
Etwa 17 von 100.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich neu an Eierstockkrebs, welcher auch als »Ovarialtumor« bekannt ist.
68 Jahre ist das mittlere Erkrankungsalter, wobei in seltenen Fällen auch jüngere Menschen an dieser Krebsart erkranken.
Die Eierstöcke stellen die weiblichen Geschlechtshormone her (Östrogen und Gestagen) und produzieren befruchtungsfähige Eizellen. Wie auch bei anderen Krebsarten entsteht Eierstockkrebs durch Veränderungen in den Genen. Normale Zellen wandeln sich in Krebszellen um, welche unkontrolliert und schnell wachsen können.
Etwa 700 von 7.000 Neuerkrankungen, also rund 10 Prozent, sind familiär bedingt und sind somit auf Veränderungen in den Erbfaktoren zurückzuführen.
Das Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken, steigt ab etwa dem 50. Lebensjahr. Auch Kinderlosigkeit, frühere Krebserkrankungen wie Brust-, Darm- oder Gebärmutterkrebs sowie nahe Verwandte mit Eierstockkrebs erhöhen das Risiko.
‼️ Diese Faktoren können das Risiko erhöhen, bedeuten jedoch nicht automatisch, dass man erkrankt.
Zwei Faktoren senken das Risiko an Eierstockkrebs zu erkranken signifikant:
1. Einnahme der Antibabypille
2. Schwangerschaft im jungen Alter
❗ Leider gibt es für diese Krebsart bislang keine Früherkennungsuntersuchung, weshalb es umso wichtiger ist, auf seinen Körper zu hören und mögliche Warnsignale rechtzeitig wahrzunehmen.
unerklärliche Verdauungsbeschwerden, häufigeres Wasserlassen, vaginale Blutungen außerhalb der Periode beziehungsweise nach den Wechseljahren und unerklärliche Gewichtsabnahme.
‼️ Diese Beschwerden können Hinweise auf die Erkrankung sein, sind jedoch kein eindeutiger Beweis dafür. Auch gutartige Veränderungen können ähnliche Symptome verursachen.
Lass uns nicht nur über Eierstockkrebs sprechen, sondern auch denen zuhören, die davon betroffen sind. Lerne Samina (34) und Sophia (27) kennen – sie teilen ihre ganz persönliche Geschichte.




Deutsche Krebshilfe, Krebsinformationsdienst