
Wenn ein Elternteil schwer erkrankt ist, stellt dies für die gesamte Familie eine völlig neue Herausforderung dar. So sind auch die Kinder dieser Belastungssituation ganz besonders ausgesetzt. Sie erfahren, dass die Menschen, die ihnen bisher Halt, Schutz und Sicherheit gaben, von Sorgen bedrückt sind und ihnen im Alltag nicht wie gewohnt zur Verfügung stehen. Der Alltag gerät »aus den Fugen«, die gemeinsame Orientierung kann verloren gehen.
Die Sorgen, die Fragen, die Verunsicherungen der Eltern sowie Großeltern oder nahestehender Bezugspersonen, sind vielfältig und berechtigt. Die Reaktionen von Kindern und Jugendlichen können sehr unterschiedlich sein. Kinder können u.a. mit Rückzug, Anpassung, Verweigerung, Anhänglichkeit oder großer Verunsicherung reagieren. Wir verstehen uns als präventives Angebot. Kinder müssen nicht erst auffällig werden, um eine Begleitung und Unterstützung zu erhalten. Die Fachkolleg:innen betreuen die Familien in den vier Phasen, in denen sich ein Elternteil befinden kann. Von der Erstdiagnose, über das Rezidiv, die Sterbe- bis hin zur Trauerphase. Damit seelische Belastungen so klein wie möglich bleiben und ein stützendes Miteinander entstehen kann. Wir bieten Familien- und Einzelberatung an, aber auch Paargespräche und Trauergruppen.

Wir setzen uns für krebskranke, schwerstkranke und chronisch kranke Kinder und Jugendliche ein. Dabei möchten wir nicht nur helfen, sondern auch Freude schenken und Hoffnung geben. Unser Verein arbeitet zu 100 % ehrenamtlich, deshalb fließen alle Spenden direkt in unsere Projekte. So können wir Familien unterstützen, Ausflüge ermöglichen, Therapien fördern und dadurch Kindern schöne Momente im Alltag schenken.
Was wir tun Wir organisieren gemeinsame Aktionen wie Ausflüge in den Zoo oder Freizeitpark, kleine Geschenke, Treffen für betroffene Familien und außerdem finanzielle Hilfen in besonderen Notsituationen. So entstehen Kontakte, Freundschaften und gleichzeitig wertvolle Erinnerungen, die Kraft geben.

Die Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung (ARGE Krebs) organisiert die medizinische Rehabilitation von Versicherten mit Wohnsitz in NRW nach einer Krebserkrankung. Sie entscheidet im Antragsverfahren über Art, Dauer, Umfang, Beginn und Durchführung einer onkologischen (Anschluss-) Rehabilitation. Als Service-Stelle ist sie Ansprechpartnerin zu allen mit der Rehabilitation zusammenhängenden Themen. Versicherte, Angehörige, Sozialdienste, Praxis-Teams sowie Ärztinnen und Ärzte können sich mit ihren Fragen an die ARGE Krebs wenden.

Wir sind das Patientenprogramm Look Good Feel Better der DKMS. Seit dreißig Jahren unterstützen wir Krebspatientinnen mithilfe von Kosmetikseminaren dabei, sich während der Therapie stark und schön zu fühlen. Unser Ziel ist es, das Selbstwertgefühl von Betroffenen in einer schwierigen Lebensphase zu stärken. Denn wer sich wohl in seiner Haut fühlt, kann gestärkt durch diese Zeit gehen – und so sogar den Heilungsprozess positiv beeinflussen,
In unseren rund zweistündigen Seminaren zeigen erfahrene Kosmetikexpert:innen, wie du sanft deine Haut pflegst, Augenbrauen nachzeichnest, deine Augen betonst und dir selbst wieder Frische ins Gesicht zauberst.

Outdoor Against Cancer (OAC) ist eine weltweit agierende Nichtregierungsorganisation (NGO) mit einem umfangreichen Netzwerk hoch qualifizierter Partner:innen und eigener Expert:innen, die Gesundheit zu ihrer Mission gemacht hat: HEALTH UNITES US. OAC ist bereits in der Gesundheitsbildung und der Prävention von Krebs und anderen nicht übertragbaren Krankheiten (NCDs) aktiv, basierend auf den vier OAC Hauptsäulen eines gesunden Lebensstils: (1) Körperliche Aktivität & Outdoor-Sport; (2) Ausgewogene Ernährung; (3) Nachhaltigkeit & Natur; (4) Körperliches & Mentales Wohlbefinden. OAC's Vision ist es, eine Welt zu schaffen, in der alle Menschen ihre Gesundheit eigenverantwortlich gestalten und ein ganzheitliches Wohlbefinden erreichen können – im Einklang von Geist, Körper und Natur. Let’s rebel to be well.

Gynäkologische Krebserkrankungen Deutschland e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich der Aufklärung und Unterstützung im Bereich gyn. Krebs, aktuell mit Fokus auf Eierstockkrebs, widmet. Unsere Mission ist es, das Bewusstsein für diese oft spät erkannten Erkrankungen zu schärfen und betroffenen Frauen & Angehörigen eine Plattform für Informationen, Austausch und Hilfestellungen zu bieten. Essenziell ist es auch, Fachpersonal und Politik für unsere Belange zu gewinnen und somit eine möglichst hochkarätige Versorgung der Betroffenen sicherzustellen.
Wir engagieren uns ehrenamtlich in der Aufklärung, geben Hilfestellungen und umfassendes Wissen weiter.
Durch unsere Aktivitäten möchten wir nicht nur das Verständnis für die jeweilige Krankheit erhöhen, sondern Leben verlängern, die Lebensqualität nachhaltig verbessern und zu eigenständigen, fundierten Entscheidungen bzgl. Therapie/Behandlung animieren. Gemeinsam mit hochkarätigen Partnern aus Gesundheitswesen und Forschung arbeiten wir daran, die Herausforderungen, die mit dieser Erkrankung verbunden sind, fachgerecht zu bewältigen und eine bessere Zukunft für Betroffene zu gestalten.

Die österreichische Online-Plattform selpers.com entwickelt in Zusammenarbeit mit renommierten Expert:innen und mit Unterstützung von Selbsthilfegruppen seit 2017 kostenlose Patientenschulungen, um Betroffene und deren Angehörige über Krankheiten aufzuklären und mit lebensnahen Tipps und Hilfestellungen zu unterstützen. Unsere Mission: Menschen zu unterstützen, ihre Erkrankung besser zu verstehen und gut damit zu leben. selpers steht für „self“ (englisch: selbst) und „help“ (englisch: Hilfe), denn internationale Studien zeigen: Patient:innen können mit ihrem Verhalten den Verlauf der Erkrankung beeinflussen.
Die Mediathek von Menschen mit Krebs! Nutzen Sie unser kostenloses Video-Angebot während und nach Ihrer Therapie. Hier in unserer Mediathek finden Sie eine Vielzahl von eindrucksvollen Geschichten und hilfreichen Beispielen unserer CancerSurvivor – Menschen, die eine ganz persönliche Erfahrung mit einer Krebserkrankung gemacht haben. Erfahren Sie von diesen Betroffenen von ihrem Weg zurück ins Leben! Expert:innengespräche, Podcasts, Berichte und Artikel ergänzen das ständig wachsende Informationsangebot.

Unser Verein möchte Leukämie- und Lymphknotenkrebs-Erkrankte sowie deren Angehörige im deutschsprachigen Raum in ihrer neuen Situation von der Kostbarkeit des Lebens überzeugen, ihnen einen Impuls für neuen Kampfgeist, Lebensmut und Lebensfreude geben und ein positives Licht am Ende des Tunnels sein. Das Herzstück des Vereins sind unsere Patenschaften. Unsere Paten begleiten ihre Schützlinge und deren Angehörige als Ansprechpartner auf dem Weg durch die Therapie. Ziel ist es, gesund und mit einer neu geschlossenen Freundschaft gestärkt und gemeinsam durch diese schwierige Zeit zu gehen.
Hauptsächlich junge Männer im Alter von 20 bis 44 Jahren sind von Hodenkrebs betroffen. Doch wird der Krebs früh erkannt, stehen die Heilungschancen gut. Die einfachste Möglichkeit zur Früherkennung? Das regelmäßige Abtasten der Hoden! Der gemeinnützige Verein ›PATE‹ klärt über die Erkrankung auf und bietet eine Anlaufstelle für Betroffene.


Die Aline Reimer Stiftung, unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene mit und nach Krebs. Marina und Lutz Reimer haben ihre Tochter Aline im Alter von 18 Jahren an Krebs verloren. In Gedenken an Aline haben sie die gleichnamige Stiftung gegründet, um krebskranke Jugendliche und junge Erwachsene und deren Wiedereingliederung in ein normales Leben durch vielfältige Aktivitäten zu unterstützen, da gerade in dieser Altersgruppe andere Ängste und Unsicherheiten bestehen.

Die Deutsche PalliativStiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die Möglichkeiten einer guten hospizlich- und palliativen Versorgung am Lebensende aufzuklären und diese in Deutschland flächendeckend zu verbessern und auszubauen. Sie engagiert sich dafür, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, an einem vertrauten Ort, inmitten vertrauter Menschen, ohne körperliche Beschwerden und unter ganzheitlicher Betreuung sein Leben bis zum Ende leben zu können. Dem Leben mehr Tage geben. Und den Tagen mehr Leben!