
Wie reagieren die Tumorzellen auf die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron? Haben die Tumorzellen sogenannte Rezeptoren (also können die Hormone ›andocken‹), dann gilt der Tumor als hormonempfindlich und kann u.a. mit antihormonellen Medikamenten behandelt werden. Bei der Untersuchung wird auch der IRS-Wert (Immune Reactive Score,1-12) ermittelt. Ab 2 gelten die Zellen als hormonrezeptorpositiv.
Wie sehr weichen die Tumorzellen von normalen Gewebezellen ab und wie schnell wachsen sie? Beim Grading (Kürzel G) gibt es drei Stufen und beschreibt das Ausmaß der Abweichung. Der Proliferationsmarker (Ki-67), welches durch ein spezielles Färbeverfahren bestimmt wird, zeigt an wie schnell sich die Zellen teilen und wird in Prozent angegeben.

Haben die Tumorzellen Rezeptoren für Wachstumsfaktoren (HER2-Rezeptor)? Sprich, hier docken sich Rezeptoren an, die die Tumorzelle zum Teilen anregen. Diese Bindungsstelle können mit Antikörpergeblockt werden, daher wird dieser Wert bei der Klassifizierung immer mit untersucht.



