körper, der immer schwächer wird und die Therapie schlechter verträgt.
❌ Eine Krebsdiät wie die ketogene Diät (starke Reduktion von Kohlenhydraten) hilft dabei, den Krebs zu besiegen.
✅ Kohlenhydrate sind eine wichtige Energiequelle, die der Körper braucht – vor allem während der Therapie, um stark zu bleiben.
❌ Sojaverzehr führt zur Entstehung von Brustkrebs.
✅ Soja fördert nicht die Entstehung von Brustkrebs.
❌ Ich darf kein Soja essen, da ich Brustkrebs habe und Soja meinen Krebs wachsen lässt.
✅ In moderaten Mengen ist Soja auch während und nach hormonabhängigem Brustkrebs erlaubt und könnte sogar die Prognose verbessern.
❌ Aprikosenkerne heilen Krebs.
✅ Aprikosenkerne enthalten Amygdalin (Vitamin B17). Amygdalin wird im Körper zu Cyanid (Blausäure) umgewandelt, das schwere Vergiftungen verursachen kann.
❌ Aprikosenkerne sind eine sichere Alternative zur Krebsbehandlung.
✅ Als Erwachsener sollte man maximal zwei Aprikosenkerne am Tag essen, um keine Vergiftung zu bekommen.


🍑 Bittere Aprikosenkerne werden in der alternativen Krebstherapie seit den Siebziger Jahren als Heilmittel beschrieben. Angeblich wurden Hunderte von Patienten dadurch bereits geheilt und auf den Internetseiten von Anbietern werden Heilversprechen auch bei fortgeschrittenen Tumoren gegeben, was große Hoffnungen bei Betroffenen weckt.
❌ Bittere Aprikosenkerne enthalten Amygdalin, was auch als Vitamin B17 bezeichnet wird, obwohl es gar kein Vitamin ist. Amygdalin ist ein cyanogenes Glykosid – ein toxischer sekundärer Pflanzeninhaltsstoff, der in Samen von Steinfrüchten vorkommt.
☠️ Bei der Verstoffwechselung von Amygdalin im Körper, soll angeblich ein Stoff entstehen, der Krebszellen vernichtet ohne dabei gesunde Zellen anzugreifen. Diese Wirkung wurde nie wissenschaftlich bewiesen. Was aber beim Verzehr der Kerne oder von amygdalinhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln tatsächlich entsteht, ist Blausäure, die zu potentiell lebensgefährlichen Vergiftungserscheinungen führen kann. Erbrechen, Fieber, Krämpfe, Atemnot und Herzstillstand können bei hohen Verzehrmengen die Folgen sein.
🖐🏻 Wegen dieser bedrohlichen Nebenwirkungen wird auch in der S3-Leitlinie »Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen Patient:innen« von der Verwendung von Amygdalin abgeraten. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt Erwachsenen pro Tag nicht mehr als zwei Aprikosenkerne zu essen.

Diese Wechseljahresbeschwerden können bleiben, aber auch wieder verschwinden. Das ist abhängig von deiner Krebsart, der weiteren Behandlung samt Medikation und wie gut dein Körper eine intensive Therapie vertragen hat. Darauf, dass dein Körper eine Krebstherapie überhaupt ertragen hat, kannst du schon einmal stolz sein! Jeder Körper ist natürlich individuell und hat mehr oder weniger Symptome – sowohl während der Therapie als auch danach. Einige der Wechseljahr-Symptome und Tipps, die im Umgang damit helfen können, möchten wir heute vorstellen:
In einem Moment bist du noch gut gelaunt und plötzlich könntest du vor Wut platzen. Das kann an mangelnden Progesteron (ein natürliches Sexualhormon, das zur Regulation von Schwangerschaft, Menstruation und Geburt existiert) liegen. Um zu überprüfen, ob das bei dir der Fall ist, kannst du deine:n Gynäkolog:in darum bitten, einen Bluttest zu veranlassen. Progesteron kann man sich dann verschreiben lassen, wenn das nicht mit deiner Therapie kollidiert. Es ist auch vollkommen okay, während und nach einer Krebserkrankung »launenhaft« zu sein. Wenn du nicht jetzt dazu das Recht hast, wann bitte dann?!
Aspekte, die aber zu besserer Laune beitragen können, sind:
Durch einen möglichen Östrogenmangel kann es zu einer Beckenbodenschwäche kommen, selbst wenn du zuvor gar keine Probleme mit der Kontinenz hattest, da der Beckenboden erschlafft. Auch eine Geburt oder Übergewicht können Inkontinenz verstärken.
Was kannst du tun?
Manche klagen über chronische Schmerzen und Beschwerden in den Muskeln und Gelenken, die sich bei Schlafmangel, Stimmungsschwankungen und Hitzewallungen verschlimmern können. Ausgelöst werden die Schmerzen durch mangelndes Östrogen, welches uns eigentlich unempfindlicher gegen Schmerzen macht. Fibromyalgie (eine chronische Schmerzerkrankung), Arthrose (ein Verschleiß der Gelenke) oder Arthritis (eine entzündliche Gelenkerkrankung) können die Folge sein. Durch den Östrogenmangel ist ein Abbau der Knochen ebenfalls denkbar.
Folgendes kannst du aktiv dagegen tun:
Die Lust auf Sex hält sich in Grenzen, wenn man danach Jucken und Brennen verspürt beziehungsweise Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs hat, weil man unter Trockenheit leidet, da sich die vaginale Schleimhaut abbaut. Nach langer Abstinenz während der Therapiezeit, kann der erste Sex auch wehtun. Hierbei können Übungen mit zum Beispiel einem Dildo zuvor Abhilfe schaffen. Zudem kann eine Hormonsalbe mit Östriol/Estriol helfen und ist auch für Frauen mit hormonabhängigen Krebs geeignet, da die Menge an Östriol, die in den Körper übergeht, sehr gering ist.
Eine Hitzewallung kann zwischen 2–3 oder gar 30 Minuten andauern. Wenn es nur bei einer bliebe … Sie treten aber öfter auf, bei manchen Tag und Nacht, sind unterschiedlich stark und können auch Gelenkschmerzen, hohen Blutdruck, Depressionen und einen hohen Cholesterinspiegel begünstigen. Die gute Nachricht ist: Es wird oft besser je länger die Therapie zurückliegt. Und was kann man tun?
Dazu haben wir uns mal in der Redaktionssitzung Gedanken gemacht und Tipps ausgetauscht, die wir euch nicht vorenthalten wollen:


Dass Aufmerksamkeit notwendig ist, zeigen die Zahlen der Neuerkrankungen. Etwa 56.500 Menschen (rund 22.500 Frauen und 34.000 Männer) in Deutschland erhalten jährlich die Diagnose Lungenkrebs. Bei Männern ist diese Erkrankung zudem die häufigste Krebs-Todesursache (circa 28.000 Verstorbene), bei Frauen mit etwa 17.000 Todesfällen die zweithäufigste.
Wie bei anderen Krebsarten kann auch Lungenkrebs durch verändertes Erbgut entstehen. Zudem gibt es noch die äußeren Risikofaktoren. Auf dem ersten Platz steht der Tabakkonsum. Je höher die tägliche Dosis der Zigaretten und die Dauer des Rauchens sind, desto höher ist das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. Auch E-Zigaretten sind nicht unschädlich. Der eingeatmete Dampf enthält laut der Deutschen Krebsgesellschaft krebserzeugende Substanzen. Zu den weiteren Risikofaktoren können Schadstoffbelastungen in der Luft gehören und krebserregende Bestandteile, die am Arbeitsplatz eingeatmet werden. Diese Substanzen fallen beispielsweise in der metallverarbeitenden Industrie oder in der Gummiherstellung an.
Symptome sind zu Beginn einer Lungenkrebserkrankung uncharakteristisch, da sie auch bei gutartigen Erkrankungen auftreten. Deshalb ist es wichtig, dass bei Beschwerden frühzeitig ein Arzt aufgesucht wird. Zu diesen gehören unter anderem über Wochen anhaltender Husten, Atemnot, Bronchitis, die sich trotz Antibiotika nicht ändert, Bluthusten, Lähmungen oder starke Schmerzen, Gewichtsverlust und allgemeiner Kräfteverfall. Vor allem Raucher sollten diese Symptome ernst nehmen.
Verschiedene bösartige Tumore können sich im Lungengewebe bilden. Den Großteil machen die Bronchialkarzinome aus – sie sind der Fachbegriff für Lungenkrebs. Die Karzinome wachsen zuerst in einem Organ oder Gewebe. »Allerdings können sich aber beim Fortschreiten der Erkrankung aus den Tumoren Zellen ablösen, im Körper verbreiten und Metastasen bilden«, schreibt der Deutsche Krebsinformationsdienst.
Besteht der Verdacht auf Lungenkrebs, so wird mit einer Basisdiagnostik begonnen, die eine Anamnese, Laboruntersuchungen, Röntgen, Computertomographie und Lungenspiegelung (Entnahme von Gewebeproben) umfasst. Das Gewebe wird anschließend pathologisch untersucht. Ist eine Lungenspiegelung nicht möglich, gibt es noch andere Möglichkeiten an das Gewebe zu gelangen.
Die Pathologen suchen im Gewebe nach Krebszellen. Handelt es sich um bösartige Tumoren, dann ist die Unterscheidung zwischen zwei Hauptformen wichtig, weil davon die Behandlung abhängig ist. Zu diesen Formen gehören die kleinzelligen und die nicht-kleinzelligen Lungentumore. Letztere haben außerdem noch weitere Untergruppen. Da die Tumore unterschiedliche Strukturen aufweisen können, ist eine eindeutige Zuordnung zu einer bestimmten Untergruppe oft nicht möglich.
Ärzt:innen besprechen mit den Betroffenen, welche Therapie die bestmögliche ist. Zu den Behandlungen gehören Operationen, Chemotherapien, zielgerichtete Therapien, Immuntherapien und Bestrahlungen.

Es gibt auch sogenannte Präbiotika. Das sind unverdaubare Kohlenhydrate, die das Wachstum günstiger Mikroorganismen im Dickdarm stimulieren und auf diese Weise ebenfalls positiv für deine Gesundheit sind. Präbiotika kommen zum Beispiel in Flohsamenschalen, Haferflocken und gekochten sowie abgekühlten Kartoffeln vor.
Bevor du Probiotika während deiner Chemo-, Strahlen- oder Immuntherapie einnimmst, solltest du die Einnahme mit deinem Onkologen oder deiner Onkologin besprechen. Gerade bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem besteht in seltenen Fällen ein erhöhtes Risiko für Infektionen durch die Einnahme, was du in deinem individuellen Fall unbedingt vorher abklären solltest. Abgesehen davon sind Nebenwirkungen durch Probiotika sehr selten und die Einnahme gilt als sicher.
Wenn deine Therapie Durchfälle verursacht, können Probiotika dazu beitragen, dass weniger Durchfälle auftreten. Sie sollten aber kein Ersatz für Medikamente darstellen.
Dann iss regelmäßig Lebensmittel wie Sauermilchprodukte und fermentiertes Gemüse. Darunter fallen zum Beispiel (stichfester) Joghurt, Quark, Kefir, Dickmilch, Buttermilch, Sauerkraut und Kimchi.


Mit den folgenden sommerlichen Rezepten – alle alkoholfrei – wollen wir euch ein wenig Inspiration geben. Die Rezepte sind auf zwei Gläser ausgelegt. Milchprodukte können natürlich durch vegane Varianten getauscht und der Zuckergehalt nach eigenem Belieben angepasst werden.
In einem Topf Wasser, Zucker und Salz unter Rühren zum Kochen bringen. Danach die Mischung abkühlen lassen, in einen Krug füllen, mit Frischhaltefolie zudecken und circa zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Anschließend Zitronen- und Orangensaft zugeben, umrühren und in Gläser füllen.
Erdbeeren gründlich abspülen, abtrocken, entstielen und in grobe Stücke schneiden. Himbeeren verlesen. Sollte Tiefkühlobst verwendet werden, vorher auftauen. Die Früchte mit Joghurt und Milch in einen hohen Rührbecher oder Standmixer geben und pürieren. Danach nach Belieben in den Kühlschrank stellen. In Gläser füllen und genießen.
Teebeutel und Zimtstange mit dem kochenden Wasser aufbrühen und acht Minuten ziehen lassen, danach Beutel und Zimtstange entfernen. Honig einrühren und Tee ganz abkühlen lassen. Danach den Apfel mit einem Kernausstecher entkernen, zwei Scheiben abschneiden und im Zitronensaft wenden. Scheiben einmal einschneiden und mit der Kerbe auf die Glasränder setzen. Minzzweige mit Eiswürfeln in Gläser geben und den kalten Tee verteilen.
Mango schälen und Fruchtfleisch vom Kern lösen. Limette halbieren und Saft auspressen. Fruchtfleisch, Saft und circa 12 Minzblätter in einen Standmixer oder hohen Rührbecher geben und fein pürieren. Das Fruchtpüree auf zwei Gläser verteilen und jeweils mit 250 ml kaltem Sprudelwasser aufgießen. Eiswürfel dazu, umrühren und schmecken lassen.
Guaven in einem Sieb abtropfen lassen und in dünne Scheiben schneiden. Kumquats heiß abwaschen und abtrocken, danach halbieren, bei Bedarf entkernen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Guaven und Kumquats in einen Krug geben. Zitrone auspressen. Saft, Honig und Kräuterlimo zu den Früchten in das Gefäß geben und verrühren. Mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen und dann einschenken.

Übrigens dürfen auch Frauen mit hormonabhängigem Brustkrebs Soja in moderaten Mengen essen.
Mischkost: Vollkornbrot mit körnigem Frischkäse, geschnittener Paprika und frischer Kresse als Topping.
Pflanzlich: Hafer- und Sojaflocken mit Sojadrink, Leinsamen, Beerenobst und Nüssen
Mischkost: Gebratener Reis (Reis vom Vortag entwickelt resistente Stärke, die besonders gut für deinen Darm ist) mit Gemüse nach Wahl (auch Tiefkühlgemüse möglich), dazu Hähnchen
Pflanzlich: Bowl mit Gemüse nach Wahl (auch Tiefkühlgemüse möglich), Quinoa, Linsen (auch aus der Dose möglich) und einem selbstgemachten Tahindressing.
Eine Handvoll Nüsse und eine Portion Obst.
Mischkost: Kartoffeln mit selbstgemachtem Kräuterquark und einem Schuss Leinöl, dazu ein kleiner Beilagensalat mit Joghurtdressing und Kernen als Topping.
Pflanzlich: Gemüse-Tofu-Pfanne in Tomatensoße mit Reis.

😷 Ein Haustier kann für Erkrankte ein Risiko bedeuten. Das Immunsystem ist geschwächt und so können Krankheiten übertragen und Allergien ausgelöst werden. Das gilt sogar dann, wenn die Fellnasen selbst gesund sind und sauber gehalten werden. In einem Interview der Pharmazeutischen Zeitung erklärt Dr. Stefanie Klein vom Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg:
»Vorsicht ist angesagt, wenn der Patient Therapien erhält, die sein Immunsystem beeinträchtigen, zum Beispiel eine hoch dosierte Chemotherapie, umfangreiche Bestrahlung oder Stammzelltransplantation. Dann sollte zumindest für den Zeitraum der Immunschwäche eine andere Person die Pflege des Tieres übernehmen. Wenn Patienten alleine leben, kann das manchmal bedeuten, dass man das Tier für eine gewisse Zeit abgeben muss.«
💉Grundsätzlich ist wichtig, dass das Tier einen umfangreichen Impfschutz hat und von einem Tierarzt durchgecheckt wird. Zudem sollten Krebspatienten den Kontakt mit Tierausscheidungen vermeiden. Die Reinigung des Katzenklos, Vogelkäfigs, Kaninchenstalls, Terrarium und Aquarium und das Aufsammeln von Hundekot sollte von anderen übernommen werden. Zudem wird geraten, nach jeder Berührung mit dem Tier die Hände zu waschen und darauf zu achten, dass das Haustier keinen Kontakt zu Wildtieren hat, die Krankheiten übertragen können.

… durch die UV-B-Strahlung der Sonne über unsere Haut selbst herstellen können. Auch in Lebensmitteln wie fettreichem Fisch, Eiern und manchen Pilzen kommt das Vitamin vor. Die Mengen sind aber zu gering um damit deinen Bedarf zu decken. Bei fehlender Eigensynthese wird eine tägliche Zufuhr von 20 µg Vitamin D empfohlen.

Vitamin D reguliert den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel und sorgt so für deine Knochenstabilität. Außerdem ist Vitamin D wichtig für dein Immunsystem und es hat Einfluss auf deine Muskelkraft.
Lass deinen 25(OH)D-Status bestimmen. Wenn du einen Mangel hast oder dein Wert grenzwertig ist, solltest du gezielt ein Nahrungsergänzungsmittel (NEM) einnehmen, um deinen Mangel auszugleichen oder deinen Wert in den optimalen Referenzbereich zu bringen.
Nimm nicht einfach ein NEM ein ohne deinen Blutwert zu kennen. Hast du einen Mangel, brauchst du eine viel höhere Dosierung, um den Mangel überhaupt auszugleichen zu können. Nimmst du, obwohl du keinen Mangel hast, eine viel zu hohe Dosis ein, kann sich das ebenfalls negativ auswirken, da zu hohe Werte z. B. zu Nierenschäden führen können.
Vitamin D kann in zwei unterschiedlichen Einheiten gemessen werden. Achte bei deinem Blutbild darauf, welche Einheit vorliegt.

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Krebspatient:innen sollten ein besonderes Augenmerk darauf legen, da durch verschiedene Therapien die Haut empfindlicher ist. Wir geben euch Tipps, welche Präventionsmaßnahmen ihr treffen könnt, damit es gar nicht erst zu Sonnenbrand kommt.

Neben der richtigen Kleidung ist Sonnencreme das wichtigste Mittel gegen die schädlichen UV-Strahlen. Beim Eincremen lautet die Devise: Nicht kleckern, sondern klotzen. Zusätzlich gilt es den richtigen Lichtschutzfaktor (LSF) auszuwählen. Krebspatient:innen sollten einen LSF von 50 oder höher nutzen. Wenn ihr eurer Gesicht eincremt, dann lasst nicht die sensiblen Stellen aus, zu denen die Augenlider, die Ohren und der Nacken gehören. Ihr seid unsicher, welcher Lichtschutzfaktor oder welche Sonnencreme die richtige für euch ist? Beratung bekommt ihr in der Apotheke eures Vertrauens. Auch eure Ärzt:innen haben bestimmt Tipps.
Eincremen – gut und schön. Was man eventuell beim Sonnenschutz vergisst, sind die Lippen. Die sind sehr empfindlich und sollten mit einem Pflegestift geschützt werden, der einen Lichtschutzfaktor enthält.
Was schützt besonders gut vor Sonnenstrahlen? Richtig, Kleidung. Dabei zählt: Der Schutz ist umso höher, je dunkler und dichter gewebt ein Stoff ist. »Baumwolle schützt leider nicht so gut wie synthetische/halbsynthetische Fasern und auch nasse Kleidung erzielt nicht denselben Effekt wie trockene«, heißt es vonseiten der Deutschen Krebsgesellschaft. Zu den gut schützenden Stoffen gehören unter anderem Polyester und Viskose. Es gibt sogar Kleidung, die extra für den Sonnenschutz hergestellt ist und über einen UV-Schutzfaktor verfügt.
Sonnencreme und Kopfbedeckung sind ein unschlagbares Team gegen den Sonnenbrand. Es gibt eine große Auswahl mit der man sich wortwörtlich ›gut behüten‹ kann: Caps, Panamahüte, Fischerhüte und andere bieten einen natürlichen Schutz für Gesicht, Nacken und Kopfhaut. Vor dem Kauf informiert euch am besten, welche Kopfbedeckung für euch die beste ist, da die unterschiedlichen Materialien auch unterschiedlichen UV-Schutz bieten.
Auch die Augen sollten geschützt werden, denn das UV-Licht strapaziert die Augen und kann sogar die Netzhaut angreifen. Deshalb ist das Tragen einer Sonnenbrille wichtig. Achtet darauf, dass die Gläser einen UV-Filter haben.
Es ist keine neue Info, dass starke Sonne gemieden werden sollte. Laut des Bundesamts für Strahlenschutz herrscht zwischen 11 und 15 Uhr der stärkste Sonnenschein. Wenn ihr euch zu diesem Zeitpunkt im Freien aufhalten wollt, sucht euch ein schattiges Plätzchen. Auch dort gilt: Reichlich Sonnencreme auftragen beziehungsweise schützende Kleidung tragen.

Diese Verletzung erkennt dein Körper und schickt unzählige Blutplättchen zu der betroffenen Stelle. Die Blutplättchen bilden dort ein Gerinnsel, um die Wunde zu verschließen. Später produzieren so genannte »Fibroblasten« Wachstumsfaktoren, Kollagen und andere Substanzen, die dabei helfen die Haut wieder aufzubauen. Nach einem Operationsschnitt passiert dies ebenfalls. Dein Körper braucht viel Zeit, um die Haut zu »reparieren« und selbst nach vollständiger Abheilung verhält sich die Haut nach einer Operation nicht so wie vorher. Sie ist nicht so elastisch, hat oft eine andere Farbe, enthält keine Pigmente, bildet keinen Schweiß, keine Haare und kein Öl. Deshalb brauchen deine Narbe(n) eine besondere Pflege. Hier geben wir dir acht Tipps zum Umgang mit deinen neuen (oder alten) Wunderwerken:

Trotz der vielen Tipps, die dazu beitragen können, dass deine Narben unauffälliger aussehen – sei dir bewusst, dass es uns allein um dein Wohlbefinden geht. Wir finden dich schön, egal ob mit großen Narben, kleinen Narben oder ohne Narben. Macht deine Narbe keine Probleme, so sind kosmetische Eingriffe in der Regel nicht nötig. Dein Körper ist gut, so wie er ist, denn er hat dich bis hierhin getragen und jeden Tag ein kleines Wunder vollbracht.
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Gerade in dieser anspruchsvollen Zeit möchtest du deinem Körper etwas Gutes tun und weißt manchmal nicht, wo und wie du anfangen sollst. Ein tolles Angebot wird hier von DKMS Life gemacht. Sie bieten kostenlose Seminare für Krebspatient:innen bei ihren Beautyworkshops (von 10 bis 21 Jahren) sowie den Look Good Feel Better Kosmetikseminaren an, und zwar vor Ort in Kliniken oder Krebsberatungsstellen, aber auch online.
Schaut doch einmal auf den Internetauftritt der DKMS Life für weitere Informationen: dkms-life.de
Die DKMS Seminare werden im Übrigen oft von Betroffenen selbst gehalten, seien es Angehörige oder Krebsis. Im Austausch mit anderen Krebsis, zum Beispiel auf Social Media, kannst du ebenfalls gute Tipps erhalten, weil sich viele sehr intensiv mit Körperpflege und der Unterstützung des eigenen Körpers während und nach der Therapie beschäftigen, und sich zuvor schon häufig mit Expert:innen ausgetauscht haben.
Solche Expert:innen sind zum Beispiel die Apotheker:innen eures Vertrauens, die einem gerne persönlich mit Rat und Tat zur Seite stehen und grundsätzlich Kosmetik heraussuchen, die medizinisch getestet ist. Außerdem achten sie vor allem darauf, dass keine unnötigen Wirkstoffe in den Kosmetika enthalten sind, die den Körper zusätzlich reizen und Irritationen bewirken könnten, zu denen der Körper während einer Therapie häufig neigt.
Durchläuft man eine Chemotherapie, ist die Haut manchmal von Rötungen und Trockenheit betroffen, zusätzlich kann es auch zu Pigmentveränderungen kommen und die Nägel können sich verfärben oder brüchig werden. Falls du von einer dieser oder mehreren Veränderungen betroffen bist, kommen hier fünf Tipps, die du befolgen kannst. Es werden hierbei einige Marken genannt, die ich als Krebsi benutzt habe. Das soll keine Werbung sein, sondern nur Tipps, die sich bei u. a. mir bewährt haben, weil einige der Produkte auch speziell für Krebspatient:innen entwickelt wurden.
Disclaimer
In diesem Artikel werden teilweise Marken und Produkte erwähnt, die speziell für Krebsbetroffene geeignet sind. Wir machen keine Werbung, sondern möchten euch lediglich die Suche nach – in der Krebstherapie geeigneten – Kosmetikprodukten erleichtern.

Erste Anzeichen können vor allem rot oder braun verfärbter Urin, Knochenschmerzen und –Instabilität sowie allgemeine grippeähnliche Beschwerden sein. Zu den stärksten Risikofaktoren zählt man Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck, Bewegungsmangel und in selteneren Fällen auch erbliche Bedingungen.
Die Symptome sind dabei allgemein, vielfältig und schwer einzuordnen. So ist es besonders wichtig, auch bei niedrigschwellenden Beschwerden und ungeklärten Problemen einen Arzt aufzusuchen.
Wie bei vielen Krebsarten gilt: Umso früher die Krankheit entdeckt wird, desto besser kann sie therapiert werden. Eine professionelle Untersuchung sollte nicht aus Angst vor einem potenziell negativen Ergebnis herausgezögert werden. Nur so kann der Nierenkrebs rechtzeitig behandelt oder eine bösartige Erkrankung sogar von vornherein ausgeschlossen werden.
Sollte ein Nierenzellkarzinom diagnostiziert werden, so bedingt sich die Erkrankung durch die Größe und Lage des Tumors, der Art des Nierenkrebs sowie durch die Frage, ob schon Metastasen (verschleppte Krebszellen an anderen Stellen im Körper) zu finden sind. Diese Faktoren werden unter anderem durch bildgebende Verfahren (zum Beispiel durch Angiographie) geprüft.
Je nachdem, um welche Nierenkrebsart es sich handelt beziehungsweise wie sich diese klassifiziert, sind unter anderen Operationen, medikamentöse Behandlungen sowie Bestrahlungen wirksame Therapiemaßnahmen.
Übrigens: Der diesjährige Nierenkrebstag steht unter dem Motto »listening«, also lasst uns einander zuhören, Erfahrungen austauschen und einander helfen.

Dabei wird dem Opfer die Wahrnehmungsfähigkeit abgesprochen, bis dieses an seiner eigenen Wahrnehmung zu zweifeln beginnt. Unter ›Medical Gaslighting‹ versteht man also den Eindruck von Patient:innen, dass Arzt:innen ihre Symptome nicht für voll nehmen oder sie als psychosomatisch abstempeln. So verlieren im Laufe der Zeit viele Patient:innen den Glauben in ihre Wahrnehmung. Grundvoraussetzung für dieses Absprechen der Wahrnehmungsfähigkeit ist ein Vertrauensverhältnis so wie es zwischen Patient:innen und Ärzt:innen der Fall ist.

Meine Brustkrebserkrankung 2021 hat dazugeführt, dass ich damals eine Chemotherapie mit den Wirkstoffen Epirubicin und Taxol durchlaufen musste. Gerade am Anfang ging es mir in den ersten Tagen mit Epirubicin sehr schlecht, jedoch verbesserte sich mein Zustand die Woche darauf immer wieder, bevor es dann zum nächsten Zyklus überging. Zur Mitte der Therapie mit Taxol ging es mir jedoch wehement schlechter, und nicht besser wie bei einigen anderen Mitbetroffenen, die ich kennengelernt habe. Mein Zustand hat sich immer mehr verschlechtert, sodass ich kaum noch Treppen gehen konnte. Zudem hatte ich furchtbare Angst, dass sich dieser Zustand nicht mehr verbessert und große Sorgen, wie ich jemals wieder arbeiten sollte. Meine Ärzt:innen haben mich nicht ernst genommen und meinen immer schlechteren Zustand mit meiner schlanken Körperstatur verargumentiert, denn ich hatte während der Krebserkrankung stark abgenommen. Mir wurde geraten meine Blutwerte zu überprüfen. Hierbei kam heraus, dass ich unter einem Vitaminmangel D litt und dass dieser Mangel laut den Ärzt:innen auch meine Erschöpfung erklären würde. Ich müsse jetzt nur noch den Vitamin-D Mangel aufbauen und dann würde alles seiner Wege gehen, hieß es. Meine Verzweiflung war sehr groß, sodass ich selbst auf die Suche gegangen bin, um die Ursache und den Grund meines schlechten Zustands herauszufinden. Nach einer Weile bin ich durch das Googlen auf die Krankheit Polyneuropathie gestoßen. Diese ist als eine typische Folge der Chemotherapie bekannt, weshalb ich meinen behandelnden Arzt damit konfrontiert habe. Dieser Arzt hat mir dann auch schnell bestätigt, dass das Taxol leider tatsächlich meine Nerven angegriffen hat. Ich war maßlos enttäuscht von dem Gespräch, denn der Arzt hat sich für seine Fehldiagnose nicht mal entschuldigt. Ich habe dann anschließend noch zwei weitere Ärzte aufgesucht, bis ich endlich den richtigen Arzt für mich gefunden hatte, der mich medikamentös gut eingestellt hat. Ich möchte hiermit auf dieses Problem aufmerksam machen, denn so etwas passiert häufiger als man denkt: Also lasst euch nicht abwimmeln, wenn es euch nicht gut geht und bleibt beharrlich. Denn ihr kennt euren Körper am besten, und das solltet ihr niemals anzweifeln.

Rund 8.500 Menschen in Deutschland stehen auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Die meisten Patient:innen benötigen eine Niere, gefolgt von Leber, Herz, Lunge und Bauchspeicheldrüse. Laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation haben im vergangenen Jahr 965 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe (insgesamt 2.877) gespendet. Diese wurden sowohl in Deutschland als auch im Ausland transplantiert. In Summe wurden 2.986 Organe nach einer postmortalen Spende in Deutschland transplantiert, die bundesweit und im Ausland entnommen wurden.
4.996 Erkrankte in Deutschland warteten 2023 auf ein passendes Organ, 667 von ihnen starben.
Am 18. März 2024 ist das zentrale Organspende-Register online gegangen. Damit soll die Bereitschaft zur Organspende in Deutschland erhöht werden – im europäischen Vergleich gilt die Bundesrepublik als eines der Schlusslichter. Laut neuestem Stand (Ende Mai 2024) haben sich bereits 119.000 Menschen im Register eingetragen. Die Entscheidung kann jederzeit geändert beziehungsweise widerrufen werden.
Zwei bis drei Prozent der Organspender sind Menschen, die zuvor an Krebs erkrankt waren.
Jede Transplantation berge neben dem grundsätzlichen immunologischen Risiko einer Abstoßung auch Risiken im Hinblick auf die potenzielle Übertragung von Erkrankungen. Die können den Transplantationserfolg gefährden oder für die Organempfänger:innen in seltenen Fällen sogar lebensbedrohlich sein.
Vor einer Organentenahme werden Spender:innen unter Einhaltung notwendiger Qualitäts- und Sicherheitsstandards medizinisch untersucht.
Dr. Schleicher ergänzt: »Mit Ausnahme von Malignomen des Zentralen Nervensystems, stellen zum Zeitpunkt einer potenziellen Organspende bestehende maligne Tumorerkrankungen in der Regel ein Ausschlusskriterium für eine Organspende dar.«
Jeder Einzelfall werde jedoch mit Blick auf das Risiko-Nutzen-Verhältnis für die Patient:innen auf den Wartelisten geprüft.
Eindeutige Zahlen darüber, wie viele Erkrankte in Deutschland ein Organ benötigen, gibt es nicht. Das liegt daran, dass Organtransplantationen bei Betroffenen eher selten sind, da die Behandlung und Kontrolle der Krebserkrankung Vorrang hat, so die Stiftung.

✅ Nimm die Enzyme während deiner Mahlzeit verteilt mit etwas Flüssigkeit nach dem Sandwichprinzip ein. Das heißt zum Beispiel: Nach dem zweiten Bissen nimmst du die erste Kapsel mit etwas Flüssigkeit ein, in der Mitte der Mahlzeit die zweite und am Ende der Mahlzeit die letzte Kapsel.

🧈 Die Menge der Pankreasenzyme, die du brauchst, richtet sich nach der Menge des Fettgehalts deiner Mahlzeit. Pro 1 g Fett brauchst du 2.000 Lipase Einheiten.
💊 Wurde bei dir der Magen teilweise oder ganz entfernt? Dann musst du die Kapseln öffnen und nur die Pellets unzerkaut einnehmen. Auch hier wechselst du die Pellets und das Essen nach dem Sandwichprinzip ab. Lege sie auf einen kleinen Löffel, lege den Löffel möglichst weit hinten in deinen Rachen und schlucke sie mit etwas Wasser runter. Spüle nach deiner Mahlzeit deinen Mund aus, damit keine Pellets zurückbleiben.

Wenn du an Krebs erkrankt bist, hörst du immer wieder von deinem Onkologie-Team, dass man durch Sport weniger Nebenwirkungen bei der Chemo und antihormonellen Therapie haben kann. Auch die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität können durch sportliche Aktivitäten gesteigert werden, da die Organsysteme angeregt werden, das Gehirn beeinflusst, und somit der Körper besser durchblutet wird, was wiederum das Immunsystem stärkt und den Krebszellen das Überleben erschwert. Außerdem erhöht sich laut Expert:innen die Wahrscheinlichkeit für eine dauerhafte Heilung, die Gefahr eines Rückfalls reduziert sich hingegen.
Das Wichtigste ist, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, sich keinen Druck zu machen, auf deinen Körper zu hören und auszuprobieren. Jede Behandlung ist individuell und jeder startet mit unterschiedlichen Voraussetzungen.
Wenn du gerade in einer intensiven Therapiephase steckst, kann dein Körper manchmal nicht mehr als einen 10-30 minütigen Spaziergang absolvieren und das ist absolut okay. Du möchtest deinen Körper auch nicht überlasten. Und wenn es dir gut geht, ist auch ein längerer Spaziergang oder eine kleine oder größere Sporteinheit möglich.🚶🏻♂️➡️ Oft ist es einfach tagesformabhängig, was machbar ist. Sprich am allerbesten mit deinem Onkologie-Team oder Allgemeinarzt oder -ärztin ab, was für dich ratsam ist.
Nach beendeter Therapie bietet sich eine Anschlussheilbehandlung an, die drei bis vier Wochen dauert. Normalerweise erfolgt sie stationär in einer Rehaeinrichtung. Du hast dabei mit Profis wie Physiotherapeut:innen zu tun, die dich auf deinem Weg zur körperlichen Fitness begleiten und unterstützen. Zu Beginn wird ein individueller Plan mit dem behandelnden Arzt oder Ärztin erstellt, wobei du auch Wünsche, wie zum Beispiel viele sportliche Aktivitäten, in den Plan aufzunehmen oder äußern kannst.
Starte am besten klein, auch gerne spontan. Das Tanzen zu ein bis drei Lieblingsliedern gilt übrigens auch als Einheit. Oder wie wäre es mit einer kleinen Sporteinheit mit deinem:r Lieblingssportinfluencer:in auf YouTube? ›Lauralamode‹, die vor zwei Jahren am Hodgin-Lymphom erkrankte, bietet unter anderem knackige Pilatesworkouts an. Oder hast du schon zu Pamela Reifs 10-minütigen Dance Workouts getanzt?
Das gilt für deine Tagesform als auch Sportarten. An manchen Tagen fühlst du dich möglicherweise sehr leistungsfähig, an anderen nicht. Wenn du dir an einem Tag Joggen vorgenommen hast, die Beine sich aber schwer fühlen, steig stattdessen doch auf dein Rad um. Oder gibt es eine andere Sportart, die du schon immer einmal ausprobieren wolltest?
Das hat mehrere Vorteile: Zum einen fällt es einem leichter sich aufzuraffen, zum anderen macht es mehr Spaß – und ein Shake zur Belohnung danach schmeckt umso besser. Wen hast du als potentielle:n Trainingspartner:in im Blick?🤼

Neben einem falschen Kau- und Essverhalten können die Lebensmittelauswahl und -zusammenstellung sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Trinknahrung oder operative Eingriffe am Magen-Darm-Trakt die Ursache sein.
Deshalb haben wir Tipps für dich, was du gegen Blähungen tun kannst.
Wenn du langsam isst und richtig kaust, kannst du so deine Verdauung unterstützen. Fällt dir das schwer? Dann leg das Besteck nach jedem Bissen ab und kaue solange, bis du eine Apfelmuskonsistenz im Mund hast. Eine Mahlzeit sollte mind. 20 Minuten dauern. Stell dir einen Timer und iss so langsam, bis die Zeit abgelaufen ist.

Gemüse hat eine gasbindende Eigenschaft. Achte bei deinen Mahlzeiten daher darauf, dass der Gemüseanteil ausreichend hoch ist. Bevorzuge Gegartes oder Tiefkühlgemüse, da es noch bekömmlicher ist als Rohkost. Blähendes Gemüse wie Kohl, Zwiebeln und Knoblauch solltest du bei Beschwerden reduzieren.
Anis, Asafoetida, Fenchel, Ingwer oder Kümmel können deinen Darm unterstützen und Blähungen reduzieren. Wie wäre es also mit einem Gemüsecurry mit frischem Ingwer oder einem Fenchel-Kümmel-Anis-Tee?

Bevorzuge Mineralwasser ohne Kohlensäure. Auch Kräuter- und Früchtetees sind geeignet. Magst du gerne Saft? Dann verdünne ihn mit Wasser im Verhältnis 1:5.
Wenn du dich bewegst, unterstützt du so nicht nur deine Darmbewegung, sondern baust auch Stress ab – eine Win-Win-Situation also. Steig z.B. eine Bahnstation eher aus und laufe den Rest der Strecke oder nimm statt dem Auto lieber das Rad.

Bei der Erstellung der Umfrage hatte ich erwartet, dass ein Großteil der Frauen an dem Thema Fruchtbarkeit interessiert ist, jedoch nur eine Minderheit meint, gut darüber informiert zu sein. Ich war ebenfalls davon ausgegangen, dass die Mehrheit über eine mögliche Unfruchtbarkeit aufgeklärt und anschließend künstlich in die Wechseljahre befördert wurde, jedoch nicht die gleiche Prozentzahl auch nach Beendigung der Therapie ihren Zyklus wiederbekam. Von den Ergebnissen bin ich teilweise überrascht, einige Prognosen haben sich jedoch auch als zutreffend herausgestellt.
Zunächst haben 80 Prozent der Befragten angegeben, vor der Diagnose einen regelmäßigen Zyklus gehabt zu haben. Es gaben außerdem 77 Prozent an, über eine mögliche Unfruchtbarkeit aufgeklärt worden zu sein (7 Prozent konnten sich nicht mehr erinnern).

72 Prozent der Frauen wurden während der Therapie künstlich in die Wechseljahre befördert – hier hatte ich einen größeren Anteil erwartet – und bei 22 Prozent der Frauen wurden Teile ihrer Geschlechtsorgane entfernt.

Bei gut jeder vierten Person wurde nach Therapieende eine Unfruchtbarkeit diagnostiziert (28 Prozent), während die Periode bei der Hälfte wiedergekehrt ist (51 Prozent). Hierbei ist nicht bekannt, wie lange die Therapie bei den übrigen Frauen her ist, bei denen die Periode bisher nicht (wieder) eingesetzt hat.

Bei 30 Prozent der Befragten ist das Ausbleiben der Periode auf Medikamente zurückzuführen.


Die Frage, wie lange das Wiedereinsetzen der Menstruation gedauert hat, haben leider nur 33 Frauen beantwortet. 64 Prozent davon gaben eine Zeitspanne von bis zu sechs Monaten an, bei 12 Prozent lag sie zwischen sechs Monaten und einem Jahr, bei 6 Prozent dauerte es anderthalb Jahre, und 18 Prozent der Befragten hatten ihre Tage trotz Therapie durchgehend. 21 Personen gaben zudem eine Veränderung ihres Zyklus an. Die drei am häufigsten genannten Faktoren waren Schmerzen (33 Prozent), eine stärkere Blutung (33 Prozent) und ein unregelmäßiger Zyklus (28 Prozent).
Von 82 Frauen sind bisher nur 4 schwanger geworden – eine davon mithilfe einer künstlichen Befruchtung. Der Großteil hat jedoch auch angegeben, zurzeit nicht schwanger werden zu wollen (57 Prozent). Auf die Frage, wie wichtig ihnen das Thema Fruchtbarkeit sei, haben 58 Prozent mit ›wichtig‹ oder ›sehr wichtig‹ geantwortet. Allerdings sind nur 47 Prozent der Meinung, ›gut‹ oder ›sehr gut‹ über das Thema informiert zu sein. Hier hätte ich eine größere Diskrepanz als bloß 11 Prozent erwartet. Allerdings muss auch berücksichtigt werden, dass diese Fragestellung sehr subjektiv ist und die Vorstellungen von einer ›guten Aufklärung‹ variieren können. Auf die letzte Frage bezüglich der Quellen haben lediglich 9 Personen geantwortet. Laut der Angaben werden primär Ärzt:innen und das Internet genutzt, um an Informationen zu gelangen. Aber auch die sozialen Medien, Selbsthilfegruppen und andere Betroffene wurden genannt.
Ein paar von euch haben mir per Direktnachricht ihre Erfahrungen geschildert. Eine Person berichtete, dass der mögliche Verlust der Periode sie mental sehr beschäftigte. Sie habe sogar hinterfragt, inwiefern sie ohne Periode noch eine ›richtige Frau‹ sei. Sie ließ sicherheitshalber Eizellen einfrieren, bekam ihre Tage jedoch gut drei Monate nach der Therapie zurück, worüber sie sich wahnsinnig gefreut hat.
Andere schreiben, sie hätten sich mehr Aufklärung gewünscht. Das gilt bezogen auf Möglichkeiten der Fruchtbarkeitserhaltung, aber auch bezüglich potenzieller Auswirkungen auf eine spätere Schwangerschaft. Eine Person schrieb davon, dass sie vier Monate nach Ende der Therapie ungewollt schwanger wurde. Die Ärzte konnten ihr nicht sagen, ob das Baby durch die Nachwirkungen der Therapie Folgeschäden haben würde. Sie entschied sich für eine Abtreibung, da sie sich auch körperlich und psychisch nicht bereit fühlte. Gleichzeitig möchte sie anderen Betroffenen dadurch Mut machen, dass man auch nach der Therapie noch auf natürlichem Weg Kinder bekommen kann.
Einer anderen Person, die man nicht in die Wechseljahre befördert hat, wurde versichert, dass ihr Zyklus während der Therapie ausbleiben und sie höchstwahrscheinlich unfruchtbar werden würde. Als ihre Periode jedoch weiterhin einsetzte, wurde ihr von ihren Ärzt:innen bloß gesagt, dass dies nicht möglich sei. Auf das Thema sei danach nicht mehr eingegangen worden. Auch ein weiteres Gespräch mit möglichen Empfehlungen oder Beratungen blieb aus. Zu einer Unfruchtbarkeit ist es nach Beendigung der Therapie – entgegen der Prognose – ebenfalls nicht gekommen. Rückblickend hätte sich die Person gewünscht, dass die Ärzt:innen dieses Thema mehr berücksichtigt hätten.
Die vergangen Wochen haben mir noch einmal die Komplexität des Themas vor Augen geführt und gezeigt, wie unterschiedlich die Erfahrungen innerhalb unserer Community ausfallen. Ich finde, dass der Erhalt der Fruchtbarkeit genauso wie die möglichen Auswirkungen auf eine spätere Schwangerschaft Themengebiete sind, denen in Zukunft mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Besonders wünschenswert wäre in diesem Zusammenhang auch eine verbesserte Studienlage sowie umfassende Aufklärungs- und Beratungsgespräche zwischen Ärzt:innen und uns Patient:innen.