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Hilfreiche Wegweiser für den Alltag mit Krebs

Themen
Therapiephase
Krebsart
Therapieform
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Ein offener Mund, Zahncreme und -pasta.
Tipp
Nebenwirkungen
Alle Krebsarten
Richtige Zahnpflege ist das A und O. Das gilt für gesunde wie für kranke Menschen gleichermaßen. Vor allem Krebspatient:innen sollten während der Therapie, aber auch in der Nachsorge, regelmäßig ihren Mundraum zahnärztlich kontrollieren lassen.

Der Grund: Chemotherapien und Bestrahlungen können sich negativ auf die Mundschleimhaut auswirken. Entzündungen, Schmerzen, Rötungen, Schwellungen und ein Brennen sind mögliche Nebenwirkungen. Zudem kann Magensäure das Zahnfleisch und die Zähne angreifen, wenn man sich aufgrund von Übelkeit erbrochen hat. Das erhöht das Risiko für Karies. Weiterhin können manche Medikamente dafür sorgen, dass es Schädigungen am Kieferknochen gibt, die die Zähne gefährden. Um all diesen Nebenwirkungen so gut es geht entgegenzuwirken, ist es hilfreich die Zahnärzt:innen vorab aufzusuchen, um abzuklären, was man während der Therapien am besten für seine Zahnhygiene tun kann.

Ein Teil der Patient:innen schafft es trotz der kräftezehrenden Zeit, die obligatorische Zahnpflege weiterzuführen, andere haben damit erhebliche Probleme. Trotzdem ist es sehr wichtig, dass es keine Unterbrechung in Sachen Zahnhygiene gibt. Sollten aufgrund der Krebsbehandlung Schmerzen bei der Reinigung auftreten, können euch Schmerzmittel in Form von Sprays oder Salben helfen.

Eure Zahnärzt:innen helfen euch die richtigen Medikamente zu finden. Um Verletzungen im Mund frühzeitig entgegenzuwirken, empfiehlt es sich zudem, saure, scharfe oder grobkörnige Speisen zu meiden. Zusätzlich sollte nicht geraucht und kein Alkohol konsumiert werden.

Zahnpflege bei Krebs
 – Worauf du achten solltest
Eine junge Frau sitzt energielos auf einem Sessel.
Tipp
Nebenwirkungen
Alle Krebsarten
Du hast es endlich geschafft: Die Therapie ist vorbei. Vielleicht schon jahrelang vorbei. Das Leben und der Job rufen nach dir, aber Dein Körper brüllt lauter: »Cooouuuch!!!«. Du machst tolle Dinge, die dir früher immer so gut taten und du hörst nur: »Cooouuuch!!!«. Du gehst einkaufen und danach: »Cooouuuch!!!«. Und wie du da so liegst, kommen Gedanken wie: »Stell dich nicht so an, sei nicht so faul!«, oder »Müsste dieses k.o. sein von der Chemo nicht endlich mal vorbei sein?«. Willkommen in der Welt der Fatigue. Und nein, das ist nicht »nur« Müdigkeit.

🪫Fatigue ist wie ein Smartphone mit kaputtem Akku: Es lädt nicht mehr richtig auf, egal wie lange es am Kabel hängt. Das Ergebnis? Bleierne Erschöpfung, die nicht mit Schlaf verschwindet. Wortfindungsstörungen, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Isolation. Und weil Fatigue unsichtbar ist, kommen gut gemeinte Ratschläge wie »Mach doch einfach mal mehr Sport!« – absolut frustrierend, wenn nichts mehr klappt wie vorher und die Sache offensichtlich nicht so einfach wegzutrainieren geht 😰

Fatigue oder Depression?

Viele verwechseln Fatigue mit Depression. Klar, beide sind sich sehr ähnlich – aber es gibt Unterschiede:

Findest du dich in der Beschreibung wieder? Dann mach doch mal den Fatigue-Selbsttest und du erhältst einen wichtigen Überblick über deine Symptome:👉 http://www.erfolgreich-schlafen.de/Fatigue-selbsttest

Was kannst du für dich tun?

Fatigue ist sehr komplex, und leider gibt es keine Pille dagegen. Aber es existieren Wege, um besser damit umzugehen. Und genau hier setzen wir an!

1. ⏱️ Energiemanagement: Dein neuer bester Freund

Fatigue bedeutet nicht, dass du gar nichts mehr tun kannst – aber es bedeutet, dass du geschickter mit deiner Energie haushalten solltest. Hier hilft die 12-Löffel-Theorie: Stell dir vor, du hast 12 Löffel Energie pro Tag zur Verfügung. Jede Aktivität kostet dich Löffel: Duschen? 1 Löffel. Einkaufen? 3 Löffel. Sport? 4 Löffel. Was passiert, wenn die Löffel leer sind? Zack: Stecker raus und nichts geht mehr.

Der Trick ist also, deine Löffel weise zu verteilen und nur so viel auszugeben, wie nötig. Nutze für deine eigene Kontrolle am besten ein Energietagebuch! Schreib eine Woche lang auf, welche Aktivitäten dich besonders fertig machen (Energieräuber können bis zu 48 Stunden wirken!) – und welche dir guttun.

Hier findest du eine Vorlage: 👉 https://www.erfolgreichschlafen.de/fatigue/

2. 🪫 Pausenmanagement: Checkliste für mehr Energie

Gute Pausen sind nicht einfach »Nichtstun« – sie sind gezielte Erholung. Hier ein paar Ideen:

1 Minute Pause: Augen schließen, dreimal tief durchatmen, Schultern mit jedem Ausatmen tiefer sinken lassen.

5 Minuten Bewegungspause: Strecken, Schultern kreisen, leicht auf der Stelle gehen.

10 Minuten-Naturpause: Fenster öffnen, rausgehen, Sonnenlicht tanken.

20 Minuten Powernap: Handy auf Flugmodus, Wecker stellen, Augen zu.

30 Minuten Mentale Pause: Meditieren, Musik hören, Atemübungen.

3. 🏃 Bewegung: Sanft starten, aber dranbleiben

Bewegung ist der größte Fatigue-Killer. Aber viel hilft nicht viel!! Starte mit kleinen Einheiten und steigere dann die Häufigkeit, die Dauer, die Intensität, bis du das Gefühl hast, dein optimales Level erreicht zu haben: Es fühlt es sich währenddessen und auch die Tage danach gut an ohne große Erschöpfung.

✅ 5 Minuten sanftes Yoga morgens.

✅ Ein Spaziergang mit Tempowechseln nach dem Essen.

✅ 2–3 Kräftigungsübungen am Nachmittag.

Wichtig: Regelmäßig kleine Bewegungen sind besser als einmal Vollgas und danach drei Tage k.o.!

4. 🛌 Schlaf: Dein geheimer Superheld

Stehst du morgens auf, als wärst du vom LKW überfahren worden, dann probiere Folgendes:

✅ Immer zur selben Zeit ins Bett und wieder raus, erspart dir manchen Graus.

✅ Kaffee am Abend – erquickend und labend – leider auch, wenn es schon Schlafenszeit ist. Keinen Kaffee mehr ab 14, besser 11 Uhr.

✅ Abendrituale einführen (z.B. warme Dusche, leise Musik, Tagebuch schreiben)

5. 💜 Mindset: Du bist mehr als deine Fatigue

Versuche, deine Erschöpfung nicht als Feind zu sehen, sondern als Hinweis deines Körpers, gut für dich zu sorgen. Hier ein paar positive Glaubenssätze:

💡 Ich darf meine Energie einteilen, ohne mich zu rechtfertigen.

💡 Auch kleine Schritte sind Erfolge!

💡 Ich bin nicht meine Erschöpfung – ich bin mehr als das. (AUFGABE: Nimm doch hierzu gerne mal einen Zettel und schreibe dir auf, was du alles bist: Katzenkuschler:in, beste Zuhörer:in, Muffinbäcker:in, Häkel-Queen. Befrag auch gerne deine Liebsten dazu.)

Du bist nicht allein! Fatigue ist real! In der Nachsorge leiden bis zu 30 bis 50 Prozent aller Betroffenen noch darunter. Lass organische Ursachen unbedingt medizinisch abklären. Wenn du mehr über Fatigue-Management erfahren willst, schau auf meiner Website vorbei: 👉 www.erfolgreich-schlafen.de/fatigue und folge mir auf Instagram: www.instagram.com/sabrina_fatiguecoach
Impulse zum Umgang mit Fatigue
Ein junge Frau sitzt am Schreibtisch an ihrem Computer und tippt.
Info
Alltag
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Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Vielleicht nutzt auch du bereits Chatbots wie ChatGPT für alltägliche Aufgaben – zum Beispiel für das Erstellen von Zeitplänen, um Produkte zu vergleichen oder Rezeptideen zu generieren. Auch in der Krebsmedizin ist KI angekommen – und sie kann weit mehr als Daten sortieren. Sie kann helfen, verstehen, begleiten.

KI kann riesige Datenmengen analysieren und so bei der Krebsfrüherkennung (zum Beispiel durch die Analyse von Gewebeproben) helfen. Spezielle mit medizinischen Trainingsdaten gespeiste KIs können bei Diagnoseverfahren unterstützen und Ärzt:innen basierend auf Patient:innendaten und wissenschaftlichen Studien sowie aktuellen medizinischen Leitlinien in Sekundenschnelle Behandlungsoptionen vorschlagen.

‼️ Natürlich kann KI hierbei keine ärztliche Entscheidung ersetzen – sie ist ein Werkzeug, kein Heiler.

🔬 Forschung für personalisierte Krebstherapien

Derzeit werden zahlreiche Forschungsprojekte durchgeführt, die die Potenziale von KI für die Verbesserung von Krebsdiagnostik und -therapie untersuchen. So könnte in Zukunft KI die Individualisierung von Krebstherapien verbessern, sodass jede Patient:in ausschließlich wirklich notwendige und für sie:ihn passende Medikamente erhält.

Doch nicht nur für Forschende und Ärzt:innen bietet KI neue Möglichkeiten. Auch Patient:innen und Angehörige können KI nutzen, um Fragen zu stellen, wissenschaftliche Befunde in einfache Sprache übersetzen zu lassen oder auch um drei Uhr nachts noch einen Ansprechpartner zu haben, wenn Ängste oder Sorgen einen gesunden Schlaf verhindern. Teilweise beantwortet KI medizinische Fragen sogar so gut, dass Patient:innen die KI-Antwort nicht mehr von der Ärzt:innen-Antwort unterscheiden können. Studien zufolge bewerten Patient:innen KI-generierte Antworten auf ihre Fragen außerdem als empathischer und hilfreicher als durch medizinisches Personal verfasste Antworten. Hier zeigt sich, dass KI mittlerweile zu einem sehr menschlichen, wertschätzenden und wohlwollenden Umgang mit ihren Nutzer:innen fähig ist.

💬 Chancen und Grenzen therapeutischer Chatbots

Dieses empathische Verhalten verleitet dazu, Chatbots auch für therapieartige Gespräche zu nutzen. Dies ist naheliegend, da die KI (im Gegensatz zu echten Menschen) nie müde wird, nicht urteilt und immer verfügbar ist. Chatbots wie ChatGPT, Weobot oder Wysa können auch tatsächlich zunächst sinnvolle Ansprechpartner sein. Sie sind in der Lage, Gespräche zu führen, emotionales Befinden zu erfassen und Coping-Strategien vorzuschlagen. Häufig sind die künstlich generierten Antworten einfühlsam, machen Mut und helfen dabei, die eigenen Gedanken zu sortieren. Je mehr konkrete Informationen die KI erhält, desto individuellere Tipps kann sie dir geben.

Doch hier ist Vorsicht geboten: Persönliche und sensible Daten (wie vollständige Namen und Adressen oder finanzielle Angaben) solltest du keinem Chatbot zur Verfügung stellen! Sind die Daten in der KI eingegeben, kann nicht immer zuverlässig nachvollzogen werden, inwiefern diese weiterverarbeitet werden. Zudem werden deine Eingaben häufig genutzt, um die KI weiter zu trainieren.

Bei ChatGPT kannst du dies in den Einstellungen ändern. Hier kannst du entscheiden, ob du die Funktion »Das Modell für alle verbessern« ein- oder ausschalten möchtest. Allerdings solltest du auch dann, wenn diese Funktion ausgeschaltet ist, keine sensiblen Daten teilen, da KI-Systeme nicht immer vor Cyberangriffen sicher sind. Bezogen auf die Datenschutzproblematik und sicherlich auch auf konkrete Handlungsempfehlungen bei wiederkehrenden Angst- und Unsicherheitsgefühlen oder anderen häufig auftretenden, mentalen Problemen sind, menschliche Therapeut:innen definitiv den Chatbots vorzuziehen. Idealerweise können Chatbots aber eine erste Anlaufstelle darstellen und als Brückenbauer in akuten Momenten fungieren. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie ChatGPT dein Gesundheitsmanagement verbessern kann, dann gibt es hierzu eine interessante Podcastfolge namens »ChatGPT als Therapeut: Wie du KI für deine mentale Gesundheit nutzt« von Dr. Eva Elisa Schneider.

💻 Ein Selbstexperiment mit ChatGPT

Im Selbstexperiment konnte ich Zeugin der kompetenten und einfühlsamen Antworten von ChatGPT werden. Ich probierte zunächst aus, inwieweit ChatGPT mir helfen konnte, meinen PET-CT-Befund der Erstdiagnose aus dem Jahr 2022 noch besser zu verstehen. Hier erhielt ich auch direkt von der KI den Hinweis, dass ich Klarnamen oder andere sensible Daten schwärzen solle, bevor ich den Befund hochlud. Ich entschied mich dazu, nur die letzten paar Sätze zu kopieren. Hier ging es um die Ausbreitung des Lymphknotenbefalls bei meiner Krebserkrankung. ChatGPT erklärte mir sehr kleinschrittig, dass es sich bei meiner Erkrankung um ein Lymphom handelte, und konnte alle medizinischen Begriffe (wie zum Beispiel »infradiaphragmal«) in verständliche Begriffe (in diesem Fall »unterhalb des Zwerchfells«) übersetzen. Sogar das Stadium konnte die KI richtig benennen und in Abhängigkeit von bestimmten Risikofaktoren konkrete Behandlungsmöglichkeiten vorschlagen. Hier erklärte mir ChatGPT in etwa die gleichen Möglichkeiten, wie mein Onkologe es damals getan hat. Auch die Angaben zur Dauer der Therapie und zu den möglichen Nebenwirkungen waren akkurat.

Als nächsten Schritt schlug die KI vor, mir weitere Informationen zu körperlicher und seelischer Therapieunterstützung zur Verfügung zu stellen. Diese Tipps beinhalteten unter anderem eine eiweißreiche, ausgewogene Ernährung, regelmäßige, moderate Bewegung und eine Suche nach Austauschmöglichkeiten in Form von Selbsthilfegruppen oder Psychoonkologie. Bei genauerem Nachfragen, welche Möglichkeiten ich als junge Patientin für den Onlineaustausch hätte, schlug die KI das junge Krebsportal der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs oder die Yes-We-Cancer-App vor. Unser kleiner Verein Pathly hat es leider noch nicht in die ChatGPT-Vorschläge geschafft, aber als ich der KI von meinen Zukunftsängsten berichtete, nutzte der Chatbot unseren Slogan »Du bist nicht allein«, um mich aufzufangen. Die ausführliche Antwort lautete:

»Es ist okay, dass du Angst hast. Diese Gefühle sind kein Zeichen von Schwäche, sondern eine natürliche Reaktion auf das, was passiert ist. Und es ist ebenso wichtig, dass du dich daran erinnerst: Du bist nicht allein. Menschen um dich herum, Freunde, Partner, Familie, aber auch digitale Communitys und Fachleute können dich begleiten. Du musst nicht alles selbst tragen.«

Diese emotionale und einfühlsame Antwort der KI beeindruckte mich nachhaltig. ChatGPT hat für mich damit bewiesen, dass KI Mut machen und helfen kann. Natürlich ist sie zu keinem Zeitpunkt ein Ersatz für echte Ärzt:innen, Therapeut:innen und Angehörige, die uns in den (manchmal leider ziemlich dunklen) Zeiten als Krebspatient:innen zur Seite stehen. Aber die Zukunft der Krebsmedizin ist nicht menschlich oder künstlich – sondern beides, im besten Fall Hand in Hand.
KI gegen Krebs: Zwischen Daten, Dialog und Hoffnung
Ein junger Mann hält verzweifelt seine Hände an den Kopf und schaut auf eine Sammlung von Lebensmitteln.
Tipp
Ernährung
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Kaum ist die Diagnose da, hagelt es gut gemeinte Ratschläge: »Iss keinen Zucker!«, »Trink nur grüne Säfte!«, »Fleisch ist tabu!«– und plötzlich scheint jedes Lebensmittel »richtig« oder »falsch« zu sein. Doch genau das setzt viele Betroffene unter Druck. Essen wird zur Belastung, obwohl es gerade jetzt eine wertvolle Quelle für Kraft und Lebensfreude sein sollte.

🤯 Warum du dich nicht verrückt machen musst

Es gibt keine »Krebsdiät«, die die Krankheit heilen kann. Was zählt, ist eine Ernährung, die dich mit Energie und Eiweiß stärkt, Beschwerden lindert und zu dir passt. Du darfst essen, was dir guttut – und das kann an manchen Tagen ein Smoothie sein, an anderen auch mal ein Stück Kuchen.

Gerade während einer Therapie kann sich der Appetit, der Geschmack und oft auch die Verträglichkeit von Lebensmitteln verändern. Dann ist Flexibilität wichtiger als Perfektion. Wenn du dich darauf konzentrierst, regelmäßig etwas zu essen und genug zu trinken, machst du schon sehr viel richtig.

✅  Was wirklich zählt ...

Achte auf dein Wohlbefinden statt auf starre Regeln

Iss das, was du aktuell gut verträgst – auch wenn das bedeutet, dass deine Ernährung gerade nicht besonders ausgewogen ist

Iss kleine Mahlzeiten anstelle von drei Hauptmahlzeiten, um die Verträglichkeit zu verbessern

Achte auf dein Körpergewicht während der Therapie, denn eine Gewichtsabnahme kann deine Prognose verschlechtern

Versuche, in jede Mahlzeit eine Eiweißquelle einzubauen

‼️ Ernährung ist kein Wettlauf um die »perfekte« Lösung. Sie ist dein persönlicher Weg, deinen Körper liebevoll zu unterstützen – in deinem Tempo und mit deinen Möglichkeiten.

Gut zu wissen …

Wenn du unsicher bist, kannst du dich jederzeit durch eine seriöse professionelle Ernährungsberatung unterstützen lassen. Die Kosten hierfür übernehmen viele Krankenkassen, entweder ganz oder teilweise.

Mach dich nicht verrückt – Essen bei Krebs darf auch leicht sein
Eine Person macht Yoga in der Natur
Tipp
Bewegung
Alle Krebsarten
Du kennst das sicher: Du willst dich nur kurz auf die Couch setzen – und plötzlich sind zwei Stunden vergangen. Dein Körper fühlt sich schwer an, die Decke ist so gemütlich, und überhaupt, wo sollst du jetzt die Energie für Bewegung hernehmen? Das kennt wohl fast jeder! 😅

Aber ganz wichtig: Sport und Bewegung nach einer Krebserkrankung sollen keine unbarmherzige To-do-Liste sein, sondern dein Schlüssel zu mehr Energie, weniger Schmerzen und einer besseren Lebensqualität. Klingt gut? Ist es auch! Also, schnapp dir eine bequeme Hose und lies weiter.

Warum ist Sport nach Krebs so wichtig?

Wenn du denkst, dass Sport nur etwas für fitte Menschen ist, dann lass mich dir sagen: Das Gegenteil ist der Fall! Gerade nach einer Krebserkrankung kann Bewegung dein Wohlbefinden enorm verbessern:

👉 Mehr Energie: Bewegung hilft, die bleierne Müdigkeit (Fatigue) zu reduzieren. Dein Kreislauf kommt in Schwung, deine Muskeln geben dir Kraft für den Alltag.

👉Nebenwirkungen lindern: Bewegung kann helfen, Beschwerden wie Polyneuropathie, Inkontinenz oder Lymphödeme zu verringern.

👉 Bessere Stimmung: Sport setzt Glückshormone frei. Bewegung kann Ängste lindern und depressive Verstimmungen verbessern.

👉 Rückfallrisiko senken: Studien lassen vermuten, dass regelmäßige Bewegung das Risiko für ein Rezidiv verringern kann.

Das Beste daran? Du kannst in deinem eigenen Tempo starten. Es geht nicht um Höchstleistungen, sondern darum, deinem Körper etwas Gutes zu tun.

Wie fängst du an?

Hier ein paar konkrete Schritte, um eine gesunde Bewegungsroutine zu entwickeln:

1. Finde deinen persönlichen Grund für Sport

Warum möchtest du Sport machen? Hier einige mögliche Gründe:

2. Wähle die passende Sportart

Jetzt kommt der spannende Teil: die Wahl der richtigen Bewegung in Bezug zu deinem persönlichen Grund:

3. Erstelle einen Plan

Beantworte dir folgende Fragen:

Plane feste Zeiten ein und belohne dich nach dem Sport – sei es mit einem entspannenden Bad, einem leckeren Snack oder deiner Lieblingsserie. Du hast es dir verdient!

4. Hindernisse erkennen und überwinden

Überstunden, schlechtes Wetter oder der innere Schweinehund – es gibt immer Gründe, Sport aufzuschieben. Überlege dir im Vorfeld Strategien:

5. Pausen gehören dazu

Pausen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern von smarter Trainingsplanung. Dein Körper braucht Zeit zur Erholung, um nachhaltig von der Bewegung zu profitieren.

Fazit: Der Weg zu mehr Bewegung nach Krebs

Sport soll keine Qual sein, sondern eine Chance. Es geht nicht um Höchstleistungen, sondern darum, deinen Körper wieder besser kennenzulernen und dich Stück für Stück stärker zu machen. Der Anfang mag herausfordernd sein, aber mit der richtigen Motivation, der​ passenden Bewegung und einem klaren Plan kannst du es schaffen. Und wer weiß – vielleicht wirst du irgendwann merken, dass du dich auf dein nächstes Training freust!

Dein Weg zu mehr Gesundheit
Mit step into motion!


Falls du dir wünschst, eine Routine zu entwickeln, die wirklich zu dir passt – ohne Druck, aber mit echter Unterstützung – dann bist du bei uns genau richtig!‍

Was erwartet dich?

E-Learning-Kurse zu Sport und Bewegung sowie mentaler Gesundheit und Stressmanagement

Community-Zugang – du bist nicht allein, sondern Teil einer starken Gruppe

Live-Calls mit Expert:innen zu Ernährung, Achtsamkeit, Bewegung und weiteren Themen

Individuelle Gesundheitsroutinen, die wirklich in dein Leben passen

Wissenschaftlich evaluiert, in Zusammenarbeit mit der Sporthochschule Köln und mit Unterstützung der Uniklinik Köln – für einen ganzheitlich gesunden Lebensstil nach Krebs. Starte jetzt mit uns – du bist nicht allein!

Sport und Bewegung nach Krebs: In einfachen Schritten deine Gesundheit stärken
Eine junge Frau hält sich den schmerzenden Kiefer
Tipp
Ernährung
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Kau- und Schluckbeschwerden sind eine häufige Nebenwirkung, die durch den Tumor selbst oder die Krebstherapie auftreten können. Wenn Essen und Trinken plötzlich weh tun oder schwerfallen, kann das sehr belasten und die Nahrungsaufnahme stark einschränken. Wir geben dir ein paar Erste-Hilfe-Tipps, um mit dieser Situation besser umzugehen.

⚠️ Folgen der Beschwerden

Solltest du merken, dass dir das Kauen und Schlucken schwerfällt, solltest du unbedingt mit deinem Behandlungsteam sprechen. Unbehandelt können diese Beschwerden zu einem Gewichtsverlust führen, der gerade während der Krebstherapie nicht wünschenswert ist, da sich dadurch das Risiko für eine Mangelernährung erhöht.

🍴 So kannst du dir das Essen leichter machen:

Konsistenz anpassen: Je nachdem wie ausgeprägt deine Beschwerden sind, muss die Konsistenz der Speisen individuell angepasst werden, wobei dir dein Behandlungsteam/Logopäde hilft. Möglich sind weiche, pürierte oder cremige Speisen wie Suppen, Pürees, Smoothies oder Milchshakes.

Vorsicht bei trockenen und harten Speisen: Knuspermüsli, Nüsse oder Nudeln ohne Soße können dir Probleme bereiten. Passe die Konsistenz an und achte darauf, dass eine homogene Konsistenz besteht.

💡 Unsere Tipps:

Statt Knuspermüsli mit Milch und Beerenobst 👉 Grießbrei mit Obstmus
Statt Nüsse 👉 Nussmus
Statt Nudeln ohne Soße 👉 sehr weichgekochte Nudeln mit viel Soße

Nutze Saucen und Fette: Sie machen Speisen gleitfähiger. Verwende einen Schuss Öl, etwas Butter oder Sahne.

Kleine Portionen essen: Mehrere kleine Mahlzeiten sind oft bekömmlicher als drei große Hauptmahlzeiten. Ein Teelöffel statt einem Esslöffel zum Essen bringt zudem eine besser schluckbare Menge in den Mund.

Ausreichend trinken: Flüssigkeit hilft beim Schlucken und hält die Schleimhäute feucht – zum Beispiel stilles Wasser und milde Tees.

🥤Wenn das Essen nicht mehr reicht ...

Bei ausgeprägten Beschwerden kann Trink- oder Zusatznahrung helfen, deinen Energie- und Nährstoffbedarf zu decken. Lass dich dazu von deinem Behandlungsteam oder einer zertifizierten Ernährungsfachkraft beraten – gemeinsam findet ihr die beste Lösung für dich.

Kau- und Schluckbeschwerden: Wenn Essen zur Herausforderung wird
Eine Person spricht mit zwei weiteren Personen.
Tipp
Dokumente & Soziales
Alle Krebsarten
Manchmal braucht es einfach eine verlässliche Stimme am Telefon oder ein paar kompetent geschriebene Zeilen per E-Mail. Der Krebsinformationsdienst ist da – für Krebspatient:innen, Angehörige und alle, die Fragen rund um das Thema Krebs haben.

Den Gedankenstrudel stoppen …

Wer mit einer Krebserkrankung konfrontiert wird oder sich Sorgen um Angehörige macht, kennt das: Die Fragen nehmen kein Ende und Online-Recherchen führen schnell in einen Strudel aus widersprüchlichen Informationen und Unsicherheiten. Genau hier hilft das telefonische Angebot und der E-Mail-Service des Krebsinformationsdienstes – kompetent, einfühlsam und individuell auf deine Situation abgestimmt.

Unter der Telefonnummer
0800 – 420 30 40 oder per E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de erreichst du kostenlos Ärzt:innen, die dir zuhören und weiterhelfen.

Besonders praktisch: Du kannst online sogar einen Rückruf-Service vereinbaren.

Was kann ich fragen?

Dir werden die unterschiedlichsten Fragen zu verschiedenen Therapieoptionen, Nebenwirkungen, medizinischen Begriffen oder dem Wechsel von Medikamenten beantwortet. Du kannst aber auch zu sozialrechtlichen Themen, zur Ernährung oder rund um die Krebsprävention Fragen stellen.

Damit du es dir besser vorstellen kannst, haben wir ein paar Beispiel-Fragen für dich gesammelt:

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Wie kann ich Nebenwirkungen lindern?

An wen kann ich mich in meiner Nähe wenden?

Was empfehlen die medizinischen Leitlinien und warum?

Ich bin HPV-positiv, was soll ich tun?

‍Kann ich mich gegen HPV impfen lassen, auch wenn ich über 18 bin?

Wie kommuniziere ich offen mit meinem Umfeld über Krebs?

Und falls einmal keine Antwort sofort parat ist: Das Team recherchiert gezielt für dich. Es bleibt keine Frage unbeantwortet.

Mit wem werde ich sprechen?

Hinter der Hotline und den E-Mail-Antworten stehen 31 Ärztin:innen mit viel Erfahrung und Herz – Menschen, die dir auf Augenhöhe begegnen. Sie kennen die Sorgen aus unzähligen Gesprächen und bringen neben Wissen auch echtes Mitgefühl mit, was heißt: Du bist nicht allein mit deinen Fragen oder Unsicherheiten. 🤗

Mitarbeiter:innen des Krebsinformationsdienst

Wir von Pathly finden: Dieser tolle Service verdient maximale Aufmerksamkeit und kann dir helfen, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen. 💜

Disclaimer

Bitte beachte, dass der Krebsinformationsdienst keine ärztliche Beratung ersetzt.

Du hast Fragen zu deiner Krebserkrankung? – Der Krebsinformationsdienstes hilft dir weiter
Ein überforderter junger Mann
Info
Alltag
Alle Krebsarten
Irgendwann ist er da, der Tag, an dem wir unsere Therapiewelt verlassen. Wir sind vielleicht weiterhin Stammgast bei unseren Onkolog:innen, aber zwischen den Terminen kehrt langsam aber sicher wieder Alltag ein.

Das Problem ist: Dieser neue Alltag ist manchmal scheinbar nicht enden wollendes Neuland. Mit vielen Fragezeichen. Und Unsicherheiten. Wir haben einen Höllenritt hinter uns. Und sind irgendwie noch mittendrin. Und gleichzeitig wissen wir, dass der nächste Schritt irgendwann wieder heißen wird: Ab zur Arbeit.

Manche von uns können’s kaum erwarten. Anderen läuft es eiskalt den Rücken runter, wenn sie nur daran denken. Und wieder andere haben keine Ahnung, was sie eigentlich noch leisten können, wollen, sollen. Sie haben das Gefühl, keinen Boden mehr unter den Füßen zu haben, irgendwie im luftleeren Raum zu schweben, in einem Paralleluniversum.

👋 »Willkommen zurück!« … sagen die Kolleg:innen.

Und dieser Satz kann – je nachdem, wie wir gerade drauf sind, wie es uns geht, wo wir gerade stehen – die größte Vorfreude oder die blanke Panik auslösen.

Hier sind drei Szenarien, um zu verdeutlichen, was so ein »Willkommen zurück« mit uns Betroffenen anstellen kann.

Person A denkt vielleicht: Yes! Aber sowas von! Ich kann’s kaum erwarten!

Person B denkt vielleicht: Ohje, ja, ich freue mich auch, wieder da zu sein – aber bin ich schon fit genug? Oder sollte ich mich lieber noch etwas ausruhen? Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Wiedereinstieg? Kann ich das alles überhaupt noch so »wuppen« wie vorher? Kann ich den alten Job überhaupt noch machen?

Person C denkt vielleicht: Hah, ich hab ja gar keine andere Wahl, ich muss ja wieder arbeiten! Ich muss ja Geld verdienen! Ob ich will oder nicht.

Und jetzt kannst du dir vorstellen, dass es noch zig Millionen weitere Reaktionen, Gedanken und Emotionen gibt, die uns Betroffenen in den Kopf kommen können. So viele, wie es Menschen gibt. Denn die Krankheit ist für alle anders. Unsere Körper reagieren unterschiedlich auf die Therapien, wir haben alle andere Spät- und Langzeitfolgen, mal mehr intensiv, mal weniger intensiv. Wir haben alle andere Jobs, andere Anforderungen, ein anderes Umfeld, andere Möglichkeiten, Ideen, Wünsche, Ziele.

Wir sind alle anders. Einzigartig.

Und wir müssen selbst herausfinden, wie wir ab dem Moment der Diagnose weitermachen wollen. Nebenbei arbeiten oder nicht? Wie lange Pause? Zurück in den Job? Gleiches Pensum wie vorher? Oder vielleicht was ganz anderes?

Wir müssen uns unseren eigenen Weg suchen, finden und gehen. Und ausprobieren, was für uns funktioniert, wie wir weitermachen können und wollen, wie wir unseren Wiedereinstieg in den Job und vor allen Dingen unser neues Arbeitsleben gestalten wollen. Und das kann ganz schön anstrengend sein.

📋 Guidelines für den Wiedereinstieg

Aus medizinischer Sicht gibt es standardisierte Verfahren. Tumor X bekommt Medikamente XY, Tumor Y bekommt YZ, … Aber für alles drumherum gibt es keine Regeln. Keine Leitlinien. Keine Leitplanken. Da sind wir auf uns allein gestellt.

Wie schön wäre es, wenn es auch für das, was nach der Therapie kommt (oder sogar währenddessen), einen klaren Masterplan gäbe?

Kleiner Spoiler: So eine Standard-Anleitung mit »mach dies, dann das, dann das« und happily ever after kann es nicht geben. Warum? Du ahnst es: Weil wir viel zu unterschiedlich sind.

Nur du weiß, was für dich richtig ist.

Es mag hart klingen, hat aber etwas sehr Bestärkendes: Du kannst selbst das Steuer in die Hand nehmen. Hier sind 10 Punkte, auf die du beim Wiedereinstieg in den Job unbedingt achten solltest. Wenn du magst, kannst du die Checkliste Schritt für Schritt durchgehen – oder aber dich inspirieren lassen und die Punkte vertiefen, die für dich am wichtigsten sind.

✔️ 10 Punkte, die du beim Wiedereinstieg in den Job unbedingt beachten solltest

1

Mach einen Check-in mit dir selbst: Nimm dir Zeit für dich und überlege, wo du gerade stehst. Wie geht es dir aktuell – körperlich, mental, emotional? Was sind deine physischen und psychischen Grenzen? Was sind gerade die größten Herausforderungen für dich?

2

Tausche dich mit deinen Ärzt:innen aus: Deine Gesundheit kommt zuerst. Sprich mit deinen Ärzt:innen über deine Belastbarkeit. Was ist aus medizinischer Sicht empfehlenswert? Welche Arbeitszeiten und Belastungen sind realistisch? Welche Termine und welche eventuellen Spät- und Langzeitfolgen solltest du berücksichtigen?

3

Verschaffe dir einen Überblick über deine Rechte und Möglichkeiten: Verschaffe dir einen Überblick über deine Optionen, damit du die für dich beste Lösung finden kannst. Gibt es vielleicht Teilzeitmodelle oder sind flexible Arbeitszeiten und Home-Office eine Option? Möchtest du eine stufenweise Wiedereingliederung?Hah, ich hab ja gar keine andere Wahl, ich muss ja wieder arbeiten! Ich muss ja Geld verdienen! Ob ich will oder nicht.

4

Bereite das Gespräch mit deinem Arbeitgeber vor: Überlege dir, wie du deinen Wiedereinstieg in den Job gestalten möchtest. Mit wem wirst du das Gespräch führen? Welche Informationen bezüglich deiner Krankheit möchtest du in dem Gespräch teilen – und was nicht?Hah, ich hab ja gar keine andere Wahl, ich muss ja wieder arbeiten! Ich muss ja Geld verdienen! Ob ich will oder nicht.

5

Haltet Vereinbarungen schriftlich fest: Fordere eine schriftliche Zusammenfassung des Gesprächs an. Welche Absprachen wurden getroffen? Gibt es eine Möglichkeit für flexible Anpassungen? Wer ist deine Ansprechperson für offene Fragen?Hah, ich hab ja gar keine andere Wahl, ich muss ja wieder arbeiten! Ich muss ja Geld verdienen! Ob ich will oder nicht.

6

Denk an dein Team: Überlege, was dein Team wissen sollte und wie du die Kommunikation gestalten möchtest. Wie offen möchtest du mit Kolleg:innen und Vorgesetzten über deine Erkrankung sprechen? Welche Informationen teilst du, und was bleibt privat? Wie gehst du mit Fragen oder Kommentaren zur Krankheit um?

7

Achte auf deine Ressourcen: Plane deine Energie sinnvoll ein, mache Pausen und beobachte dich gut. Achte auf deine persönliche Leistungsfähigkeit. Wann im Tagesverlauf bist du besonders produktiv? Welche Aufgaben fordern dich besonders? Wo kannst du kleine Auszeiten einplanen, ohne den Arbeitsfluss zu stören?

8

Plane dein Gesundheitsmanagement im Arbeitsalltag: Denke daran, dass das Gesundheitsmanagement Zeit benötigt. Wie baust du Kontrolltermine etc. in deinen Arbeitsalltag ein? Was hilft dir, produktiv zu bleiben, wenn körperliche oder mentale Einschränkungen auftreten? Welche präventiven Gesundheitsmaßnahmen sind wichtig, um auch in Zukunft gut arbeiten zu können.

9

Wiederhole in regelmäßigen Abständen einen Check-in mit dir selbst: Wie geht es dir nach den ersten Wochen? Sind Anpassungen notwendig? Gibt es neue Herausforderungen oder Bedürfnisse? Läuft irgendetwas anders, als gedacht/geplant/gewünscht? Was kannst du tun, um dich zu schützen und Überforderung zu vermeiden? Bleib mit dir selbst im Gespräch: Was tut dir gut? Was brauchst du?

10

Hol dir Hilfe: Falls du Unterstützung brauchst: Trau dich zu fragen. Gibt es Kolleg:innen, die dich besonders unterstützen können? Gibt es interne Netzwerke, Vertrauenspersonen oder externe Anlaufstellen? Wer kann dir privat bei organisatorischen oder alltäglichen Aufgaben helfen?

Und denk bitte immer daran: Sei nett zu dir. Bleib flexibel und sei geduldig mit dir selbst. Feiere selbst kleine Erfolge! Akzeptiere, dass es Rückschläge geben kann. Jede Rückkehr ist individuell – gib dir Zeit. Akzeptiere, dass du vielleicht nicht direkt bei 100 % starten kannst. Und dass es Schwankungen geben kann. Das ist total normal. Und ehrlich gesagt sind auch die ganzen vermeintlich gesunden Kolleg:innen nicht jeden Tag gleich fit.

Keep moving. You got this!

10 Dinge, auf die du beim Wiedereinstieg in den Job unbedingt achten solltest
Ein Pärchen sitzt auf einer Parkbank mit einem großen Kürbis und zwei Kaffeebechern.
Tipp
Alltag
Alle Krebsarten
Endlich Herbst! – Dieser Gedanke kommt einigen Krebsis sicherlich nach den heißen Sommertagen, die für uns ganz schön viele Herausforderungen, auch nach der Therapie, mit sich bringen.

Umso mehr kann man sich auf den Herbst freuen, denn der bietet ganz schön viele Glücksmomente. Vielleicht sind einige dieser Vorschläge auch was für dich?! 🍂

1. Raus mit der Herbstdeko! 🌻🕯️

Sommervasen und dünne Wolldecken können weggepackt werden, stattdessen wird es Zeit für gemütliche dicke Wolldecken, Kerzen, Teekannen, Kürbisse und Herbststräuße. Lass dich gerne von Social-Media-Posts und Zeitschriften inspirieren, die einem oft kreativen Input geben.

2. Mach einen Herbstspaziergang 🌲🍂

Ein Spaziergang durch einen Park oder den Wald, und sei er noch so kurz, kann Wunder gegen das Gedankenkarussell, das viele von uns begleitet, wirken. Nimm die frische Herbstluft, das durch die sich lichtende Blätter fallende Licht und das Rascheln der herabfallenden Blätter wahr. Vielleicht kannst du ja paar Schnappschüsse mit der Kamera machen, die du dann ausdruckst, oder einige Blätter und Äste für einen Herbststrauß mitnehmen.

3. Auf geht es zu einem Bauernmarkt oder einer Kürbisfarm! 🎃

Falls du selbst nicht hin kannst, schick einen oder eine deiner Liebsten los, videotelefoniere und such dir einen Kürbis heraus, den man dann schnitzen (lassen) kann. Einen essbaren Kürbis kannst du dir auch gleich mitbringen lassen und ein tolles Rezept daraus zaubern. Kürbisse sind mit ihren vielen wertvollen Inhaltsstoffen nämlich super für das Immunsystem. 

4. Endlich ist Suppenzeit! 🍜

Stöbere doch einmal in Kochbüchern, auf Social Media oder frage Freund:innen und Familie nach ihren liebsten Suppengerichten im Herbst. Anschließend kannst du sie – je nach Befinden und deinen Möglichkeiten – selbst kochen oder einen Kochnachmittag oder -abend mit deinen Lieblingsmenschen daraus machen. Gemeinsames Kochen über Videotelefonie ist übrigens auch sehr lustig! ‍

5. An apple a day … 🍎🥧

Äpfel haben Saison, sind lecker und reich an Vitamin C. Warum sich also nicht auch einen saftigen Apfelkuchen gönnen? Hole dir eine Schnibbelhilfe und los geht es mit dem Backen! Es gibt kaum etwas Besseres, als wenn es in der Wohnung oder dem Haus nach frischem Kuchen riecht. 🍎🍰👩🏻‍🤝‍�

6. Der perfekte Herbstnachmittag ☕️📚

Draußen regnet es und bei dir wird es gemütlich mit deinem Lieblingstee oder Kaffee, einem Stapel Zeitschriften zum Durchblättern oder einem noch-nie-gelesenem oder wieder-neu-für-dich-entdecktem Lieblingsbuch, das du in einem neugegründeten Leseclub mit deinen Freund:innen auch gemeinsam lesen kannst. 

7. Es wird Zeit für eine Herbstplaylist! 🍁🎧 

Durchstöbere diverse Playlisten und erstelle eine eigene, mit Liedern, die dich an schöne Momente erinnern. Übrigens endet bei vielen Podcasts auch die Sommerpause. Der Herbst ist auch ein wenig Gruselzeit: Wie wäre es mit einem neuen Lieblings-True-Crime-Podcast? 

8. Endlich niedrigere Temperaturen!🧣

Wir freuen uns auch auf die kühleren Tage, weil Hitzewallungen, unter denen einige von uns leiden, jetzt erträglicher werden können, und man sich auch die eine oder andere süße Mütze anschaffen kann beziehungsweise die Herbstkleidung endlich wieder herausgeholt wird. Sich das erste Mal wieder in einen Herbstpulli einpacken, ist ein tolles Gefühl. 

9. Werde kreativ und aktiv ✏️🧘

Gibt es möglicherweise etwas, was du schon lange ausprobieren wolltest, zum Beispiel Keramik anmalen? Dafür musst du nicht einmal aus dem Haus, denn es gibt etliche Sets, die man sich nach Hause bestellen kann.

Wir von Pathly bieten übrigens auch Yoga, Achtsamkeitskurse und Meditatives Zeichnen kostenlos online an und freuen uns, wenn du dir damit etwas Gutes tust. Schau doch mal hier vorbei. 💜

10. Gönn dir ein wenig Selbstfürsorge und Wellness! 🛁🧖‍♀️

Besorge oder lass dir einige Pflegeprodukte besorgen, von denen du weißt, dass du sie gut verträgst, und genieß einen Wellnesstag ganz nach deinen Vorstellungen und Bedürfnissen – sei es ein Tag in Stille oder ein Nachmittag oder Abend – dick eingemummelt, in Masken, mit deiner Lieblingsserie.

Zehn Glücksmomente im Herbst
Ein Querschnitt einer Brust und eine Lupe.
Info
Zahlen & Fakten
Brustkrebs
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Dank Früherkennung und moderner Therapien sind die Heilungschancen heute deutlich besser, sodass Brustkrebs in vielen Fällen gut behandelbar ist.

📖 5 Fakten über Brustkrebs

1

Jedes Jahr bekommen in Deutschland etwa 74.500 Frauen die Diagnose Brustkrebs.

2

Brustkrebs kann selten auch Männer betreffen (etwa 1 %).

3

Je früher Brustkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

4

Das Risiko steigt ab dem 40. Lebensjahr, besonders ab 50, und nimmt ab 70 leicht ab.

5

Brustkrebs ist nicht gleich Brustkrebs. Eigenschaften wie Hormonabhängigkeit oder HER2-Rezeptor bestimmen die Behandlung.

🔍 Mögliche Veränderungen der Brust

Brustkrebsvorsorge

Regelmäßige Vorsorge hilft, Brustkrebs früh zu erkennen. Dazu gehören das monatliche Selbstabtasten und die ärztliche Untersuchung – je nach Alter von der Krankenkasse übernommen. Früherkennung verbessert die Heilungschancen deutlich.

30–49 Jahre und ab 70: 1× jährlich Untersuchung der Brustdrüsen und Lymphknoten.

50-69 Jahre: Alle zwei Jahre eine Einladung zur freiwilligen Mammografie.

Bei genetischem Risiko (BRCA1/2) wird empfohlen: ab 25 Jahren bzw. 5 Jahre vor dem jüngsten Erkrankungsalter alle 6 Monate eine Tast- und Ultraschalluntersuchung sowie einmal jährlich eine Kernspintomografie/MRT. Zusätzlich ab dem 40. Lebensjahr jährlich oder alle zwei Jahre eine Mammografie.

💡 Lesetipp: Mehr dazu findest du in unserem Beitrag »Erinnerung zur Brustkrebsvorsorge«.

🔬 Mögliche Ursachen

Die genauen Ursachen von Brustkrebs sind nicht bekannt. Es gibt aber Faktoren, die das Risiko erhöhen – manche unveränderbar wie Alter oder Gene, andere beeinflussbar wie Ernährung, Bewegung oder Alkohol. Ein erhöhtes Risiko bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Brustkrebs entsteht.

Alter: Mit steigendem Alter steigt das Brustkrebsrisiko deutlich, besonders nach den Wechseljahren.

Gene und Familie: Mutationen wie BRCA1/2 oder Brustkrebs in der Familie erhöhen das Risiko.

Hormone: Langes Einwirken von Östrogen (z. B. frühe Periode, späte Wechseljahre, Hormonersatz) oder Kinderlosigkeit begünstigen Brustkrebs.

Lebensstil: Übergewicht, wenig Bewegung, Alkohol und Rauchen steigern das Risiko.

Strahlung: Frühere Bestrahlungen im Brustbereich können das Risiko erhöhen.

💡 Lesetipp: Mehr dazu findest du in unserem Beitrag »Mögliche Ursachen für Brustkrebs«.

🧬 Therapieformen

Brustkrebs kann sehr unterschiedlich verlaufen und deshalb gibt es nicht die eine Behandlung. Je nach Art und Stadium der Erkrankung werden verschiedene Therapien eingesetzt, um die Heilungschancen bestmöglich zu verbessern.

1

Operation: Meist brusterhaltend, vollständige Entfernung nur selten.

2

Strahlentherapie: Unterstützt die Operation und senkt das Rückfallrisiko.

3

Chemotherapie: Kann Tumore vor oder nach der OP verkleinern bzw. restliche Krebszellen bekämpfen.

4

Antihormontherapie: Blockiert das Wachstum hormonabhängiger Tumore.

5

Zielgerichtete Therapie: Greift gezielt Krebszellen an und schont den Rest des Körpers.

💡 Lesetipp: Mehr dazu findest du in unserem Beitrag »Therapieformen bei Brustkrebs«.

🥦 Ernährung bei Brustkrebs

Eine ausgewogene Ernährung kann während und nach einer Brustkrebserkrankung viel bewirken. Sie unterstützt den Körper bei der Therapie, stärkt das Immunsystem und hilft, Nebenwirkungen zu lindern.

Übergewicht reduzieren: Halte ein gesundes Körpergewicht und vermeide Gewichtszunahme während der Therapie.

Ballaststoffe essen: Greife täglich zu Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen.

Fettqualität optimieren: Weniger gesättigte Fette, dafür mehr ungesättigte Fette.

Körperlich aktiv sein: Bewege dich regelmäßig, um dein Immunsystem zu stärken und Nebenwirkungen zu verringern.

💡 Tipp: Du möchtest mehr zu dem Thema erfahren? Dann melde dich jetzt zu unserem kostenlosen Online-Event »Ernährung bei Brustkrebs« am 
10. Dezember an.
Brustkrebsmonat
Eine Schüssel mit Beeren und einer Krebszelle.
Info
Ernährung
Alle Krebsarten
»Du musst viele Himbeeren essen, um den Krebs zu besiegen!« – Wer hat das nicht schon mal gehört? Aber stimmt das wirklich? Schauen wir uns die Beere und Studienlage genauer an.

Himbeeren sind ohne Zweifel ein gesundes Lebensmittel und enthalten wertvolle Nährstoffe wie Ballaststoffe, Vitamin C, Anthocyane, Ellagitannine und Phenolsäuren. Zell- und Tierstudien konnten antioxidative, entzündungshemmende und potenziell krebshemmende Effekte zeigen.

❌ Diese Ergebnisse sind jedoch nicht ohne Weiteres auf den Menschen übertragbar, da unser Stoffwechsel deutlich komplexer ist. Um konkrete Empfehlungen geben zu können, sind daher randomisierte, kontrollierte Studien notwendig.

Das American Institute for Cancer Research (AICR) äußert sich zum Zusammenhang von Himbeeren und Krebs folgendermaßen:

»Himbeeren bieten eindeutige Vorteile für eine gesunde Ernährung, die darauf ausgerichtet ist, das Krebsrisiko zu senken. Ihre einzigartige Kombination aus hohem Ballaststoffgehalt und Ellagitannin-Verbindungen spielt eine wichtige Rolle bei der potenziellen Senkung des Krebsrisikos.

Was bedeutet das für dich?

Himbeeren sind ein gesundes Lebensmittel, was du in normalen Mengen gerne in deine Ernährung integrieren kannst. Aber nicht nur die Himbeere hat mit ihren wertvollen Nährstoffen das Potenzial, deine Gesundheit zu unterstützen, sondern viele Lebensmittel. Es kommt auf die Gesamtheit der Lebensmittel an, die du isst, und nicht nur auf ein einzelnes.

Eine Ernährung, die dein Krebsrisiko senken kann, sollte vor allem reich an pflanzlichen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen sein.

🥗 Dass Krebszellen keine Himbeeren mögen, ist daher zu kurz gedacht und sollte eher heißen: Krebszellen mögen keine ausgewogene Ernährung, die reich an pflanzlichen Lebensmitteln ist.

Mögen Krebszellen keine Himbeeren?
Ein Pillenblister, ein Glasgefäß, Tabletten und Pillen.
Tipp
Ernährung
Alle Krebsarten
Fragst du dich seit deiner Erkrankung, ob dir wichtige Nährstoffe fehlen? Brauchst du vielleicht eine Extraportion Vitamin C in Kapselform? Aber sind Nahrungsergänzungsmittel (NEM) bei Krebs überhaupt empfehlenswert?

🩸 Es kommt darauf an:

Wenn ein Mangel im Blut nachgewiesen wurde, auf jeden Fall. Wenn nicht, sprich die Einnahme deiner NEM unbedingt mit deinem Behandlungsteam beziehungsweise Onkologen ab. Warum? Weil NEM nicht harmlos sind – auch wenn sie verharmlost werden!

1. 🔬 Keine Wirkkontrolle

Im Gegensatz zu Arzneimitteln durchlaufen NEM kein Zulassungsverfahren mit Wirksamkeitsnachweis. Hersteller müssen das Produkt lediglich beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) anzeigen – die sogenannte »Verkehrsfähigkeitsanzeige«. Sie sind nicht dazu verpflichtet, einen Wirksamkeits- oder Sicherheitsnachweis gegenüber einer Behörde zu erbringen.

2. 💊 Wechselwirkung mit Krebstherapie möglich

Einige Inhaltsstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln – insbesondere, wenn sie hoch dosiert sind – können Wechselwirkungen mit der Krebstherapie verursachen beziehungsweise die Therapiewirkung abschwächen. Das betrifft vor allem bestimmte Vitamine und Antioxidantien (A, C, E und ß-Carotin).

‼️ Generell wichtig

Nahrungsergänzungsmittel können sehr sinnvoll sein, wenn bei dir ein Mangel im Blut nachgewiesen wurde, aber sie ersetzen keine ausgewogene Ernährung. Und sie sind nicht automatisch harmlos. Einige können die Wirkung der Therapie beeinflussen, wenn sie hoch dosiert eingenommen werden.

✅ NRV für dich als Orientierung

Der NRV (Nutrient Reference Value) auf den NEM-Verpackungen gibt die Menge der Vitamine und Mineralstoffe an, die ein durchschnittlicher gesunder Erwachsener täglich zu sich nehmen sollte, um seinen Bedarf zu decken. Er wird in Prozent angegeben. Liegt der NRV bei etwa 100 %, entspricht das einer meist unbedenklichen Dosierung. Alles darüber solltest du nur in Rücksprache mit deinem Arzt einnehmen.

💬 Tipp: Sprich vor der Einnahme von NEM unbedingt mit deinem Onkologen/Behandlungsteam, um deine Therapie bestmöglich zu unterstützen und nicht in der Wirkung zu behindern.
Nahrungsergänzungsmittel bei Krebs – Viel hilft nicht immer viel
Eine junge Frau im Bademantel, einer Gesichtsmaske und einem Handtuch um ihren Kopf.
Tipp
Alltag
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Während der Krebstherapie kann sich dein Aussehen verändern – das ist oft ungewohnt. Vielleicht fühlst du dich auch ein wenig fremd im eigenen Körper. Kleine Rituale rund um Hautpflege und Make-up können dir helfen, dir selbst wieder näher zu kommen.

Wie du dir selbst etwas Gutes tun und wieder selbstbewusster in den Spiegel schauen kannst, wissen die ehrenamtlichen Kosmetikexpert:innen von Look Good Feel Better. Im Rahmen des Patientenprogramms der DKMS unterstützen sie Krebspatient:innen dabei, mit den sichtbaren Veränderungen durch die Therapie umzugehen – mit praktischen Tipps zu Hautpflege und Make-up. Hier kommen 8 praktische Tipps – zum Nachmachen und Wohlfühlen:

1. 🧖 Morgenroutine als Basis

Über Nacht sammeln sich Talg, Schweiß und Hautschüppchen auf deiner Haut. Eine sanfte Reinigung am Morgen, zum Beispiel mit einem milden Waschgel oder einer Reinigungsmilch, und anschließender Tagespflege sorgen für ein frisches Hautgefühl – dein perfekter Start in den Tag.

2. ☀️ UV-Schutz ist ein Muss!

Deine Haut ist während der Krebstherapie besonders lichtempfindlich. Verwende einen hohen Lichtschutzfaktor (am besten LSF 50+), wähle sanfte Produkte ohne reizende Stoffe wie Duftstoffe oder Alkohol und creme regelmäßig nach. Auch Kleidung, ein Sonnenhut und Schatten helfen, deine Haut zu schützen.

3. 💆 Kopfhaut verwöhnen

Sanftes Waschen, Massieren und Eincremen tut nicht nur gut, sondern pflegt die empfindliche Kopfhaut und bereitet sie auf das mögliche Nachwachsen der Haare vor.

4. ☺️ Augenbrauen zeichnen

Übung macht die Meisterin: Fange am besten frühzeitig an, deine Augenbrauen nachzuzeichnen – auch wenn sie noch vollständig sind. So lernst du den natürlichen Schwung deiner Brauen kennen. Mit einem weichen Stift und kleinen, feinen Strichen wirkt das Ergebnis besonders natürlich. Und denk daran: Augenbrauen sind Schwestern, keine Zwillinge!

5. 👁️ Wimpern optisch imitieren

Mit einem Kajalstift kannst du Wimpern andeuten: Ziehe eine zarte Linie von der Augenmitte bis zum äußeren Augenwinkel – so nah am Wimpernkranz wie möglich. Entlang des unteren Lids wirken kleine Punkte sehr natürlich. So bekommt dein Blick wieder mehr Ausdruck.

6. 🎨 Lidschatten für strahlende Augen

Wähle einen Lidschatten, der deine Augen betont: Blaue Augen wirken besonders intensiv in Kombination mit Pfirsich- und Goldtönen. Grüne Augen werden mit Komplementärfarben wie Pflaume oder Kupfer noch leuchtender. Durch Petrol, Beerentöne und Gold wirken braune Augen noch tiefer und wärmer.

7. 📍Fokus setzen – ganz nach deinem Gefühl

Du möchtest heute etwas mehr Power von deinem Make-up? Suche dir einen Bereich deines Gesichts aus, den du besonders hervorheben magst. Sind es vielleicht deine Augen, die du betonen möchtest? Trage etwas mehr Lidschatten auf oder wähle einen stärkeren Lidstrich. Lieber nicht so viel Produkt am Auge? Gehe all-in beim Rouge und bringe mehr Frische in dein Gesicht! Oder traue dich mal etwas beim Lippenstift und wähle eine auffällige Farbe. Make-up soll dich nicht verstecken, sondern stärken.

8. 🧴 Produkte: Was wirklich zählt

Deine Haut hat jetzt ganz neue Bedürfnisse. Was früher gut war, passt gerade vielleicht nicht mehr.  Lass dich nicht von Artikeln oder Kommentaren verunsichern. Sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt über Inhaltsstoffe und bring Produkte mit, bei denen du dir unsicher bist. Zusammen findet ihr am besten heraus, welche Wirkstoffe für deine individuelle Therapie geeignet sind.

Du möchtest die Tipps in einem geschützten Rahmen ausprobieren und noch mehr erfahren? Dann melde dich jetzt zu einem kostenfreien »Look Good Feel Better«-Kosmetikseminar an – online oder vor Ort. 💌 Alle Infos und Termine findest du auf: lookgoodfeelbetter.de
Hautpflege & Make-up während der Krebstherapie
Tipp
Alltag
Alle Krebsarten
Die Diagnose Krebs wirbelt das Leben einmal komplett durcheinander. Plötzlich steht nicht mehr der Alltag im Mittelpunkt, sondern Arzttermine, Therapien und das eigene Wohlbefinden. Was viele nicht wissen: Du musst nicht alles alleine stemmen! Besonders, wenn die Kräfte schwinden, kann eine Haushaltshilfe Gold wert sein.

Was ist eine Haushaltshilfe?

Eine Haushaltshilfe unterstützt dich bei den täglichen Aufgaben, wenn du es selbst nicht mehr schaffst – sei es Putzen, Einkaufen oder Kochen. Sie ist keine Luxusleistung, sondern ein Recht, das dir in dieser Situation zusteht.

Wer zahlt das?

Die gute Nachricht: In vielen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Voraussetzung ist, dass du wegen deiner Erkrankung den Haushalt nicht mehr selbst führen kannst und niemand sonst in deinem Haushalt lebt, der oder sie für dich einspringen könnte.

Achtung: Für jede Haushalthilfe fällt eine Zuzahlung von zehn Prozent der Kosten pro Kalendertag an. Das sind mindestens 5, aber maximal 10 Euro am Tag.

Wie beantragst du eine Haushaltshilfe?

  • Krankenkasse kontaktieren: Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für eine Haushaltshilfe, wenn die Unterstützung medizinisch notwendig ist. Sprich mit deinem Arzt oder deiner Ärztin. Diese:r stellen dir eine Bescheinigung aus, dass du Unterstützung brauchst. Reich die Bescheinigung am besten zeitnah bei deiner Krankenkasse ein.
  • Kinderbetreuung: Gibt es Kinder unter 12 Jahren im Haushalt, springt die Krankenkasse oft ein – selbst wenn ein Elternteil theoretisch helfen könnte.
  • Zeitrahmen: Die Hilfe wird meist für bis zu vier Wochen pro Krankheitsfall genehmigt, bei besonderem Bedarf auch länger.

Unser Tipp

Hab keine Angst davor, Hilfe anzunehmen! Es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Selbstfürsorge. Nutze die gewonnene Zeit und Energie für das, was dir jetzt wirklich guttut – sei es ein gutes Buch, ein Spaziergang oder einfach mal Durchatmen. Du bist nicht alleine auf diesem Weg. Es gibt Unterstützung – du musst sie nur annehmen. Bleib mutig und denk daran: Dir Hilfe zu holen ist stark!

Haushaltshilfe bei Krebs – Wenn der Alltag zu viel wird
Ein Kalendar und zwei Periodenprodukte.
Tipp
Kinderwunsch
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Hast du dich schonmal gefragt, wieso die Menstruation überhaupt eine so große Rolle für junge Krebspatientinnen spielt? Und ob es Tipps gibt, damit die Periode wiederkommt? Die Antworten zu diesen Fragen findest du im folgenden Beitrag!

🤔 Warum ist das Thema überhaupt so relevant?

Die Periode beziehungsweise die Fruchtbarkeit ist für junge Frauen mit Krebs deshalb so wichtig, weil sowohl die Erkrankung selbst als auch die Therapie zu einer Unfruchtbarkeit führen können. Insbesondere die Chemotherapie wirkt im ganzen Körper, wobei nicht zwischen Krebszellen und normalen Zellen unterschieden wird. Alle sich schnell teilenden Zellen werden angegriffen – und dazu gehören auch die der Geschlechtsorgane, da sich in jedem Zyklus Gebärmutterschleimhaut auf- und abbaut sowie Eizellen heranreifen und von den Eierstöcken zur Gebärmutter wandern. (1) Auch eine Bestrahlung des Bauch- oder Beckenbereichs oder von bestimmten Hirnregionen kann zu einer Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit führen. (2) Um dies zu verhindern, ist bei vielen Therapien die regelmäßige Verabreichung von Spritzen (beispielsweise Enantone, Trenantone oder Zoladex) in den Bauch vorgesehen. Sie bewirken, dass es zu keiner Ausschüttung von Hormonen kommt, welche normalerweise die Produktion weiblicher Geschlechtshormone regeln würden. (3) Die betroffenen Geschlechtsorgane werden somit in eine Art Winterschlaf versetzt, um eine Schädigung durch die Chemotherapie zu verhindern.

🩸Was kann helfen, damit der Zyklus wiederkommt?

Prinzipiell gilt leider, dass es keine Garantie für die Rückkehr der Periode gibt. Es muss ebenfalls beachtet werden, dass sich das Risiko einer Unfruchtbarkeit mit zunehmendem Alter erhöht. (4) Und trotzdem gibt es Wege, um den eigenen Zyklus wieder anzukurbeln.

Hier folgen drei Empfehlungen meiner Gynäkologin, die ich befolgt habe und welche (womöglich) mit dazu beigetragen haben, dass meine Periode anderthalb Jahre nach der Therapie wiedergekehrt ist (*Alle Angaben sind ohne Gewähr):

1. 🪴 Einnahme von Agnus Castus

Agnus Castus, auch bekannt als Keuschlamm oder Mönchspfeffer, soll unter anderem bei Hormonstörungen oder Zyklusbeschwerden helfen sowie die Fertilität von Frauen verbessern. Die Wirkung dieses pflanzlichen Mittels wurde auch bereits in Studien nachgewiesen, allerdings erst nach einer mehrmonatigen täglichen Einnahme. (5) Das Medikament ist nicht verschreibungspflichtig und kann rezeptfrei in Apotheken erworben werden. Sprich deine Frauenärztin oder deinen Frauenarzt am besten beim nächsten Termin darauf an, solltest du mit der Einnahme beginnen wollen oder diesbezüglich noch weitere Fragen haben.

Aber Achtung!

Wie bei jedem anderen Medikament auch, gibt es auch bei Agnus Castus Patient:innen, die mit Nebenwirkungen auf das Medikament reagieren. Sei also zu Beginn jeder neuen Medikamenteneinnahme achtsam und höre auf deinen Körper.

2. 📈 Gewichtszunahme

Laut meiner Gynäkologin kennt der (junge) Körper nur zwei Modi: Überleben oder Fortpflanzen. Und für zweiteres wird Östrogen benötigt. Dieses Hormon kann jedoch nur gebildet und ausgeschüttet werden, wenn der Körper über genügend Fettreserven verfügt. Denn auch Fettzellen produzieren Östrogene. Viele Krebsbetroffene haben während ihrer Therapie erheblich an Gewicht verloren, was dazu führt, dass der Körper primär mit dem Überleben beschäftigt ist. Das steht wiederum der Produktion von Östrogen und damit der Rückkehr der Periode im Wege. Je nachdem, wie groß die Differenz zwischen dem ursprünglichen und dem aktuellen Gewicht ist, kann auch schon eine Zunahme von nur ein bis zwei Kilo ausreichen, um die Östrogenproduktion anzukurbeln. Wichtig ist jedoch darauf zu achten, dass es sich um eine gesunde Gewichtszunahme handelt, die durch eine ausgewogene Ernährung entsteht.

3. 🫖 Abwarten und Tee trinken

Ich gebe zu, dass mir diese Empfehlung nicht gerade gefallen hat. Schließlich wurde meine Geduld schon während der Therapie viel zu häufig auf die Probe gestellt. Doch wir sollten nicht vergessen, dass unser Körper monate- oder gar jahrelang einer maximalen Belastung standgehalten hat und sich von den Strapazen der Therapie erholen muss. Da ist es normal, wenn der Zyklus nicht sofort wiederkommt. Gib dir und deinem Körper Zeit und nimm bewusst den Druck raus. Denn zu viel Stress führt häufig dazu, dass das gewünschte Ziel erst recht nicht eintritt. Eine entspannte Grundeinstellung und Akzeptanz des Ist-Zustands hingegen wirkt sich positiv auf deine psychische Gesundheit aus. Das führt wiederum zu einem erhöhten allgemeinen Wohlbefinden – und im besten Fall dann auch zur Rückkehr deiner Periode. ♥️

Periode gesucht: So holst du deinen Zyklus zurück
Ein Einkaufskorb voller gesunder Lebensmittel.
Tipp
Ernährung
Alle Krebsarten
Vielleicht hast du nach deiner Behandlung viele Fragen: Was darf ich essen? Was sollte ich besser weglassen? Und wie viel davon ist okay?

Nach einer überstandenen Krebserkrankung gelten die gleichen Empfehlungen wie zur Krebsprävention, denn sie können dir helfen, dein Risiko für ein Rezidiv zu senken. Deine Ernährung spielt dabei eine zentrale Rolle – genau wie Bewegung und ein gesundes, stabiles Gewicht.

Laut dem World Cancer Research Fund sind bis zu 40 % aller Krebserkrankungen auf ungünstige Ernährungs-, Bewegungs- und Lebensgewohnheiten zurückzuführen – und damit vermeidbar.

Zu den Hauptrisikofaktoren zählen:

·     Rauchen

·     Alkohol

·     Ungeschützte Sonnenexposition

·     Eine unausgewogene, kalorienreiche Ernährung

·     Übergewicht (erhöht das Risiko für mindestens 13 Krebsarten)

·     Bewegungsmangel

Was bedeutet das für dich?

Eine Garantie, dass der Krebs nicht wiederkommt, gibt es leider nie. Aber du kannst viel dafür tun, deinen Körper gut zu versorgen: mit den richtigen Nährstoffen sowie durch einen aktiven und gesunden Lebensstil.

Das sind die wichtigsten Ernährungsempfehlungen auf einen Blick:

1. 🥬 Pflanzliche Lebensmittel als Basis

Vollkorngetreide, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte sollten den Hauptbestandteil deiner Ernährung ausmachen. Sie liefern Ballaststoffe, die deine Darmgesundheit unterstützen sowie eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

Praxis-Tipp Gemüse: Greif zu frischem oder tiefgekühltem Gemüse – am besten bunt gemischt. Orientiere dich am »Tellerprinzip«. Das heißt, die Hälfte deines Tellers sollte mit Gemüse gefüllt sein.

2. 🥩 Rotes Fleisch in Maßen

Empfohlen werden maximal 350 – 500 g gegartes rotes Fleisch pro Woche. Hierunter fallen Rind/ Kalb, Schwein, Lamm, Pferd und Ziege. Bevorzuge mageres, unverarbeitetes Fleisch. Auf verarbeitetes Fleisch wie Würstchen, Schinken oder Speck solltest du verzichten, da es von der WHO als krebserregend eingestuft wurde.

3. 🍟 Fast Food & stark verarbeitete Produkte als Ausnahme

Fast Food und Fertiggerichte enthalten meist viel Fett, Salz und Zucker. Wenn du häufiger zu solchen Produkten greifst, kann das langfristig negative Auswirkungen auf deine Gesundheit haben.

Wichtig ist die Balance. Wenn du dich im Alltag überwiegend ausgewogen ernährst, spricht nichts dagegen, wenn du dir ab und zu auch mal eine Pizza gönnst. Achte aber darauf, dass solche Ausnahmen nicht zur Gewohnheit werden.

4. 🧃Süße Getränke in Maßen

Zuckerhaltige Getränke wie Cola solltest du reduzieren, denn sie liefern viele Kalorien und Zucker ohne Sättigung. Greife lieber zu Wasser mit Zitronenscheiben, ungesüßtem Tee oder infused water.

5. 🍹Alkohol? Am besten gar nicht

Jedes Glas Alkohol erhöht das Krebsrisiko – auch nach der Erkrankung.

Deshalb gilt: je weniger, desto besser.

6. 🍽️ Das Tellerprinzip für eine ausgewogene Ernährung

Eine einfache Faustregel für deinen Alltag:

·     ½ Teller Gemüse

·     ¼ Teller Eiweiß (z.B. Hülsenfrüchte, Quark, Fisch, Ei, Tofu, Geflügel)

·     ¼ Teller Kohlenhydrate (z.B. Kartoffeln, Vollkornreis, Vollkornnudeln)

·     Ergänzt mit hochwertigen Fetten wie Nüssen, Samen oder pflanzlichen Ölen

Dieses Prinzip hilft dir, ausgewogen zu essen – ohne Kalorienzählen oder komplizierte Regeln.

7. 💊 Sind Nahrungsergänzungsmittel empfehlenswert?

Nicht grundsätzlich und sie werden auch nicht zur Krebsprävention empfohlen. Nahrungsergänzungsmittel können einen Mangel ausgleichen, aber sie ersetzen keine ausgewogene Ernährung. Wichtig: lasse deine Blutwerte regelmäßig kontrollieren und nimm Präparate nur gezielt ein, wenn ein ärztlich bestätigter Mangel vorliegt.

Fazit

Dein Körper hat viel geleistet und verdient jetzt deine bestmögliche Unterstützung. Mit der richtigen Ernährung, Bewegung und einem bewussten Umgang mit Genussmitteln kannst du viel für deine Gesundheit tun. Setze dir kleine Ziele, probiere neue Rezepte aus und gönne dir Pausen. Und vor allem: sei stolz auf das, was du schon geschafft hast.

Ernährung nach Krebs: Wie du dich stärken und dein Rückfallrisiko senken kannst
Eine Frau hält zwei Teller in die Luft.
Tipp
Ernährung
Alle Krebsarten
Warum ist Eiweiß jetzt für dich so wichtig? Wenn du an Krebs erkrankt bist, braucht dein Körper deutlich mehr Eiweiß als sonst. Dein Bedarf steigt von 0,8 g pro kg Körpergewicht auf mindestens 1,2-1,5 g an. Hast du stark erhöhte Entzündungswerte, kann dein Bedarf sogar auf bis zu 2 g ansteigen.

🔍 Was ist der Grund für deinen erhöhten Eiweißbedarf?

Ursächlich ist eine Veränderung von auf- und abbauenden Prozessen im Körper. Dein Eiweißumsatz und -abbau ist erhöht, was zu einem gesteigerten Abbau von Muskeleiweiß ­– also Muskelmasse – führt.

⏱️ Was sind die Folgen, wenn du zu wenig Eiweiß isst?

Weniger Muskeln = weniger Lebensqualität

Du verlierst deine wertvolle Muskelmasse. Du hast weniger Kraft, bist schwächer und kannst alltägliche Aufgaben schwerer bewältigen. Außerdem ist eine geringere Muskelmasse mit einer ungünstigen Prognose assoziiert.

Aber auch deine Wundheilung nach einer OP kann verzögert und dein Immunsystem durch zu wenig Eiweiß geschwächt sein.

🍳 Was kannst du tun?

Achte darauf, in jede Mahlzeit und Zwischenmahlzeit eine Eiweißquelle einzubauen. Wechsel dabei zwischen tierischen und pflanzlichen Eiweißquellen ab:

Tierische Eiweißquellen:

🍗 Fleisch und Wurst
🐟 Fisch
🧈 Milch und Milchprodukte
🥚 Eier

Pflanzliche Eiweißquellen:

🫘 Hülsenfrüchte
🫛 Soja
🥜 Nüsse und Samen
🌾 Vollkorngetreide und -produkte

🥘 Hier steckt Eiweiß drin

Mit diesen Lebensmittelmengen nimmst du jeweils etwa 10 g Eiweiß zu dir:

🥣 90 g Quark
🥚 1 großes Ei
🥪 2–3 Scheiben magere Wurst (50 g)
🧀 2–3 Scheiben Käse (50 g)
🍣 Halber Handteller Fleisch oder Fisch
🥟 Handteller Tofu
🫘 100–150 g Hülsenfrüchte gekocht
🥛 ¼ Liter Milchprodukt (Milch, Buttermilch, Kefir, Joghurt)
🍝 Teller Nudeln gekocht

🥤 Fällt es dir schwer, deinen Eiweißbedarf mit Lebensmitteln zu decken?

Dann sind Eiweißpulver und -shakes oder auch Trinknahrung (Astronautenkost) eine Möglichkeit für dich, dich trotzdem gut mit Eiweiß zu versorgen.

Stärke deinen Körper mit der nötigen Eiweiß-Power
Eine junge Frau sitzt gemütlich auf einem Sitzkissen und liest.
Motivation
Gefühle & Achtsamkeit
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Was brauchst du jetzt gerade besonders? Horche in dich hinein und schaue, was dein Körper und Geist braucht oder sich wünscht. Gönne dir kleine oder größere Auszeiten im Alltag. Manchmal reichen auch nur 5 Minuten, um deine leeren Batterien eine neue Ladung Energie zu schenken.
Selbstfürsorge-Bingo für achtsame Auszeiten in deinem Alltag
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Selbstfürsorge-Bingo
Eine junge Frau überprüft eine Checkliste für ein Arztgespräch.
Checkliste
Dokumente & Soziales
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Das Arztgespräch. Manchmal versteht man nur Bahnhof, oft vergisst man, was alles besprochen wurde und nicht selten verlässt man das Gespräch überfordert, verloren und eingeschüchtert. Damit dies bei deiner nächsten Besprechung mit deinem Ärzt:innen-Team nicht passiert, haben wir für dich neun Tipps zusammengestellt:

1. Fragenkatalog:

Komme stets vorbereitet. Habe deine Fragen griffbereit (aufgeschrieben im Notizbuch oder im Handy), denn in der Aufregung vergisst du sie eventuell und ärgerst dich im Nachhinein.

2. Notizen:

Mache dir während des Gesprächs Notizen. Nein, das ist nicht unhöflich. Wenn es dir unangenehm ist, sage einfach, warum du es tust.

3. Vier-Ohren-Prinzip:

Bringe jemanden mit oder frage nach, ob du eine Vertrauensperson am Telefon dabei haben kannst (vier Ohren hören mehr als zwei).

4. Frage nach!

Wenn du etwas nicht verstehst, frage stets nach. Tipp: Bitte deine:n Gesprächspartner:in darum, dir die Sachlage so erklären, als würden sie es einer 90-jährigen Oma und/oder einem Kind erklären.

5. Geheimtipp:

Frage deine:n Ärzt:in, ob er oder sie die Behandlung auch ihrer Tochter/Onkel/Oma empfehlen würde.

6. Rechte:

Du darfst stets eine Zweitmeinung einholen.

7. Fühlen erlaubt:

Du darfst emotional werden. Wenn du dich überfordert fühlst. Bitte ggf. darum, kurz innezuhalten bevor es weitergeht.

8. Fahrplan:

Frage immer wie es weitergeht und wie die weiteren Behandlungsschritte aussehen, z.B. weitere Check-Ups, Behandlungsreihenfolgen und was dich dann jeweils erwartet.

9. In deinen Worten:

Wiederhole zusammenfassend, was du gehört hast, um sicherzugehen, dass du alles verstanden hast.

Checkliste für dein Arztgespräch
Eine Frau sitzt geschwächt auf einem Sessel.
Info
Nebenwirkungen
Alle Krebsarten
Nebenwirkungen gibt es zahlreiche während und nach einer Chemotherapie, ­Bestrahlung, Operationen und in der Nachsorge. Hier möchten wir lediglich ein paar Bereiche anreißen, worauf deine Behandlung Einfluss nehmen kann. Nicht muss.

Wir vermeiden es daher bewusst, hier in die Tiefe zu gehen. Denn es geht darum, Transparenz und nicht Panik zu schaffen:

💇 Haarverlust
👃 Taubheitsgefühle
🩹 Hautveränderungen
💅 Brüchige Nägel
🌡️ Gestörter Hormonhaushalt
🧠 Konzentrationsschwäche, auch bekannt als »Chemo-Brain«
⚡ Schmerzen
🔋 Erschöpfungszustände (»Fatigue«)
💪 Geschwächte Ausdauer und Kraft
🪁 Verlust oder Funkstille von Freunden und Familienmitgliedern
💔 Unerfüllte Erwartungen an sich selbst: wieder ganz die:der »Alte« zu sein

Sei achtsam, von wem und woher du Informationen beziehst. Ratschläge sind manchmal genau das: »Schläge«, die nicht guttun, verunsichern oder dich ­runterziehen. Es ist voll okay, Informationen nach und nach einzuholen und du hast auch immer ein Recht aufs Nichtwissen. Ziehe bewusst Grenzen und umgib dich mit liebevollen Menschen. Höre auf deinen Körper und melde deinen behandelnden Ärzten sofort, wenn dir etwas ungewöhnlich erscheint.

(Be)LAST(ung) während und nach der Krebsbehandlung
Eine Badewanne mit Dusche, ein Handtuch und Badeschaum.
Tipp
Nebenwirkungen
Alle Krebsarten
Im Wesentlichen treffen bei der Radiotherapie Strahlen auf die Haut, treten in den Körper ein und an anderer Stelle wieder aus. Da dabei jedoch nicht nur bösartige, sondern auch gesunde Zellen geschädigt werden, wird die Haut sehr stark beansprucht. So kann es an Strahlenein- und austrittsstellen zu einer Überempfindlichkeit der Haut kommen, die Hautirritationen, Jucken, Trockenheit oder Erröten hervorrufen.
Es ist daher ganz wichtig, dass du bei der Pflege deiner Haut auf ein paar Dinge achtest:

🧽 Wie wasche ich mich richtig während der Bestrahlung?

❌ Vermeide langen Wasserkontakt, um die Haut nicht aufzuweichen

❌ Gehe nicht schwimmen oder baden

✅ Wasche dich möglichst nur mit Wasser

✅ Die Wassertemperatur sollte weder zu heiß noch zu kalt sein

✅ Achte darauf, die Markierungen nicht zu entfernen

✅ Trockne dich vorsichtig, aber gründlich ab

🧼 Nur Wasser reicht dir nicht? Achte auf diese Inhaltsstoffe:

‼️ ABER: Sprich jedes Produkt mit deinem Radiologen ab, bestimmte Inhaltsstoffe können die Bestrahlung beeinflussen!

✅ Mild, pH-neutrale Produkte

❌ Parfum

❌ Deodorant

❌ Ätherische Öle

❌ Alkoholhaltige Produkte

🪒 Beanspruche deine Haut nicht zusätzlich durch mechanische Reize!

✅ Tupfe dich beim Abtrocknen vorsichtig ab anstatt zu rubbeln

❌ Trage keine zu enge Kleidung, keine Pflaster, o.ä.

❌ Vermeide dich zu kratzen, auch wenn es juckt

❌ Auf Rasieren oder Epilieren der bestrahlten Stellen solltest du vorerst verzichten

❌ Vermeide direkte Sonneneinstrahlung

Sanfte Hautpflege während der Bestrahlung
Zwei Personen küssen sich
Tipp
Gefühle & Achtsamkeit
Alle Krebsarten
Sexualität – Was bedeutet das eigentlich? Unsere Vorträge beginnen wir oft mit der Frage: Was verstehst du unter Sexualität? Die Antworten reichen von Intimität, Nähe, Kuscheln, Streicheln bis hin zu Penetration, Oral- und Analsex. Und alle haben recht! Sexualität bedeutet nicht nur Geschlechtsverkehr. Sie ist vielschichtig und spielt für jede Person eine andere Rolle in ihrem Leben.
Wichtig ist: Sexualität ist kein Luxus. Sie kann Lebensqualität und Wohlbefinden stärken. Sie verändert sich ein Leben lang – durch hormonelle Umstellungen, neue Beziehungen, Erfahrungen und eben auch durch Krankheit. Dieser Text soll euch Mut machen, mit diesen Veränderungen umzugehen.

Veränderung bringt Herausforderungen und Chancen

Erst das Überleben. Dann das Leben.

»Am Anfang ging's nur ums Überleben«, hören wir oft. Klar – wenn man die Diagnose erfährt, steht alles Kopf. Wer denkt da an Sex? Aber ­irgendwann kommt der Alltag zurück. Die Sehnsucht nach Berührung und sexuellen Momenten meldet sich wieder.

Doch oft ist da auch viel Unsicherheit. Vielleicht hat sich dein Körper verändert: Du fühlst dich nicht mehr attraktiv, vielleicht tut etwas weh  oder die Lust ist ganz verschwunden.

Krebs und seine Behandlung – ­Operationen, Chemo, Bestrahlung oder antihormonelle Therapie – hinterlassen Spuren. Viele haben mit Schmerzen, trockenen Schleimhäuten,­­ Orgasmusschwierigkeiten, Erektionsproblemen, Libidoverlust oder Empfindungsstörungen zu tun. Auch Narben, ein Stoma oder ein Port ­verändern das Körperbild. Sich auf eine sexuelle Situation einzu­lassen, fällt dann oft schwer. Manche ziehen sich zurück, andere wissen nicht, wie sie Nähe wieder zulassen können. Sexualität kann zur Herausforderung werden, doch genau hier liegt die Chance für einen ­Neuanfang: Offen über Sexualität zu sprechen und Neues auszuprobieren.

Was wir von Betroffenen  hören:

Wieder in Kontakt kommen – Was helfen kann

Reden mit Partner:innen, Ärzt:innen, Berater:innen. Worte machen Mut.
Spüren Körperwahrnehmung und das Reflektieren von Gefühlen stärken die Selbstakzeptanz.
Selbstberührung kann helfen, neue ­Bedürfnisse und Grenzen zu entdecken.
Zeit Lust lässt sich nicht erzwingen, aber ­wiederentdecken.
Grenzen ein achtsamer ­Umgang mit den eigenen und fremden Grenzen erleichtert Nähe.
Hilfsmittel Gleitgel, Pflegeprodukte, Sextoys oder Beckenbodentraining unterstützen oft.
Fantasie Kopfkino ist erlaubt! Erinnerungen, Sehnsüchte und Träume dürfen sein

Sexualität und Krankheit – ein doppeltes Tabu

Viele Betroffene erleben Unsicherheit und schweigen deshalb lieber. Über Krankheit spricht man nicht gern. Über Sex erst recht nicht. Zwei Tabus treffen aufeinander. Werbung und Filme zeigen perfekte Körper, perfekte Lust – jung, schön, gesund. Doch das Leben nach einer Krankheit sieht oft anders aus. Und das erschwert den Zugang zu einer lustvollen und selbstbestimmten Sexualität.

Kleine Impulse für Nähe und Intimität

Scheut euch nicht intime Momente bewusst zu planen: gemeinsam spazieren, baden, reden, sich wieder annähern – langsam.

Probiert unterschiedliche Stellungen aus, um herauszufinden, was guttut. Gestaltet eine für euch passende Atmosphäre – schönes Licht, angenehme Temperatur, Kleidung, in der ihr euch wohlfühlt. Sprecht offen über eure Wünsche, über Unsicherheiten und über Verhütung, damit Vertrauen wachsen kann.

Und wenn du Hilfe brauchst?

… Dann sind wir für dich da. In unserer Sexualberatung bieten wir Unterstützung für Menschen mit und nach einer Krebserkrankung. In Gesprächen und mit Übungen begleiten wir euch dabei, sich im Körper wieder zu Hause fühlen zu können, Nähe neu zu denken und Sexualität in all ihren Facetten zu verstehen.

Gerade wenn es um Sexualität geht, fehlen oft die Worte. Deshalb ist es wichtig, zu wissen:

Du bist nicht allein und du musst das nicht allein bewältigen.
Wenn Sexualität nach Krebs plötzlich anders ist
Eine Frau jongliert verschiedene Lebensmittel und eine Sanduhr.
Tipp
Ernährung
Alle Krebsarten
Die Wechseljahre bringen hormonelle Veränderungen mit sich, die sich auf dein Wohlbefinden auswirken können. Hitzewallungen, Schlafstörungen und Gewichtszunahme sind typische Beschwerden. Auch das Risiko für Osteoporose und Herz-Kreislauferkrankungen nimmt zu.

⏳ Die gesamte Zeit der hormonellen Umstellung dauert zehn bis 15 Jahre:

In der Prämenopause (Dauer: etwa vier Jahre) finden erste hormonelle Veränderungen statt, wobei die Regelblutung weiterhin da ist.

In der Perimenopause (Dauer: etwa sechs bis sieben Jahre) stellen die Eierstöcke ihre Arbeit ein, so dass die Periode letztendlich ausbleibt. Man spricht dann von der Menopause.

Die Postmenopause beginnt 12 Monate nach der letzten Periode. Nach der Menopause pendelt sich der Hormonhaushalt neu ein.

🥗 Mit der richtigen Ernährung kannst du typische Beschwerden lindern und deine Gesundheit langfristig stärken.


🔥 Hitzewallungen und Schweißausbrüche reduzieren

💊 Laut S3-Leitlinie stellt eine Hormonersatztherapie die effektivste Behandlung dar. Dein Arzt sollte dich dabei über kurz- und langfristigen Nutzen und Risiken aufklären.

🌾 Auch eine phytoöstrogenreiche Ernährung mit Soja und Leinsamen kann dir helfen.

🌶️ Scharfe Speisen, Koffein und Alkohol erhöhen deine Körpertemperatur, so dass du sie reduzieren solltest.


💤 Besser schlafen

🌰 Tryptophanreiche Lebensmittel (Tryptophan gehört zu den aromatischen Aminosäuren) wie Nüsse, Eier und Milchprodukte können deine Melatoninproduktion unterstützen. Melatonin reguliert deinen Schlaf-Wach-Zyklus.

☕ Vermeide Koffein und schwere Mahlzeiten am Abend.


🦴 Knochen schützen

🥦 Eine gute Versorgung mit Kalzium hilft dir, Osteoporose vorzubeugen. Kalziumreich sind Milchprodukte, bestimmte Gemüsesorten wie Grünkohl, Fenchel oder Brokkoli und Mineralwasser mit mindestens 150 mg Kalzium pro Liter.

☀️ Achte darauf, dass du ausreichend mit Vitamin D versorgt bist, um Kalzium überhaupt gut aufnehmen zu können.


❤️ Herzgesundheit stärken

🐟 Eine mediterrane Ernährung mit vielen pflanzlichen Lebensmitteln, Fisch und gesunden Ölen kann effektiv das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse, also akut auftretende Erkrankungen im Bereich des Herz-Kreislauf-Systems, reduzieren.

Ernährung in den Wechseljahren: So unterstützt du deinen Körper
Eine traurige Frau sitzt auf dem Boden und umarmt ihre Knie, drei große Hände zeigen auf sie.
Tipp
Gefühle & Achtsamkeit
Alle Krebsarten
Kennst du das? Die Therapie liegt hinter dir, du bist in Remission und eigentlich wolltest du voller Tatendrang in dein Leben nach dem Krebs starten, doch stattdessen plagen dich Schuldgefühle? Vielleicht hast du sogar ein schlechtes Gewissen, es »lebend herausgeschafft« zu haben, während andere in deinem Umfeld an Krebs verstorben sind oder gerade erst diagnostiziert wurden?

Damit bist du nicht allein! Dieses Phänomen nennt sich Überlebensschuld, auf Englisch »survivor’s guilt«. Laut der Website »compass oncology« handelt es sich dabei um eine Form von posttraumatischer Belastungsstörung. Die Seite gibt Betroffenen fünf Tipps für einen besseren Umgang mit diesen Schuldgefühlen an die Hand, die wir hier für euch auf Deutsch noch einmal aufbereitet haben:

1. Erlaube dir zu trauern. 😔

Es ist total normal, nach dem Verlust von Mitkämpfer:innen verzweifelt und traurig zu sein. Versuche jedoch, dich mehr auf die Trauer über den Verlust des Menschen an sich, und weniger auf die Schuldgefühle über das eigene Überleben, zu fokussieren. Denn für die Umstände bist du nicht verantwortlich!

2. Behalte deine Liebsten in Erinnerung. 💜

Manchmal helfen kleine Rituale, um die Erinnerung an eine verstorbene Person aufrecht zu erhalten und das eigene Leben gleichzeitig wieder mit Inhalt zu füllen. Vielleicht gibt es ja eine Aktivität, die euch besonders verbunden hat, und die du nun in Andenken an eure gemeinsame Zeit fortsetzen kannst?

3. Gib etwas zurück. 💌

Solltest du dich schuldig fühlen, weil du in den letzten Monaten viel auf die Hilfe anderer angewiesen warst: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um etwas zurückzugeben. Wie wäre es mit einem Dankesbrief oder einem leckeren selbstgekochten Essen?

4. Finde etwas, um den Stress abzubauen. 🥊

Schuldgefühle führen zu Stress und Unbehagen. Finde einen Weg, um diesen Stress abzubauen und lass ihn nicht dein Gefühlsleben kontrollieren. Du weißt nicht wie?

💡 Unser Tipp: Probiere doch mal diese Achtsamkeitsübung aus.

5. Sprich darüber! 💬

Nichts ist isolierender als Schweigen. Deshalb wollen wir dich ermutigen, dich zu öffnen und über genau diese Schuldgefühle zu sprechen. Das kann entweder mit Freund:innen oder der Familie sein, oder aber mit ausgebildeten Psychoonkolog:innen, die mit genau solchen Problemen vertraut sind und eine große Stütze in der Bewältigung von »survivor’s guilt« sein können.

Survivor’s Guilt
Eine Frau überlegt welche Gegenstände sie mit zur Chemotherapie nimmt.
Checkliste
Alltag
Alle Krebsarten
Der Chemo-Zyklus besteht aus Infusionstag(en) und einer Behandlungspause von einigen Tagen bis einigen Wochen. Der Tag der Infusion kann je nach Zytostatika – so nennt man die Chemo-Medikamente – auch schonmal ein Weilchen dauern. Oft machen die Medikamente dich auch müde oder duselig. Deswegen haben wir ein paar hilfreiche Tipps für dich gesammelt, mit denen du dir die Zeit während der Chemo vertreiben kannst.
Checkliste mit Stift auf rosanem Hintergrund.

Das muss immer mit:

Checkliste mit Stift auf rosanem Hintergrund.

Für den kleinen Hunger:

Achtung!

Vermeide während der Therapie dein Lieblingsessen, da sich in der Zeit dein Geschmacksinn verändert und du eventuell negative Assoziationen bekommst. Es kann passieren, dass du dein Lieblingsessen nach der Therapie nicht mehr genießen kannst.

Checkliste mit Stift auf rosanem Hintergrund.

Für deinen Komfort:

Checkliste mit Stift auf rosanem Hintergrund.

Gegen die Langeweile:

Schlechter Empfang

Lade dir Musik, Podcasts und Filme offline auf dein Smartphone oder Tablet. In einigen Krankenhäusern ist kein guter Mobilfunk-Empfang.

Unser Tipp

Frag bei deinen Ärzt:innen oder den Pfleger:innen nach, wie lang deine Infusionszeit ist. So kannst du deinen Aufenthalt besser planen.

Deine Mitbringliste für den Chemo-Tag
Drei verschiedene Kohlsorten.
Tipp
Ernährung
Alle Krebsarten
Kohl kommt nur selten auf deinen Teller? Wir zeigen dir, warum du ihn öfter essen solltest.

Kohl gehört zur Familie der Kreuzblütler und umfasst viele nährstoffreiche Sorten wie Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Rotkohl, Weißkohl oder Kohlrabi.

Das heimische Nährstoffpaket: Kohl allgemein

✅ Kohl ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin C, K, B-Vitaminen, Kalium, Calcium und Eisen.

✅ Enthält Glucosinolate – das sind sekundäre Pflanzenstoffe, denen krebshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden.

✅ Hoher Ballaststoffgehalt – fördert deine Verdauung und sorgt für ein gesundes Mikrobiom.

✅ Liefert Antioxidantien, welche deine Zellen vor freien Radikalen schützen.

✅ Besonders kalorienarm – ideal für eine gesunde Ernährung und zum Abnehmen.

Das ist besonders:

🥦 Rosenkohl: Wusstest du, dass Rosenkohl mehr Vitamin C hat als eine Zitrone? Schon 100 g Rosenkohl decken mit 110 mg Vitamin C deinen gesamten Tagesbedarf ab.

🥦 Brokkoli: Enthält den sekundären Pflanzenstoff Glucoraphanin – eine Vorstufe von Sulforaphan. Sulforaphan entsteht durch enzymatische Umwandlung beim Schneiden und Kauen von Brokkoli. Ergebnisse aus Zell- und Tierstudien weisen eine tumorzellhemmende Wirkung des Pflanzenstoffs auf. Auf den Menschen sind diese Ergebnisse aber nicht übertragbar, sodass weitere Studien nötig sind.

🥦 Grünkohl: Ist Spitzenreiter bei Provitamin A, Vitamin E, Vitamin K, Vitamin B2, Folsäure, Calcium, Phosphor und Eisen im Vergleich zu anderen Kohlsorten. Auch tiefgekühlt ist er das ganze Jahr über verfügbar. Probiere doch mal Grünkohl-Curry, frischen Grünkohl-Salat oder einen grünen Smoothie.

Egal für welchen Kohl du dich entscheidest – alle sind wahre Superfoods, die dein Immunsystem stärken, deine Verdauung unterstützen und wertvolle Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe liefern. 💚
Superfood Kohl – unser heimisches Nährstoffwunder
Eine Krebspatientin hält ihr Bein in die Luft, davor schwebt eine Lupe, die die Blutzellen im Bein kontrollieren.
Info
Nebenwirkungen
Alle Krebsarten
Krebspatient:innen haben ein etwa vier- bis siebenfach erhöhtes Risiko eine Thrombose zu entwickeln, verglichen mit gesunden gleichaltrigen Menschen. Dennoch ist vielen Patient:innen dieses Risiko nicht bewusst, weshalb es wichtig ist, Betroffene über mögliche frühe Anzeichen einer Thrombose zu informieren.

Doch warum sind Thrombosen bei Krebspatient:innen so viel häufiger anzutreffen?

Sogenannte »CATs« - cancer associated thrombosis (Deutsch: krebs-assoziierte Thrombosen) können durch verschiedene Ursachen entstehen. Zum Beispiel können Tumore Gerinnungsfaktoren produzieren, die eine Thrombose auslösen. Aber auch durch den Druck, den ein stetig wachsender Tumor auf umgebendes Gewebe auslöst, besteht die Gefahr einer Thromboseentwicklung. Nicht zuletzt kann auch die Therapie das Risiko für eine Thrombose erhöhen.

Dennoch ist auch wichtig zu wissen, dass nicht alle Krebspatient:innen das gleiche Risiko für eine Thrombose haben.



Einschätzen lässt sich das Risiko zur Entwicklung einer Thrombose unter anderem anhand verschiedener klinischer Gesichtspunkte.

Als Risikofaktoren zählen hier zum Beispiel neben einer aktiven Krebserkrankung:

Eine frühere Thrombose

Bettruhe über einen Zeitraum länger als drei Tage

Chirurgische Operationen vor weniger als 12 Wochen


Auch durch äußerlich erkennbare Veränderungen lässt sich abschätzen, ob das Vorliegen einer Thrombose wahrscheinlich ist. Als Hauptsymptome für eine Thrombose gelten hier:

Schmerzen oder eine Verhärtung entlang der tiefen Venen

Vergrößerung des Unterschenkelumfangs von über 3cm im Vergleich zur Gegenseite

Eine eindrückbare Schwellung (ein sogenanntes Ödem) am betroffenen Bein

Schwellung des gesamten Beines

Solltest Du als Patient:in die Befürchtung haben unter einer möglichen Thrombose zu leiden, ist es ratsam, zeitnah eine:n Ärzt:in aufzusuchen. So kann die Diagnose durch Untersuchungen wie Laborwerte oder eine Ultraschallkontrolle erhärtet oder ausgeschlossen werden.

Achtung!

Sollte Luftnot zu den Symptomen dazukommen, solltest Du keine Zeit verlieren, den Rettungsdienst verständigen oder selbstständig direkt eine Notaufnahme aufsuchen. In solchen Fällen kann es sich um eine verschleppte Thrombose in den Lungengefäßen handeln, die auch als Lungenembolie bekannt ist.

Thrombose bei Krebspatient:innen
Ein offener Koffer mit zerstreuten Dingen, die herumliegen.
Tipp
Gefühle & Achtsamkeit
Alle Krebsarten
Ein Krankenhausaufenthalt kann unerwartet kommen und Hektik auslösen. Ein gut vorbereiteter Notfallkoffer hilft, den Überblick zu bewahren und den Aufenthalt angenehmer zu gestalten.

Neben wichtigen Dokumenten und Hygieneartikeln gibt es vieles, was den Krankenhausalltag erleichtert. Hier ist eine Checkliste für deinen achtsamen Notfallkoffer mit den wichtigsten Dingen für den Krankenhausaufenthalt:

Checkliste mit Stift auf rosanem Hintergrund.

🧳 Ich packe meinen Koffer:

💜 Wenn du dir die Checkliste ausdrucken möchtest…

…besuche unsere Seite unter dem Punkt Downloads. Dort findest du diese Liste, aber auch zum Beispiel weitere hilfreiche Anleitungen und lustige Bingospiele.

Mein achtsamer Notfallkoffer für den Krankenhausaufenthalt
Zwei Nieren und ein Stethoskop.
Info
Zahlen & Fakten
Nierenkrebs
Im März soll das Bewusstsein für verschiedene Krebsarten geschaffen werden. Wir widmen uns in diesem Beitrag dem Nierenkrebs.

Im Gegensatz zu anderen Tumorerkrankungen, tritt Nierenkrebs relativ selten auf. Laut des Robert-Koch-Instituts erkranken hierzulande jährlich knapp 14.000 Menschen daran. Davon sind etwa 8.864 Männer und circa 5.136 Frauen betroffen. Das »Nierenzellkarzinom« ist die häufigste Form und zählt zu den bösartigen Nierentumoren. Fünf Prozent aller Tumore sind gutartig. Zu ihnen gehören beispielsweise »Onkozytome« und »Papilläre Adenome«.

🩺 Symptomatik

Die Anzeichen zu erkennen ist gar nicht so leicht. Die Symptome können einen anderen Ursprung haben. Ständige Müdigkeit, Übelkeit, Blutarmut und Verwirrtheit können auf Nierenkrebs hindeuten, aber auch andere Ursachen haben. Deswegen ist es wichtig, sich untersuchen zu lassen. Zu Beginn der Erkrankung bringen Nierenkarzinome nur selten Beschwerden mit sich. Je größer der Tumor ist, desto mehr Probleme bereitet er. Schmerzen im Bereich der Nieren und Urin im Blut können dazugehören.

Das Gute ist, dass 70 Prozent aller Nierenkarzinome zufällig bei einer Routineuntersuchung per Ultraschall entdeckt werden.

🔬 Ursachen

Wieso Patient:innen an Nierenkrebs erkrankt sind, lässt sich oft nicht mehr nachweisen. Als Risikofaktoren gelten Übergewicht, Bluthochdruck und Rauchen.

💊 Behandlung

Beschränkt sich der Tumor ausschließlich auf die Niere, so kann dieser durch eine Operation entfernt werden. Hat der Krebs gestreut, werden eine Immuntherapie und eine zielgerichtete Therapie eingesetzt.

Wie bei allen Krebsarten gilt auch hier: Je früher der Tumor entdeckt wird, desto größer ist die Chance auf Heilung.

Unser Tipp …

Lass uns nicht nur über Nierenkrebs sprechen, sondern auch denen zuhören, die davon betroffen sind: Lerne Alexandra (37) und Tatjana (34) kennen – sie teilen ihre ganz persönliche Geschichte.

Nierenkrebs-Monat
Ein Querschnitt durch einen Knochen, in dem Knochenmark zu sehen ist.
Info
Zahlen & Fakten
Knochenmarkkrebs
Wusstest du eigentlich, dass der März nicht nur im Zeichen der Darmkrebsvorsorge steht, sondern auch Awareness-Monat für Nierenkrebs und das Multiple Myelom ist?

🦴 Was ist ein Multiples Myelom eigentlich?

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 6.700 Menschen an einem Multiplen Myelom. Diese Erkrankung geht von veränderten Plasmazellen im Knochenmark aus und wird deshalb auch »Knochenmarkkrebs« genannt. Das Erkrankungsrisiko steigt im höheren Alter an. Da die Lebenserwartung im Allgemeinen steigt, ist in den nächsten Jahren auch mit einer steigenden Anzahl an Diagnosen zu rechnen.

🔬 Symptomatik

Ein Multiples Myelom ist anfänglich schwer zu erkennen, da Symptome wie Blutarmut, Knochenschmerzen, andauernde Müdigkeit und eine erhöhte Infektanfälligkeit auch völlig andere Ursachen haben können. Mit Hilfe eines Bluttests lässt sich feststellen, ob eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Plasmazellen vorliegt. Doch auch diese Auffälligkeit in den Laborwerten ist oftmals harmlos und verläuft in den meisten Fällen gutartig. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind bei Auffälligkeiten in den Blutwerten wichtig, um eine Erkrankung rechtzeitig zu erkennen.

Auch wenn eine vollständige Heilung bei einem Multiplen Myelom in der Regel nicht möglich ist, hat sich in den letzten Jahren die Lebenserwartung mit der Erkrankung deutlich verbessert. Mit Hilfe von Hochdosis-Chemotherapie oder Blutstammzelltransplantation kann die Krankheit häufig über lange Zeit kontrolliert werden und verläuft dann oft symptomarm.

Ursachen

Warum Menschen an einem Multiplen Myelom erkranken, ist nicht eindeutig geklärt. In einigen Fällen tritt eine familiäre Häufung auf und Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Bestimmte Immundefekte oder eine Infektion mit Erregern, die das Immunsystem schwächen (beispielsweise eine HIV-Infektion) können das Erkrankungsrisiko erhöhen. Eine Vorsorge-Routine wie bei Brust- oder Hodenkrebs gibt es für das Multiple Myelom aufgrund seiner Seltenheit und der unspezifischen Symptome nicht.

Es ist daher wichtig, stets auf den eigenen Körper zu hören. Außerdem gilt auch hier, wer viel Gemüse, Fisch und Obst isst, kann sein Erkrankungsrisiko für ein Multiples Myelom und viele andere Erkrankungen verringern.

Krebsmonat März: Multiples Myelom
Verschiedene Lebensmittel wurden zusammengelegt und bilden ein Herz.
Tipp
Ernährung
Alle Krebsarten
Eine gesunde Ernährung ist so individuell wie du selbst. Heute, am Tag der gesunden Ernährung, wollen wir die Vielfalt feiern – und daran erinnern, dass gesunde Ernährung nicht für alle gleich ist.

👂🏻 Hör auf deinen Körper:

Dein Körper sendet dir Signale – ob Hunger, Durst oder Unverträglichkeiten. Achte darauf, was dein Körper dir mitteilen möchte und nimm dir die Zeit, die Signale zu verstehen. Gerade in der Hektik des Alltags werden die eigenen Bedürfnisse oft nicht mehr richtig wahrgenommen.

⏳ Deine Ziele, dein Tempo:

Ob du Energie tanken, dein Immunsystem stärken, Abnehmen oder Symptome lindern möchtest – mach kleine Schritte in deiner Geschwindigkeit. Dein Ernährungsziel sollte kein Sprint sein, sondern eine langsame und nachhaltige Änderung deiner Gewohnheit. So führen deine neuen Strategien auch zum langfristigen Erfolg.

🍲 Genuss ist gesund:

Gesund zu essen bedeutet nicht Verzicht, sondern Genuss. Finde Lebensmittel, die dir schmecken und deiner Gesundheit guttun. Schon mal gerösteten Blumenkohl aus dem Ofen mit Tahin-Dressing gegessen? Oder eine Brokkoli-Tofu Bowl? Probiere Neues aus und lass dich überraschen, wie lecker gesunde Mahlzeiten schmecken.

🔎 Hol dir Hilfe:

Ob eine professionelle Ernährungsberatung, Rezepte oder Inspiration – du musst das Rad nicht neu erfinden. Hol dir Unterstützung, wenn du das Gefühl hast, nicht weiter mit deinen Zielen zu kommen.

🍱 Bleib flexibel:

Dein Leben ändert sich und damit auch deine Bedürfnisse. Was heute für dich gut funktioniert, kann morgen anders sein und das ist okay. Z.B. hast du einen neuen Job und kochen fällt dir aus Zeitgründen schwer? Dann ist Meal-Prep für dich eine gute Option. Passe deine Strategien an, so klappt es auch damit, deine Gesundheit weiterhin zu unterstützen.

Am Tag der gesunden Ernährung erinnern wir daran, wie wichtig es ist, achtsam mit sich selbst zu sein und die Ernährung an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Tag der gesunden Ernährung
Ein Elternpaar schaut besorgt auf ihr Kind und suchen nach den richtigen Worten.
Tipp
Endlichkeit
Alle Krebsarten
Durch eine Krebsdiagnose werden wir ungewollt wachgerüttelt. Ein gesunder Körper ist für viele eine Selbstverständlichkeit – erst, wenn man erkrankt, wird einem bewusst, wie wertvoll und unbezahlbar Gesundheit ist.

Obwohl es für viele Krebsarten gute Heilungschancen gibt, ist die Angst vor dem Tod auf einmal ganz nah. Werde ich sterben? Wann werde ich sterben? Wird es schmerzlich sein oder ist es wie einschlafen? Habe ich das Leben so gelebt, wie ich es mir immer vorgestellt habe? Ja, nein? Warum eigentlich nicht? Bin ich bereit, zu sterben? …

Viele solcher Fragen können bei deiner Diagnose hochkommen. Die Angst vor dem Tod ist erstmal eine ganz »normale« und verständliche Angst. Wir wissen nicht, was nach dem Tod mit uns passiert. Und egal ob wir an ein Leben danach glauben oder nicht, das Unwissen darüber kann beunruhigen. Was hilft dir dabei diese Angst näher kennenzulernen und es schaffen, dass sie dich im Alltag nicht lähmt?

1

💭 Mache dir bewusst, dass die Angst da sein darf. Lade sie zu dir ein und frage sie, was sie dir sagen möchte.

2

🌅 Lasse dein Leben Revue passieren: Worauf bist du besonders stolz, was sind deine schönsten Erinnerungen und mit wem hast du deine schönsten Glücksmomente verbracht. Male dir diese Punkte so bunt wie möglich aus oder stelle dir dein Leben vor wie ein Film. Wertschätze dein Leben, welches du bis jetzt leben durftest.

3

💪 Vielleicht kommen jetzt die ganzen Dinge hoch, die du bisher noch nicht gemacht oder geschafft hast. Schreibe sie auf und überlege dir, welche Dinge du unbedingt noch erleben möchtest. Gibt es etwas, was du vielleicht sofort noch heute umsetzen kannst? Tue es!

4

✍️ Schreibe auch alles auf, wofür du dankbar bist. Vielleicht gibt es auch ein paar Menschen in deinem Leben, denen du einfach mal »Danke« sagen möchtest. Schreibe ihnen, rufe sie an oder denke an sie und lasse ihnen die Worte, Gedanken und Gefühle da, die sich gerade stimmig für dich anfühlen.

Bei all den Tipps, mache dir bewusst, dass du nie »fertig« sein wirst, zu leben. Das Leben ist nicht perfekt und man wird nie alles gesehen, erlebt und gefühlt haben. Das ist OK so. Lerne in den Moment zu leben – im Hier und Jetzt. Lerne, das Leben zu genießen – mit all den Hochs und Tiefs. Lenke deine Energie auf die Zeit, die du noch hast. 💜
Ich, der Krebs und der Tod

Leider konnten wirkeinen passenden Wegweiser finden.

Unsere Website ist derzeit noch im Aufbau. Deswegen ist es möglich, dass wir zu dem Thema, das dich interessiert, noch keinen Beitrag geschrieben haben. Schlag uns gern ein Thema vor.

Illustration, in der eine Hand zu sehen ist, die ein Smartphone in der Hand hält. Dadrüber ist ein Vergrößerungsglas, das über dem Smartphone schwebt.
Illustration eines Smartphones, aus dem eine Person heraus kommt und winkt.

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