
Doch nicht jeder Ernährungstipp, der professionell klingt, ist auch wissenschaftlich belegt oder sicher. Der World Cancer Research Fund hat deshalb den TRUST-Test entwickelt.
Verspricht der Beitrag unrealistische Ergebnisse oder eine schnelle Lösung? Wenn ein Lebensmittel, eine Diät oder ein Supplement Krebs angeblich heilen, stoppen oder »aushungern« kann, solltest du skeptisch werden.
Lässt sich die Aussage auf wissenschaftliche Belege zurückführen oder basiert sie vor allem auf persönlichen Geschichten und Meinungen? **»**Bei mir hat es geholfen« ist eine Erfahrung, aber kein wissenschaftlicher Nachweis.
Hat die Person mögliche Gefahren und Risiken verstanden und berücksichtigt? Oder werden Risiken heruntergespielt und nicht belegte Methoden anstelle einer angemessenen medizinischen Behandlung empfohlen? Gerade bei Krebs ist das ein Warnsignal.
Stammt die Information von einer vertrauenswürdigen Organisation oder wissenschaftlichen Quelle? Und was sagen andere Fachleute dazu? Prüfe, wer hinter einer Aussage steht und ob überhaupt Quellen genannt werden.
Besteht die Information den TRUST-Test nicht? Dann teile sie besser nicht weiter und probiere sie nicht einfach aus. Falsche Tipps können verunsichern und dazu führen, dass du unnötig Lebensmittel meidest, Geld für wirkungslose Produkte ausgibst oder sogar notwendige Behandlungen infrage stellst.
Gute Gesundheitsinformationen machen keine großen Versprechen und spielen Risiken nicht herunter. Sie helfen dir dabei, Entscheidungen auf Basis von Wissenschaft und passend zu deiner persönlichen Situation zu treffen.
💡 Unser Tipp: Achte bei Ernährungstipps rund um Krebs auf seriöse und wissen-schaftlich fundierte Quellen. Hier kannst du dich zum Beispiel informieren: Krebsinformationsdienst des DKFZ, Deutsche Krebshilfe, World Cancer Research Fund.




Quelle: World Cancer Research Fund, in: TRUST TEST. Unter: https://www.wcrf.org/living-well/health-guides-cookbooks/trust-test/ (08.09.2026).